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Mystery

Der mysteriöse Doktor Cornelius – Band 1 – Episode 6 – Kapitel 3

Gustave Le Rouge
Der mysteriöse Doktor Cornelius
La Maison du Livre, Paris, 1912 – 1913
Sechste Episode
Die Ritter des Chloroform

Drittes Kapitel
Nach New York

Seit dem Verschwinden von M. Bondonnat verfielen die prächtigen Gärten, die er in Kérity-sur-Mer geschaffen hatte, in einen beklagenswerten Zustand brachliegender Ländereien.

Inmitten dieser Trostlosigkeit verbrachten zwei junge Mädchen ihre Tage in Verzweiflung und Tränen.

Frédérique und Andrée wollten aus einer Art Aberglauben das Haus nicht verlassen, in das das Unglück hereingebrochen war, gerade, Weiterlesen

Der mysteriöse Doktor Cornelius – Band 1 – Episode 6 – Kapitel 2

Gustave Le Rouge
Der mysteriöse Doktor Cornelius
La Maison du Livre, Paris, 1912 – 1913
Sechste Episode
Die Ritter des Chloroform

Zweites Kapitel
Die Erzählung von Oscar Tournesol

Mit einer autoritären Geste half Fred Jorgell dem zerlumpten Buckligen, der neben ihm stand, in das Taxi, das sofort im dritten Gang in Richtung Stadtzentrum losfuhr.

»Du bist ein mutiger Junge«, sagte der Milliardär plötzlich zu seinem seltsamen Begleiter. »Du hast mir das Leben gerettet. Aber ich schwöre dir, dass du heute Abend deine Zeit nicht verschwendet hast. Und zunächst einmal, wie heißt du?«

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Mörder und Gespenster – Band 1 – 13. Teil

August Lewald
Mörder und Gespenster
Band 1
Der Erbe des Teufels

Kapitel 3

Es muss uns nun vor allem daran gelegen sein, die Neffen etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Der Älteste war sicherlich der böseste Junge, der je in den Straßen von Białystok herumgelaufen ist. Von Pflastertretern kann in diesem Fall allerdings nicht die Rede sein, denn selbst die Hauptstraßen waren zu jener Zeit noch nicht gepflastert.

Man erzählte sich, dass er mit Haaren und Zähnen auf die Welt gekommen sein soll. Wenn man es als Vorbestimmung ansehen will, so darf man sagen, dass er wirklich seine Gegenwart und Zukunft verfraß. Er war über alle Grenzen hinaus verschwenderisch und sündigte an der Erbschaft seines Oheims, die ihm angesichts dessen enormer Lebenskraft vielleicht nie zuteilwerden konnte. Weiterlesen

Mörder und Gespenster – Band 1 – 12. Teil

August Lewald
Mörder und Gespenster
Band 1

Der Erbe des Teufels

Kapitel 2

So vergingen seine Tage und er wurde alt und schwach. Denn bei seiner Lebensweise sind achtundsechzig Jahre ein sogenanntes schönes Alter – nur nicht für den, der es erreicht hat. Er ging in sich, überdachte seinen langen Lebenslauf, sah, was er getan und gewirkt hatte, und war damit zufrieden. Daraufhin beschloss er, seine apostolischen Arbeiten zu beenden und sich mit den hunderttausend Talern, die er sich im Schweiße seines Angesichts wohlverdient hatte, in Ruhe zu setzen. Anschließend wollte er nur noch Damen des vornehmsten Standes mit seinem frommen Eifer beistehen. Dies erregte den Neid aller anderen so sehr, dass trotz der besten Bemühungen sehr tüchtiger junger Geistlicher allgemein behauptet wurde, dass keiner von ihnen imstande Weiterlesen

Mörder und Gespenster – Band 1 – 11. Teil

August Lewald
Mörder und Gespenster
Band 1

Der Erbe des Teufels

Kapitel 1

In der polnischen Stadt Białystok lebte vor Jahren ein guter und freundlicher Kanonikus in seinem schönen Haus nahe der Domkirche. Man erinnerte sich noch an die Zeit,… Weiterlesen