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Vergessene Werke

Das Buch vom Rübezahl – Teil 24

Das Buch vom Rübezahl
Neu erzählt von H. Kletke
Breslau, 1852

25. Wie Rübezahl in der Höflichkeit unterweist

Ein junger vorwitziger grober Geselle, der auf der Wanderschaft nach Böhmen unterwegs von Rübezahl hatte erzählen hören, wollte, als er in die Nähe der Koppe kam, ihn selbst zu Gesicht bekommen.

Deshalb forderte er ihn mit unge­schliffenen Worten heraus und rief: »Rübezahl, Bärenhäuter, Hundsfott, wo steckst du? Lass mich von deiner Kunst was sehen, wenn du eine verstehst.«

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Carrier, der Erzteufel – Teil 10

Carrier, der Erzteufel, in eine Menschenhaut eingenäht, der in wenigen Monaten in der französischen Stadt Nantes mehr als fünfzehntausend Menschen von jedem Alter und Geschlecht erwürgen, ersäufen, erschießen, martern und guillotinieren ließ, ein blutdürstiges Ungeheuer und höllischer Mordbrenner
Zur Warnung vor blutigen Revolutionen
Von Dr. F. W. Pikant (Friedrich Wilhelm Bruckbräu)
Verlag der J. Lutzenbergerschen Buchhandlung, Altötting, 1860

Die barmherzige Schwester

Eine laute weibliche Stimme rief außerhalb der Tür: »Wo ist Sarot? Lasst mich hinein! Ich muss ihn sprechen; jetzt, gleich jetzt! Um Gotteswillen, lasst mich hinein!«

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Deutsche Märchen und Sagen 152

Johannes Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845

197. Der verfluchte Wald bei Hanau

Bei Hanau liegt ein Wald, den die Umwohner den verfluchten Wald nennen, weil die Eichenbäume, die ihn bilden, nie Eicheln tragen. Man sagt, dass ehedem einmal zwei Leute über das Recht, die Eicheln dort aufzulesen, in Zwist geraten seien und dass einer derselben dabei eine Verwünschung ausgestoßen habe, infolge deren fortan nicht eine Eichel mehr dort gewachsen sei.

198. Kind aus dem Knie

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Das Buch vom Rübezahl – Teil 23

Das Buch vom Rübezahl
Neu erzählt von H. Kletke
Breslau, 1852

24. Der schwedische Rittmeister

Einen schwedischen Offizier kam einmal die Lust an, auf das Gebirge zu reisen, den weit und breit berühmten Herrn Rübezahl, von dessen Freigebigkeit er so viel gehört hatte, selbst zu sehen, ihm einen Besuch abzustatten und womög­lich ein hübsches Geschenk zu erbeuten.

Also nahm er sein bestes Pferd, zog seine besten Klei­der an und ritt darauf in voller Hoffnung, Rübezahl werde sich freigebig gegen ihn erweisen, dem Gebirge zu. Kaum war er über die Hälfte desselben gelangt, so wurde er Weiterlesen →

Carrier, der Erzteufel – Teil 9

Carrier, der Erzteufel, in eine Menschenhaut eingenäht, der in wenigen Monaten in der französischen Stadt Nantes mehr als fünfzehntausend Menschen von jedem Alter und Geschlecht erwürgen, ersäufen, erschießen, martern und guillotinieren ließ, ein blutdürstiges Ungeheuer und höllischer Mordbrenner
Zur Warnung vor blutigen Revolutionen
Von Dr. F. W. Pikant (Friedrich Wilhelm Bruckbräu)
Verlag der J. Lutzenbergerschen Buchhandlung, Altötting, 1860

Geheime Liebe

Im ehemaligen Kloster zu Nantes, seit längerer Zeit der Sitz des grausamen republikanischen Tribunals, saß der Kerkermeister Sarot in einer Stube, die eine Mitteltür und auf jeder Seite ein Fenster hatte, an einen Tisch in der Weiterlesen →