Die Fahrten und Abenteuer des kleinen Jacob Fingerlang 29
Die Fahrten und Abenteuer des kleinen Jacob Fingerlang
Ein Märchen von Gotthold Kurz
Nürnberg, bei Gottlieb Bäumler 1837
Neunundzwanzigstes Kapitel
Vermählungs- und Huldigungsfest auf der Insel Panioma
Drei Tage nur waren bis zu den großen Festlichkeiten ausgesetzt, mit welchen die Erlösung der vereinigten Völker, die Rückkehr des Prinzen und seine Vermählung mit der Erbin von Sulipore gefeiert werden sollte. Ich weiß kaum, wie ich bis dahin zur gehörigen Fassung komme, um alles zu beobachten und zu berichten. Gottlieb, der biederherzige Gottlieb war auch wie außer sich vor Freude über die glückliche Wendung der Dinge und dass sein Weiterlesen
Deutsche Märchen und Sagen 17
Johann Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845
17. Von Elip, dem Schmied
Sankt Elip, das war ein Hufschmied und er verstand seine Kunst so gut, dass er sich ein Schild machen und über seine Tür setzen ließ, worauf geschrieben stand: Elip, ein Meister über alle Meister.
Ein solcher Hochmut ärgerte unseren lieben Herrgott. Er sandte Jesus auf die Erde, damit der den Elip bestrafen möge. Jesus ritt auf einem Sonnenstrahl nieder, nahm ein Schurzfell und band sich das vor. Auch schwärzte er Arme und Gesicht, sodass er vollständig wie ein Schmiedegeselle aussah. So kam er zum Elip, stellte sich vor Weiterlesen
Der Arzt auf Java – Erster Band – Kapitel 13
Alexander Dumas d. Ä.
Der Arzt auf Java
Ein phantastischer Roman, Brünn 1861
Erster Band
Kapitel 13
Mynheer Cornelis
In einer Art von Halle führte eine Truppe von Tänzerinnen einen Charaktertanz auf. Die Eigentümlichkeit der Kleidung dieser Frauen stand in nichts gegen die Eigentümlichkeit ihrer Tänze zurück. Ihre goldgestreiften Kleider lagen so fest an dem Körper an, dass sie alle Formen desselben zeigten. Silberne Bänder umschlangen ihre Taillen, Weiterlesen
Deutsche Märchen und Sagen 16
Johann Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845
16. Jan im Himmel
Jan ging eines Abends in seinen Garten und setzte da eine Bohne in die Erde. Als er am anderen Morgen wiederkam, da war die Bohne bis in den Himmel hineingewachsen. Da kletterte Jan an der Bohne hinauf und kam an die Himmelstür. Da stand der Apostel Petrus und fragte: »Jan, was willst du?«
»Ich will in den Himmel«, sprach Jan.
Rübezahl, der Herr des Gebirges – Folge 18
Rübezahl, der Herr des Gebirges
Volkssagen aus dem Riesengebirge
Für Jung und Alt erzählt vom Kräuterklauber
Verlag Carl Gustav Naumann, Leipzig, 1845
18. Wie Rübezahl wieder einmal eine Jungfer ist.
Ein jedes Tierel hat sein Manierel, heißt es im Sprichwort. So ein Tierel war auch einmal ein vornehmer Herr. Der Kräuterklauber sagt es nicht, wer es war. Der günstige Leser wird es aber gewiss noch einmal erfahren, denn es bleibt nichts in der Welt verborgen, und es ist nur wegen der Kirchkinder – und hatte eben auch sein Manierel. Denn er war ein Volksfreund, und zwar vom Frauvolk, hatte nur darauf sein Dichten und Trachten, und machte es Weiterlesen
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