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Heftromane

Der Welt-Detektiv – Band 10 – 5. Kapitel

Der Welt-Detektiv Nr. 10
Die Dame in Schwarz
Verlagshaus für Volksliteratur und Kunst GmbH Berlin

5. Kapitel

Die Dame in Schwarz

In der Nähe des Hauses, das die Witwe Dougdan bewohnte, sah sich Sherlock Holmes vergebens nach Jonny um. Unwillkürlich verfinsterte sich sein Ant­litz. Hatte sich Jonny zu einem voreiligen Schritt verleiten lassen, oder war etwas Außergewöhnliches geschehen? Wieder hielt sich die volle Scheibe des Mondes hinter undurchdringlichen Wolken verbor­gen, und vergebens war Sherlock Holmes bemüht, die Finsternis mit seinen Blicken zu durchdringen. Minute auf Minute verrann. Jonny war und blieb ver­schwunden. Schier rundeten sich die Minuten, die der Weltdetektiv in unbeweglichem Lauschen verbrach­te, zu einer Viertelstunde, als ein keuchender Atem sein scharfes Ohr berührte.

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Jim Buffalo – 28. Abenteuer – Kapitel 1

Jim Buffalo,
der Mann mit der Teufelsmaschine
Veröffentlichungen aus den Geheimakten des größten Abenteurers aller Zeiten
Moderner Volksbücher-Verlag, Leipzig, 1922
Das 28. Abenteuer Jim Buffalos
In den Florida-Sümpfen
1. Kapitel

Ein schwerer Verdacht

In dem Privatkondor des Handelsherrn Mister Blackwell saß dieser selbst mit Jim Buffalo im ernsten Gespräch zusammen.

Die hohe Stirn Mister Blackwells war umwölkt, als ob ihn schwere Sorgen drückten, und halb zornig, halb zweifelnd blickte er in das kühn geschnittene Gesicht Jim Buffalos, der ihn mit klaren Augen anschaute.

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Nick Carter – Band 15 – Ein verbrecherischer Arzt – Kapitel 4

Nick Carter
Amerikas größter Detektiv
Ein verbrecherischer Arzt
Ein Detektivroman

Chick auf der Verfolgung

Ehe sich Nick Carter zu der Abendgesellschaft begab, hatte der Meister seinem Gehilfen von der merkwürdigen Verfolgung durch einen Bewohner des Staples’schen Hauses und durch den Doktor selbst erzählt. Das hatte Chicks Interesse geweckt, und ohne Nicks Wissen war er diesem nach dem Collins’schen Haus gefolgt. Dort hatte er einen Mann herumlungern sehen, auf welchen die von Nick gegebene Beschreibung vortrefflich zu passen schien. Dieser Mann schien Nicks Ankunft erwartet zu haben, denn kaum war der Meister im Haus verschwunden, entfernte sich der auf der Lauer Stehende auch schon von seinem Posten, jedoch nur, um sich tiefer in den dunklen Schatten zurückzuziehen, der von Dr. Parkhursts Kirche ausging.

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Jack – Kapitel V

Anton von Perfall
Jack
In: Deutsche Jugendbücherei, Nr. 5/6
Hermann Hillger Verlag Berlin – Leipzig

Kapitel V

Über ein Jahr war vergangen seit unserer Hochzeit. In der Wiege, die ich damals von Sacramento mitgebracht hatte, lag an Stelle des längst geleerten Whiskeyfässchens die kleine Angele. Ich war so glücklich über die Erfüllung dieses Teiles meiner damaligen Vision, dass mich die Verzögerung des anderen Teiles derselben wenig kümmerte. Damit ging es allerdings langsam, an Lust zur Arbeit fehlte es mir und Barbara nicht, für die nötigen Kenntnisse sorgte mein Freund Smith, mit dem ich ständig in Kontakt blieb, aber die Geldmittel mangelten. Von Grunderwerbungen, so günstig auch die Zeit dazu gewesen wäre, konnte keine Rede sein, und vier Arme, noch dazu zwei weibliche, reichten nicht hin zur Bewältigung der Arbeit. Auf Felipe war nicht zu rechnen, weniger wegen seines Alters, er war noch immer rüstig – als aus einem anderen Grund. Er war oft tagelang, wochenlang in den Bergen. Kam er dann ganz Weiterlesen →

Jack – Kapitel IV

Anton von Perfall
Jack
In: Deutsche Jugendbücherei, Nr. 5/6
Hermann Hillger Verlag Berlin – Leipzig

Kapitel IV

Mir war gut abkaufen, auf das erste Angebot schlug ich meiste Ware los. Es blieb immerhin ein anständiger Gewinn und ich beeilte mich, meinen Karren von Neuem zu füllen. Doch mein Geist war nicht mehr bei dem Unternehmen, dessen Erfolg zu sehr hinter meiner hastigen Fantasie einher hinkte. Ich berechnete, dass ich Jahre auf diese Weise durch das Land fahren musste, um nur mit einiger Aussicht auf Erfolg vor den habgierigen Felipe als Werber um seine Tochter treten zu können, und wenn Barbara noch so standhaft war. So lange durfte, konnte ich nicht warten. Wenn an der Geschichte mit dem Goldschatz etwas Wahres wäre! In meiner Angst fing ich selbst an, daran zu glauben.

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