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History

Der Freibeuter – Zauberei

Der Freibeuter
Erster Teil
Kapitel 8

Zauberei

Die Fregatte Graf Mörner und der von ihr erbeutete Schoner hatten sich vor Anker gelegt, und ihre Bewohner überließen sie dem sanften Schaukeln auf der Meeresflut, welches sich allmählich in den schönsten Schlaf wiegte, den ein Seemann auf dem Wasser zu schlafen vermag. Ein von der Fregatte ausgesetztes Boot brachte beide Schiffe miteinander in Verbindung.

Der Chirurgus ging unruhig auf der Fregatte umher und besah sich, seiner Pflicht gemäß, seine Kranken. Er war Weiterlesen →

John Tanner – Das Leben eines Jägers 13

John Tanner
Das Leben eines Jägers
oder
John Tanners Denkwürdigkeiten über seinen 30-jährigen Aufenthalt unter den Indianern Nordamerikas
Erstmals erschienen 1830 in New York, übersetzt von Dr. Karl Andree

Dreizehntes Kapitel

Ich hatte damals einen Zwist mit einem Naudoway, welcher für die Way-me-ta-gu-sche-wugs-Chippeway jagte. Er war später als ich dorthin gekommen und hatte daher gewiss nicht mehr Recht zum Jagen als ich. Und doch beklagte er sich, dass ich ein paar Mal Bezirke durchstreift hatte, auf die er allein ein Anrecht zu haben vermeinte. Weiterlesen →

Der Freibeuter – Unerwartete Verfügung

Der Freibeuter
Erster Teil
Kapitel 7

Unerwartete Verfügung

Als Kapitän Norcroß mit dem geheimnisvollen Fremden Hand in Hand wieder aus der Kajüte trat, war es Abend geworden. Über das leicht bewegte Meer zitterte das Abendrot in tausend und aber tausend reflektierenden Lichtern, der Wind war umgesprungen und kam, obgleich nur in matten Stößen, von Osten. Schlaff hing das Segeltuch an den Masten und Rahen, und die Letzteren klapperten eintönig an den nicht angezogenen Tauen, denn es hatte des Kapitäns befehlendes Wort gemangelt. Lieutenant Gad hatte sich sogleich nach erhaltenem Weiterlesen →

Das Geheimnis des Medizinbeutels – Teil 10

Die beiden Taucher

An einem Sonntag des Jahres 1912 bot die am Golf von Kalifornien gelegene mexikanische Hafenstadt Guaymas ein ungewöhnliches Bild.

Seit früher Morgenstunde erregte nämlich ein großer Dampfer, von dessen Mast die deutsche Flagge wehte, die Neugier der allzeit schaulustigen Bevölkerung. Er kreuzte beständig in der Nähe der Hafeneinfahrt und schien bald hier, bald dort kurze Zeit zu halten, ohne dass die Stadtbewohner sich zu erklären vermochten, weshalb dies geschah.

Einer von den Zuschauern, der im Besitz eines alten Fernrohres war, entdeckte endlich die Ursache der ungewöhnlichen Schiffsbewegung. Einige auf dem Achterdeck des Dampfers stehende Matrosen loteten unter Weiterlesen →

John Tanner – Das Leben eines Jägers 12

John Tanner
Das Leben eines Jägers
oder
John Tanners Denkwürdigkeiten über seinen 30-jährigen Aufenthalt unter den Indianern Nordamerikas
Erstmals erschienen 1830 in New York, übersetzt von Dr. Karl Andree

Zwölftes Kapitel

Wir blieben an jener Stelle bis zum Frühjahr und gingen erst, als die Zeit der Zuckerernte nahte, zu Ke-new-kau-nesche-way-boant. Wir baten die Indianer, welche dort wohnten, uns einige Ahornbäume zu überlassen. Sie wiesen uns einen Platz an, auf dem nur einige wenige standen, die noch dazu sehr dünn und schwach waren. Weiterlesen →