Rübezahl, der Herr des Gebirges – Folge 26
Rübezahl, der Herr des Gebirges
Volkssagen aus dem Riesengebirge
Für Jung und Alt erzählt vom Kräuterklauber
Verlag Carl Gustav Naumann, Leipzig, 1845
26. Wie Rübezahl die drei besten Menschen auf der Welt kennenlernt und an ihnen eine edle Tat vollbringt.
Es war gerade oben bei der Buschkäthe, als Rübezahl, der eben von einer Streiferei unten im Land herkam, dachte: Wie wäre es, wenn du über Nacht hierbliebest?
Vielleicht erlebst du hier eher etwas als in Hirschberg. Und damit ging er ins Haus.
Deutsche Märchen und Sagen 22
Johann Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845
22. Dreizehn
Es war einmal ein Schmied und der hatte einen Knecht, der Dreizehn hieß und so stark war, dass der Amboss unter seinen Hammerschlägen barst oder brach. Er tat Arbeit für dreizehn, aber er aß auch für dreizehn und davon hatte er eigentlich seinen Namen bekommen.
Der Schmied konnte das aber nicht lange aushalten, rief ihn darum eines Tages allein in ein Kämmerchen und sprach: »Hör mal, Dreizehn, du bist ein braver Bursche und ich war auch immer mit dir zufrieden, aber ich habe Weiterlesen
Deutsche Märchen und Sagen 21
Johann Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845
21. Der kühne Sergeant
Es waren einmal drei brave Soldaten, ein Tambour, ein Korporal und ein Sergeant, die gingen auf Reisen. Nachdem sie schon lange herumgezogen waren, kamen sie eines Abends in einen großen Wald. Weil sie nun bange waren, des Nachts möchten die wilden Tiere kommen und sie auffressen, während sie schliefen, kletterten sie auf einen hohen Baum, um da zu schlafen.
»Das ist das beste Mittel«, sprach der Tambour, »anders könnte es leicht geschehen, wenn wir morgen Früh Weiterlesen
Diane Teil 2 – Kapitel 2
Alexander von Ungern-Sternberg
Diane
Ein Kriminalgemälde der modernen Gesellschaft
Berlin, 1842, Buchhandlung des Berliner Lesekabinetts
Zweiter Teil
Zweites Kapitel
Die drei Vettern
Wir wollen diesen deutschen Sonderling näher ins Auge fassen. Es ist derselbe, an den der Baron von Brisson, der Neffe der Fürstin, jenen Brief schrieb, welchen Simeon für Judith entwendete, und aus welchem sie so wenig Weiterlesen
Rübezahl, der Herr des Gebirges – Folge 25
Rübezahl, der Herr des Gebirges
Volkssagen aus dem Riesengebirge
Für Jung und Alt erzählt vom Kräuterklauber
Verlag Carl Gustav Naumann, Leipzig, 1845
25. Wie Rübezahl sich eines armen Studenten annimmt.
Rübezahl mag ohnehin ein Freund von Studenten gewesen sein. Aber zu der Zeit, als er auf den Bergen frei herrschte, war es freilich anders als jetzt, wo er sich nur selten zeigt. Gab es damals noch keine Pferde, die den Postmeistern die Orden verdienten, sondern es musste jeder, der kein Pferd war, erst etwas Tüchtiges lernen, dabei viel Geld aufwenden und wurde vielleicht am Ende doch nichts, obwohl er gelaufen war, so gut wie ein Weiterlesen
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