Wenn die Schatten der Rhön lebendig werden
Wenn die Schatten der Rhön lebendig werden
Düstere Folkhorror-Anthologie feiert Premiere auf dem Marburg-Con
Am 25. April 2026 wird es unheimlich auf dem Marburg-Con: Mit RHoN erscheint eine neue Folkhorror-Anthologie, die ihre Leser in die Abgründe einer kriegsversehrten Mittelgebirgsregion entführt. Elf schaurig-makabre Kurzgeschichten versprechen Gänsehaut und bieten zugleich einen ersten Ausblick auf das kommende gleichnamige OSR-Rollenspiel.
Die Anthologie, herausgegeben von Philipp Lohmann und basierend auf der Welt von Matthias Platzer, schöpft ihre Inspiration aus den Sagen und Legenden der spätmittelalterlichen Rhön. Die Leser erwartet eine düstere Reise durch ein Land, in dem der Krieg zwar verstummt ist, das Grauen in den Wäldern jedoch erst erwacht.
Die Geschichten decken die vielfältige Bandbreite des Folkhorrors ab: von okkulten Mordserien und rachsüchtigen Untoten über Hexerei bis hin zu wahnsinnigen Albträumen. Jedes Werk fängt das raue Flair der RHoN-Welt ein.
Nick Carter – Band 19 – Ein schauerlicher Fund – Kapitel 10
Nick Carter
Amerikas größter Detektiv
Ein schauerlicher Fund
Ein Detektivroman
Kapitel 10
Nick Carter und Dr. Quartz
Der berühmte Detektiv war davon überzeugt, dass sein Gefangener ihm die volle Wahrheit und alles gesagt hatte, was er anzugeben wusste. Der Verbrecher war von dem Mittelsmann dieses unheimlichen Dr. Quartz einfach angeworben worden, um die Car in die Luft zu sprengen. Damit aber dies nicht weiter auffallen sollte, war beschlossen worden, zugleich das ganze Museum zu zerstören und so den Eindruck hervorzurufen, als ob es sich um einen Racheakt gegen Stone handle und die Car mit ihrem Inhalt zufällig mit vernichtet worden sei.
Aus dem Reiche der Phantasie – Heft 6 – Der König der Zauberer – 3. Teil
Robert Kraft
Aus dem Reiche der Phantasie
Heft 6
Der König der Zauberer
Verlag H. G. Münchmeyer, Dresden, 1901
Kapitel 3
Die Galeere
»Steuermann, kommen Sie herauf! Ein neues Wunder!«, erklang plötzlich Gustavs verängstigte Stimme vom Deck.
Richard eilte nach oben. Dort schoss ein Schiff heran – ein gewaltiger, altertümlicher Bau mit auffallend hoher Back und hohem Heck. Es besaß keine Masten, sondern wurde von langen Rudern angetrieben, die an jeder Seite in doppelter Reihe hervorstießen. Eine antike Galeere im 19. Jahrhundert! Während man im ersten Moment an eine französische Strafgaleere denken mochte, Weiterlesen
Kommissar Rosic – Band 0
Rodolphe Bringer
Kommissar Rosic
Band 0
Rosics erstes Verbrechen
An einem Aprilabend war Jean Bizart, ein Landarbeiter aus Châteauneuf-du-Rhône, zur Arbeit nach Donzère gegangen und hatte sich dort noch mit Freunden verweilt. Erst in stockfinsterer Nacht machte er sich auf den Heimweg. Der Himmel war neblig, und man konnte kaum vier Schritte weit sehen. Plötzlich stolperte Jean Bizart in der Dunkelheit über etwas, das er für einen Stein hielt. Er bückte sich, tastete im Schatten umher und hob einen sehr schweren Sack voller Münzen auf. War es Silber? Große Kupfermünzen? Jean hatte nicht die Neugier, sofort nachzusehen, denn er hatte es eilig, nach Hause zu kommen, wo seine Frau sich sicher schon Sorgen um ihn machte. So setzte er seinen Weg fort, den Kopf voller Gedanken über den Fund, den er gerade gemacht hatte.
»Du kommst aber spät!«, sagte seine Frau, als er das Haus betrat.
Westward! Ho! – Erinnerungen eines Trappers – Kapitel 52
Mehrere Männer von einem tollwütigen Wolf gebissen – Ankunft zweier Eutaw-Frauen von den Snakes im Lager – Wilde Johannisbeeren, Stachelbeeren usw. – Mexikanische Indianer
Etwa um diese Zeit erfuhren wir, dass zwei Personen, die beim letzten Rendezvous von einem Wolf gebissen worden waren, verstorben oder plötzlich verschwunden waren. Die Umstände wurden während der Eile und des Trubels am Rendezvous-Platz versehentlich nicht in meinem Tagebuch festgehalten, obwohl sie zu jener Zeit großes Aufsehen erregten. Sie trugen sich wie folgt zu: Während wir alle eines Nachts schliefen, lief ein Tier, von dem man annahm, es sei ein Hund, durch das Lager, biss mehrere Personen im Liegen und verschwand dann.
Am nächsten Morgen zeigten die Gebissenen erhebliche Angst unter der Befürchtung, das Tier könnte mit der Wasserscheue (Tollwut) infiziert gewesen sein. Mehrere von ihnen nahmen ihre Gewehre und gingen im Lager umher, wobei sie alle verdächtig aussehenden Hunde erschossen; sie konnten jedoch nicht mit Gewissheit feststellen, ob einer davon tatsächlich tollwütig war. Im Laufe des Tages traf die Nachricht von der R. M. F. Co. (Rocky Mountain Fur Company) ein, die ein kurzes Stück unterhalb von uns auf derselben Flussseite lagerte, dass in der Nacht ebenfalls mehrere Männer in ihrem Lager gebissen worden waren und man am Morgen einen Wolf, Weiterlesen
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