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John Strobbins – Eine Einführung

John Strobbins – Eine Einführung

In der französischen Pulpliteratur existieren Autoren, die kultiger sind als die bekanntesten Vertreter der schreibenden Zunft. Unbestreitbar haben Persönlichkeiten wie Georges Simenon, Frédéric Dard und Léo Malet oft das höchste Maß an Anerkennung von Lesern erhalten. Dennoch gibt es andere Autoren, die heute der breiten Öffentlichkeit weitgehend unbekannt sind, deren Werke jedoch den Geist der früheren Leser und einiger seltener Enthusiasten der Gegenwart erfreuen – und gedanklich ihre berühmteren Kollegen übertroffen haben.
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Das Gespensterbuch – Achte Geschichte

Das Gespensterbuch
Herausgegeben von Felix Schloemp
Mit einem Vorwort von Gustav Meyrink
München 1913

Rudyard Kipling
Meine selbsterlebte, wahre Geistergeschichte

Diese Geschichte handelt ausschließlich von Geistern. Es gibt in Indien Geister, die die Form von dicken, kalten, klebrigen Leichnamen annehmen und sich in Bäu­men nahe der Straße verbergen, bis ein Reisender vorbeikommt. Dann fallen sie ihm auf den Hals und bleiben da. Es gibt auch furchtbare Geister von Frauen, die im Kindbett ge­storben sind. Diese streichen in der Abenddämmerung die Wege entlang oder verbergen sich in den Getreidefeldern nahe den Dörfern und rufen verführerisch. Aber ihrem Ruf zu folgen, bringt Tod in dieser Welt und in der nächsten. Ihre Füße sind nach rückwärts gekehrt, sodass alle nüchternen Männer sie erkennen können. Es gibt auch Geister kleiner Kinder, die in Brunnen geworfen worden sind. Diese halten sich an Brun­nenmauern und an den Rändern Weiterlesen

Nick Carter – Band 15 – Ein verbrecherischer Arzt – Kapitel 11

Nick Carter
Amerikas größter Detektiv
Ein verbrecherischer Arzt
Ein Detektivroman

Die Entlarvung des Doktors

Es war etwa um sieben Uhr am nächsten Morgen, als die beiden jungen Detektive, welche unverdrossen in der Grandstreet auf der Lauer gelegen hatten, von ihrem Versteck aus auf der anderen Seite des Bürgersteiges einen Mann eilig herankommen sahen, in welchem sie ohne weiteres Doktor Staples erkannten.

Kaum hatten sie indessen diesen Frühaufsteher wahrgenommen, als sie auch schon einen zweiten Mann erspähten, der augenscheinlich in des Ersteren Verfolgung begriffen war.

»Was ist das für ein Kerl?«, flüsterte Chick seinem jüngeren Gefährten zu.
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Dämonische Reisen in alle Welt – Kapitel IX, Teil 4

Johann Konrad Friederich
Dämonische Reisen in alle Welt
Nach einem französischen Manuskript bearbeitet, 1847.

Kapitel IX, Teil 4

Unterdessen waren unsere beiden Kumpane durch eine Menge enge und krumme Straßen endlich vor ein altertümliches, eben nicht sehr ansehnliches, seltsam gebautes Haus gekommen, und der Hinkende sprach:

Kennst du das Haus, das sich die Stadt
zum Kehricht-Loch erkoren hat?
Hier haust ein ausgespienes Allerlei,
Brutalität und große Ignoranz dabei.

»Nun, und was ist denn das für ein Haus?«, fragte Mi­chel seinen Gefährten.
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Ein moderner Jekyll und Hyde

George Barton
Ein moderner Jekyll und Hyde

Wie viele Menschen erinnern sich heute an die tragische Geschichte des Lebens und Todes von Blanche Lamont aus San Francisco und an das, was als das Geheimnis des Kirchturms bekannt wurde? Vermutlich nur wenige, und doch wurde es seinerzeit von Maine bis Kalifornien lebhaft diskutiert und allgemein als eines der größten Geheimnisse der damaligen Zeit angesehen.

Blanche Lamont war ein aktives Mitglied der Emanuel Baptist Church in San Francisco und ebenso gutherzig wie schön. Ihre charmante Art und ihr angenehmes Wesen verschafften ihr zahlreiche Freunde und nicht wenige Bewunderer des anderen Geschlechts. Einer von ihnen war Theodore Durrant, den sie im Verlauf ihrer kirchlichen Arbeit kennenlernte. Miss Lamont war ambitioniert und wollte sich unter anderem als Lehrerin qualifizieren. Deshalb besuchte sie eine Schule, in der sie rasch Fortschritte machte.

Am Morgen des dritten Tages im April 1895 verließ sie wie gewohnt ihr Zuhause, um zu dieser Schule zu gehen. Sie verbrachte dort zwei Stunden und verließ dann die Einrichtung zum Mittagessen, doch wurde bemerkt, dass sie in Richtung Kirche ging. Dies erregte Weiterlesen