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Heftromane

Aus dem Reiche der Phantasie – Heft 7 – Das Stahlross – 1. Teil

Robert Kraft
Aus dem Reiche der Phantasie
Heft 7
Das Stahlross
Verlag H. G. Münchmeyer, Dresden, 1901

Auszug aus der einleitenden Erklärung

Bis zu seinem zwölften Lebensjahr war Richard ein kräftiger, lebensfroher Junge, doch dann wurde er durch ein Unglück gelähmt. Am Abend seines vierzehnten Geburtstags sitzt der kranke Knabe allein in seiner Stube – traurig, freudlos und ohne Ziel im Leben. Da erscheint ihm eine Fee. Sie stellt sich als die Fantasie vor und möchte ihm ein Geburtstagsgeschenk überreichen. Sie erklärt ihm Folgendes:

In Richards Schlafzimmer befindet sich eine Kammertür. Jede Nacht wird er – wenn auch nur scheinbar – erwachen. Er soll dann Weiterlesen

Marc Jordan – Einführung

Der König der Detektive: Das Phänomen Marc Jordan
Eine Einführung

Was für ein Name ist es, der die Gemüter bewegte und von Mund zu Mund ging? Es ist der Name eines französischen Ermittlers, einer Ikone unter den Gesetzeshütern. Einst stand er im Schatten des großen Sherlock Holmes aus der Feder Conan Doyles. Doch nun, da die erstaunlichen, ja geradezu wunderbaren Abenteuer ans Licht kommen, in die er verstrickt war, schickt er sich an, den britischen Rivalen vom Thron zu stoßen. Festgehalten sind diese Chroniken in einer Heftreihe, deren erster Band heute das Licht im deutschsprachigen Raum erblickt. Jedes Heft verspricht ein in sich geschlossenes Werk – ein Stück gelebte Literatur, getragen von einer fesselnden Handlung und einem stets verblüffenden, packenden Finale.

Nichts ist geheimnisvoller, nichts rührt tiefer an den menschlichen Nerven als diese exzentrischen Erzählungen. Schon die ersten Titel lesen sich wie ein Fiebertraum der Belle Époque: Auf den fulminanten Auftakt Die Entführung einer Jungfrau werden weitere 25 Bände folgen.

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Secret Service Band 4 – Kapitel 4

Francis Worcester Doughty
Secret Service No. 4
Old and Young King Brady Detectives
Der geniale Bluff der Bradys
Oder: Ihre Verfolgungsjagd zur Rettung einer Erbin
Eine interessante Detektivgeschichte aus dem Jahr 1899, niedergeschrieben von einem New Yorker Detective

Kapitel 4
Auf der Hayden-Farm

Es erübrigt sich fast zu sagen, dass die beiden Detektive die Ohren spitzten. Dies war eine Enthüllung von höchster Wichtigkeit. Dass sie auf die Spur eines neuen Bauernfängertricks gestoßen waren, war ein Glücksfall. Nun konnten sie miterleben, wie leicht es war, das listenreiche Trio zu stellen, während es gerade dabei war, seinen schändlichen Plan in die Tat umzusetzen.

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Al Capone – Band 44

Al Capone
Band 44
Rächendes Gift

1. Kapitel
Ein schlauer Plan

In dem Kabarett Die blauen Teufel saßen Miss Dynamit und Magdalena Duffy, die soeben erst von ihrer Freundin aus dem Gefängnis befreit worden war, und berieten, auf welche Weise sie die Mörder von Magdalenas Bruder und Doherty ausfindig machen könnten. Auf Anraten Mary Mays verkleidete sich Magdalena wie die Girls, die abends in dem Kabarett auftreten, mit dem Kostüm einer holländischen Müllerin.

Dann sagte Miss Dynamit zu ihr: »So, nun hör mal genau zu: Also, ich werde in den Salon gehen, wo die Leute von der North Side-Bande sitzen, werde so tun, als ob ich sie zufällig treffe, dann werde ich mich mit ihnen in eine Loge setzen. Dort werde ich Weiterlesen

John Strobbins – Man kann nicht an alles denken

José Moselli
John Strobbins Buch 1
Man kann nicht an alles denken

Als der Winter ins Land zog, beschloss John Strobbins – ein Mann von fröstelnder Natur –, San Francisco den Rücken zu kehren. Die beträchtlichen Gewinne des Sommers erlaubten es ihm, sich ein wenig Müßiggang zu gönnen und die kalten Monate im milden Klima seines Anwesens in Los Angeles zu verbringen. Doch der meisterhafte Einbrecher und Detektiv wider Willen wollte die Stadt nicht verlassen, ohne zuvor eine Angelegenheit geregelt zu wissen, die er im Stillen die Causa Strobbins-Craingsby nannte.

Seit mehr als sechs Monaten fristete der Polizeidetektiv Peter Craingsby sein Dasein in einem der Zimmer der Villa. Ein allzu unglückliches Schicksal war es sicherlich nicht: Sein Logis öffnete sich zu einer weitläufigen Terrasse, auf der er nach Herzenslust flanieren konnte. Ein engmaschiges Gitter umgab das Areal und machte jeden Fluchtversuch unmöglich. Zudem standen Craingsby eine erlesene Bibliothek und zahlreiche Zeitungen zur Verfügung, die ihn über die neuesten Coups seines Gastgebers Weiterlesen