John Tanner – Das Leben eines Jägers 22
John Tanner
Das Leben eines Jägers
oder
John Tanners Denkwürdigkeiten über seinen 30-jährigen Aufenthalt unter den Indianern Nordamerikas
Erstmals erschienen 1830 in New York, übersetzt von Dr. Karl Andree
Zweiundzwanzigstes Kapitel
Etwa drei Monate nachher schickten die Cree Tabak an die Chippewa, um sie dadurch zu veranlassen, sich, gleich ihnen selbst, den Mandan anzuschließen, um einige Bwoir-nug , die am Missouri wohnten, anzugreifen. Damals ließ mir Ba-gis-kun-nung sagen, er gäbe mir den Rat, mich ja von diesem Zug fernzuhalten. Er hätte es auf mein Weiterlesen
Der Freibeuter – Erklärung und Aufklärung
Der Freibeuter
Erster Teil
Kapitel 16
Im hintersten Verschlag der Kajüte der Graf Mörner, in der sogenannten Kapitänskammer, saß das Fräulein von Gabel mit der ihr eigenen Majestät auf der Matratze, und ihre großen Augen blickten mit ruhigem Stolz auf den jungen Mann, der bis jetzt unter dem angenommenen Namen Joseph Flaxmann aufgetreten ist. Er teilte in seinem äußeren Wesen ihre Ruhe nicht, und sein belebtes Auge flog von ihrer Gestalt oft auf die Gegenstände in der Kammer oder durch die Luken auf den sonnenglänzenden Meeresspiegel hinaus.
»Geben Sie mir endlich Rechenschaft, Herr Major«, redete die Dame in einem fast befehlenden Ton, »wie und Weiterlesen
Im Goldlande Kalifornien 12
Sophie Wörishöffer
Im Goldlande Kalifornien
Fahrten und Schicksale Gold suchender Auswanderer
Zeitgemäß gekürzt von A. Flügel um 1930
Kapitel 6
Unsere Freunde hielten treulich Wacht an Felsings Schmerzenslager.
Schon nach wenigen Tagen erzählte Paul: »Ich lebte, wie Sie alle wissen, in Höllenfreude. Auch O’Flannagan mit feinen Gesinnungsgenossen hauste dort, sehr zum Ärger der Goldwäscher, die durch die Gegenwart dieses Gesindels fortwährend beunruhigt und in Aufregung gehalten wurden. Bald war hier ein Diebstahl verübt worden, Weiterlesen
John Tanner – Das Leben eines Jägers 21
John Tanner
Das Leben eines Jägers
oder
John Tanners Denkwürdigkeiten über seinen 30-jährigen Aufenthalt unter den Indianern Nordamerikas
Erstmals erschienen 1830 in New York, übersetzt von Dr. Karl Andree
Einundzwanzigstes Kapitel
Kurze Zeit nach meiner Rückkehr erfuhr ich, dass die Assiniboine sich überall damit groß taten, sie hätten mir mein Pferd gestohlen. Als ich eben Vorbereitungen traf, um es ihnen wieder abzunehmen, gab mir ein Chippewa, welcher mehrmals in mich gedrungen war, ich sollte dergleichen doch nicht tun, ein Pferd, unter der Bedingung, Weiterlesen
Im fernen Westen – Der junge Auswanderer 2
Der junge Auswanderer
Kapitel 2
Als Herr Levering auf die Straße trat, verriet sein Gebaren nichts von der Unentschiedenheit oder Unschlüssigkeit, womit ein müßiger, junger Mann einen Abendspaziergang in einer fremden Stadt anzutreten pflegt. Er schien im Gegenteil einen ganz besonderen wohlerwogenen Zweck zu verfolgen, denn er überschritt, ohne gerade übermäßige Eile zu zeigen, den Broadway, ging die Wall Street hinab, schlug dann wieder eine andere Durchfahrtsstraße ein und erreichte nach längerer Wanderung Gem Street, von wo er in ein anderes Häuserviertel einbog und endlich in ein Haus von wenig einladendem Aussehen trat. Mancher Fremde würde vielleicht gezaudert haben, nach Einbruch des Abends die Straße zu betreten, worin dieses Haus lag, und noch mehr, sich in dieses Haus hineinzuwagen. Nicht so Levering, dessen Züge ja länger einen desto finsteren und entschlosseneren Weiterlesen
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