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Nick Carter – Band 15 – Ein verbrecherischer Arzt – Kapitel 10

Nick Carter
Amerikas größter Detektiv
Ein verbrecherischer Arzt
Ein Detektivroman

Markar tritt seinen Dienst an

Als Patsy sich wieder mit seinem älteren Genossen Chick getroffen hatte, galt seine erste Frage dem Meister und dessen augenblicklichem Aufenthalt.

»Das herauszubekommen, wird schwer halten«, brummte Chick, »doch wenn mich nicht alles trügt, finden wir Nick in der Nähe des Staples’schen Hauses – ich möchte auch gar zu gern, dass er sofort Kenntnis von deiner Entdeckung erhält, denn ich muss dir offen gestehen, Patsy, heute hast du dich selbst übertroffen! Wie hieß gleich das von dem alten Chemiker hergestellte Mittel?«

»Ja, wüsste ich es nur selbst … er war ein solch verwünscht gelehrter Mann … wie … warte einmal, wie … Kaktarratta … oder Weiterlesen

Mad Dan, der Spion von 1776 – Kapitel 33

C. B. Lewis
Mad Dan, der Spion von 1776
Kapitel 33

Die Apfelblüten

Die Wochen vergingen wie im Fluge, und schließlich war der verwundete Captain in der Lage, mühsam umherzugehen. Ein weiterer Monat verging, bis er wieder reitfähig war.

»Du hast genug getan!«, rief der Pfarrer eines Tages aus, als der Captain ihm mitteilte, dass er sich seinen Kameraden im Kampf wieder anschließen wolle. »Niemand kann genug getan haben, bis uns und unseren Kindern die Freiheit gesichert ist«, war die Antwort.

Die Bitten der Mutter konnten ihn nicht umstimmen, und die Tränen seiner Verlobten wurden mit Versprechungen und Worten der Hoffnung und Zuversicht beantwortet. Es folgten mühsame Wintermonate, dunkle Frühlingstage, und selbst als die Rosen im Juni Weiterlesen

Varney, der Vampir – Kapitel 39

Thomas Preskett Prest
Varney, der Vampir
oder: Das Blutfest

Ursprünglich als penny dreadful von 1845 bis 1847 veröffentlicht, als es zum ersten Mal in Buchform erschien, ist Varney, der Vampir ein Vorläufer von Vampirgeschichten wie Dracula, die es stark beeinflusst hat.

Kapitel 39

Der Sturm und der Kampf – Die Zurückweisung durch den Admiral

»Nun«, sagte der Admiral, als sie unter dem Baum standen, auf dessen Blätter der prasselnde Regen fiel: »Nun – worum geht es?«

»Falls Ihrem jungen Freund, Mr. Bannerworth, ein Schuss aus seiner Pistole durch irgendeinen Teil meines Körpers gelangen sollte und dies nachteilig für die Verlängerung meines Daseins wirkt, seien Sie so freundlich, sich nicht in Angelegenheiten einzumischen, die Weiterlesen

Sagen der mittleren Werra 91

Der Pummpälz in Gumpelstadt

In Gumpelstadt heißt links von Waldfisch her die erste Gasse die Hintergasse. An der Ecke, wo sich dieselbe nach rechts umbiegt, fließt die Dorwich (Dorbach), die hier das Pom- oder Pummwasser heißt. Ebenso wird der darüberführende Steg der Pummsteg genannt.

Hier sitzt nachts ein rauhaariger Kobold, ähnlich dem Steinbacher Bieresel, springt den Nachtwandlern auf den Nacken, gibt ihnen Ohrfeigen und lässt sich eine Strecke Weges mit forttragen. Er wird das Pummpälzche genannt.

Von der Dunnerkuitte bei Gumpelstadt

In östlicher Richtung von dem Dorf Gumpelstadt zum Gebirge hin liegt zwischen der alten und neuen Wart ein Flurteil, die Dunnerkuitte genannt, und zwar, weil sich an jener Stelle die heftigsten Gewitter zusammenziehen, sich unter Donner und Blitz entladen und viel Unheil an­richten.

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Der lustige Kirmesbruder – Teil 3

Oskar Ludwig Bernhard Wolff
Der lustige Kirmesbruder
welcher durch listige Ränke auf den Kirmessen die Bauern und andere Personen unterhalten und vergnügt gemacht hat

Zweite Kirmes

Wie der luftige Kirmesbruder mit Krebsen und mit dem Knecht des Hofmei­sters seine Kurzweil hat, und wie er ein hübsches Mädchen verheiraten will

Die folgende Woche nahmen mich der Richter und der Schöppe mit nach Schönbart, welches Dorf nicht weit von Freudenfeld liegt, auf die Kirmes. Der Kirmesvater, bei dem wir einkehrten, hatte eben gekrebset und wollte nebst anderen guten Gerichten auch die Krebse seinen Kirmesgästen vorsetzen lassen; denn er hatte außer vielen Landleuten auch hübsche Stadtleute bei sich, die bei solchen Gelegenheiten die Dörfer gern besuchen und mit Vergnügen den unschuldigen ländlichen Ergötzlichkeiten bei­wohnen. Kaum war ich die Krebse gewahr geworden, so sagte ich zu dem Kirmesvater insgeheim, dass ich mit den Krebsen einen Spaß Weiterlesen