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Der Kurier und der Detektiv – Kapitel 6

Allan Pinkerton
Der Kurier und der Detektiv
Originaltitel: The Expressman and the Detective
Chicago: W. B. Keen, Cooke & Co., 113 and 115 State Street. 1875

Kapitel 6

Am fünften April, nachdem Maroney seine Vorbereitungen abgeschlossen hatte, nahm er den ersten Zug nach Atlanta über West Point. Der Tag war sehr warm, aber Maroney wurde von vielen Freunden zum Bahnhof begleitet. Mit vielen herzlichen Händedrücken verabschiedeten sie sich, einige begleiteten ihn bis zur ersten, manche sogar bis zur zweiten Station hinter Montgomery. Niemand hätte eine Reise unter günstigeren Vorzeichen beginnen können.

Bevor der Zug abfuhr, konnte man einen Deutschen langsam zum Bahnhof gehen sehen. Er hatte keine Sklaven, die ihm folgten oder ihn bedienten. Niemand kannte ihn, und der arme Kerl hatte keinen Freund, der ihm Lebewohl sagte. Er ging zum Fahrkartenschalter Weiterlesen

Aus den Geheimakten des Welt-Detektivs – Band 7 – 8. Kapitel

Aus den Geheimakten des Weltdetektivs
Band 7
Die Spürnase des Oberkellners
8. Kapitel

Drei Zeilen

Im Welthotel war seit den Stunden, die Sherlock Holmes anderwärts zugebracht hatte, nichts von Bedeutung vorgefallen. Miss Ellen Brewer hatte sich nach ihrem energischen Vorgehen gegen Elvira in ihrem Zimmer aufgehalten und dort weder Besuche noch Briefe emp­fangen.

Dagegen hatte sie einen geschrieben.

Sie übergab ihn dem Stubenmädchen mit der Wei­sung, ihn sofort in den Kasten zu werfen. Stattdessen wanderte der Brief, den strengen Anordnungen Sher­lock Holmes zufolge, in das Büro, wo ihn der Detektiv in Empfang nahm.

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Die letzte Fahrt der FLYING SCUD – Kapitel 3

Die letzte Fahrt der FLYING SCUD
Eine spannende Geschichte aus alten Freibeuterzeiten
Von einem alten Hasen geschrieben

Kapitel III.

Ein Wortgefecht

»Ich wünschte, wir hätten an Deck gehen können. Ich wollte die Lage sehen«, sagte Thad, sobald er sicher war, dass das Schiff in See gestochen war.

»Was hätte es dir genützt, es sei denn, du könntest an Land gehen und dich in Sicherheit bringen.«

»Nun, du fauler Kerl, du wirst an Deck gebraucht.«

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Die Gespenster – Vierter Teil – 23. Erzählung

Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Vierter Teil

Dreiundzwanzigste Erzählung

Der zweimal vom Tode erstandene Invalide bei Wolfenbüttel

Als ich im Jahre 1788 im Braunschweigischen, nahe bei Wolfenbüttel, mich aufhielt und wöchentlich einige Male in diese Stadt ging, begegnete mir des Abends bei der Rückkehr gewöhnlich ein alter Invalide, welcher an den wöchentli­chen Holztagen die Erlaubnis benutzte, aus dem be­nachbarten Forst sich etwas Raff- und Leseholz zu holen. Da seinem alten Rücken das schwere Bün­del Strauchwerk nach gerade zur Last fiel, so pflegte er unter anderen auch auf einem freien, mit einzel­nen Weiden bepflanzten Platz Weiterlesen

Jim Buffalo – 30. Abenteuer – Kapitel 1

Jim Buffalo,
der Mann mit der Teufelsmaschine
Veröffentlichungen aus den Geheimakten des größten Abenteurers aller Zeiten
Moderner Volksbücher-Verlag, Leipzig, 1922
Das 30. Abenteuer Jim Buffalos
Jim Buffalos Teufelsfahrt
1. Kapitel

Verdächtige Passagiere

Pustend und fauchend lief der Zug der Union-Pacific-Railroad in der kleinen Station Green River-City ein.

»Eine Minute Aufenthalt!«, schrien die Schaffner, hastig die Türen öffnend.

Wie ein aufgescheuchter Bienenschwarm drängten die aus- und einsteigenden Passagiere durcheinander. Koffer und Schachteln Weiterlesen