Jackson – Teil 8
Er war gekommen um mich zu töten!
Um das herauszufinden musste ich kein Hellseher sein, sein bösartiges, abgehacktes Lachen, das riesige Messer in seiner Hand und die Tatsache das er heimlich und von hinten kam ließen kaum einen anderen Schluss zu.
Yalla hatte recht, der Bursche war nicht nur ziemlich nachtragend sondern dazu noch hinterhältig und gemein. Da ich nicht erwarten konnte, dass er mich ohne Protest zum Wasserloch laufen ließ, wählte ich in Ermanglung einer Waffe einen handlichen Stein aus den Dutzenden die rings um meine Hütte herum am Boden lagen.
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Jackson – Teil 7
Ich entdeckte Yalla, als ich zum Wasserloch des Lagers ging.
Ein kleiner Tümpel der ungefähr fünf Fuß in der Länge und drei in der Breite maß und, wie man mir erzählt hatte, von einem unterirdischen Fluss gespeist wurde.
Sie tauchte plötzlich seitlich vor mir auf, mit einem Ledereimer in der Hand.
Wie angewurzelt blieben wir stehen und starrten uns sekundenlang stumm in die Augen. Dann ging sie an mir vorbei, ohne ein Wort zu sagen und verschwand hinter einer dichten Buschgruppe.
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Jackson – Teil 6
Innerhalb von Sekunden herrschte bei der Felsengruppe ein absolutes Durcheinander.
Männer fluchten, Männer schrien und über allem lag das Brüllen der Bestie. Ein Brüllen voller Hass und Grausamkeit.
Einer unserer Verfolger wurde von den Hinterbeinen der Echse förmlich in den Boden gestampft, ein anderer landete zwischen den Kiefern. Das Brüllen des Mannes hallte meilenweit durch die Nacht, als sich die dichtstehenden Zahnreihen des Tyrannosaurus Rex in seinen Körper bohrten. Das Krachen und Brechen seiner Knochen war das widerlichste Geräusch, welches ich je vernommen hatte. Die Echse schüttelte den Kopf und das Brüllen Weiterlesen
Jackson – Teil 5
»Nimm sofort das Messer weg!«, rief Yalla.
Der Unbekannte hinter mir schien zu zögern. Obwohl ich ihn nicht sehen konnte, spürte ich deutlich, dass er den Kopf schüttelte.
»Messer weg!«, zischte meine Begleiterin, diesmal bedeutend energischer. »Er ist ein Freund.«
Nach einem Moment der Stille lockerte die Gestalt hinter mir ihren Griff und zog die Klinge zurück. Ich rieb mir über die Kehle und verschmierte Blut.
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Jackson – Teil 4
Sie stand einfach da und starrte mich an.
Sie war jung, kaum mehr als zwanzig, und hager wie ein Wüstenfuchs. Trotzdem wirkte sie kräftig und zäh.
Sie musste kurz nach dem Unwetter wieder durch die Gegend gelaufen sein. Ihr schulterlanges Haar glänzte feucht und ihr bloßer Oberkörper war mit unzähligen Schlammspritzern bedeckt.

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