The 60s: Der Fälscher von London
Retro-Kino par excellence
Warum Der Fälscher von London der atmosphärische Höhepunkt der Wallace-Ära ist
Ein Millionär, ein düsterer Landsitz, Schreie in der Nacht und eine Druckerpresse im Geheimgang: Am 15. August 1961 erblickte ein Film das Licht der Kinoleinwand, der unter Edgar-Wallace-Fans bis heute als absolutes Juwel gilt. Der Fälscher von London, inszeniert von Regisseur Harald Reinl (der später mit den Winnetou-Filmen Kinogeschichte schreiben sollte), bricht erfrischend mit den starren Mustern der damaligen Kriminalfilme.
Anstatt die klassische Ermittlungsarbeit von Scotland Yard in den Fokus zu rücken, entfaltet sich hier ein packendes psychologisches Drama rund um ein frisch vermähltes Ehepaar.
Die Geschichte beginnt wie eine Romanze, wandelt sich aber schnell zum Albtraum: Der wohlhabende Millionenerbe Peter Clifton und seine schöne Frau Jane verbringen ihre Flitterwochen auf dem düsteren Landsitz Longford Manor. Doch das junge Glück bröckelt rasant. Jane entdeckt nachts eine Geheimtür, hinter der ihr Mann wie in Trance an einer Gelddruckpresse arbeitet – am Weiterlesen
Serien-Meilensteine I
Serien-Meilensteine I
Warum die erste Folge von Die Leute von der Shiloh Ranch TV-Geschichte schrieb
Am 19. September 1962 flimmerte die erste Folge von Die Leute von der Shiloh Ranch (The Virginian) über die US-Bildschirme, im ZDF am 13.01.1979. Die Pilotfolge Die Henker (The Executioners) war kein normaler TV-Western – sie war eine echte Revolution. Warum diese Episode das Fernsehen für immer verändert hat, erfahrt ihr hier in einem Überblick.
TSB John Sinclair – Folge 78
Geisterjäger John Sinclair
Das Mädchen von Atlantis
Nach dem Roman von Jason Dark
Tonstudio Braun, MC JS 016, 1988, ca. 54:21 Minuten
Buch: Max Braun, Regie: Erwin Scherschel, Musik: Peter Seidel, Illustration: Vicenç Badalona Ballestar
Sprecher: Erzählerin: Marianne Mosa, John Sinclair, Erzähler: Helmut Winkelmann, Suko: Peter Niemeyer, Jane Collins: Margit Wolff, Sandra Moran: Susanne Ruppik, Roland von Rodeneck: Rolf Pulch, Karin von Rodeneck: Eva Spott, Azarin: Matthias Kniesbeck, Marga: Maya Scholz, Will Mallmann: Kurt Weyrauch, Franca Corelli: Christl Pfeil-Scherschel, Gärtner: Erwin Scherschel, Colette: Silvia Gerlich, Doktor: Alfred Böckel, Kiriakis: Peter Hackenberger u.a.
Synopsis:
Der Schwarze Tod plante einen neuen Angriff gegen das Sinclair-Team. Geheimnisvolle Ereignisse kündigten es an. Trotzdem traf Weiterlesen
John Sinclair Edition 2000 – Folge 12
John Sinclair Edition 2000, Folge 12
Der Hexer von Paris
Nach dem Roman Band Nr. 64 von Jason Dark
Der Schwarze Tod heckt zusammen mit dem Dämon Belphégor einen schrecklichen Plan aus, um das Sinclair-Team ein für alle Mal zu vernichten. Während der Geisterjäger mit seinen Freunden versucht, einige brutale Morde in Paris aufzuklären, ahnt er nicht, dass er sich immer tiefer in dem raffiniert gesponnenen Netz seiner Erzfeinde verstrickt. Bis es zu spät ist!
Autor: Jason Dark, Dialogbuch: Oliver Döring, Regie: Oliver Döring, Patrick Simon (Assistent), Musik: David Muelhaupt, Jennifer Kessler, Karz von Bonin, Christian Hembach, Florian Göbels, Ton: Oliver Döring, Produktion: Alex Stelkens, Marc Sieper, Oliver Döring, Patrick Simon, Länge: 50:37, Verlag: Lübbe Audio / WortArt, Produktionsjahr: 2001
Sprecher: John Sinclair: Frank Glaubrecht, Erzähler: Joachim Kerzel,Shao: Silke Haupt, Glenda Perkins: Ilya Welter, Suko: Martin May, Sir Powell: Karl-Heinz Tafel, Jane: Franziska Pigulla, Myxin: Peter Matic, Prof. Zamorra: Douglas Welbat, Caroline: Daniela Reidies, Belphégor: Jochen Malmsheimer, Le Brac: Udo Schenk, Bois: Matthias Haase, Rita: Julia Kathan, Weiterlesen
Wie schmeckt das Blut von Dracula (1970)

Wie schmeckt das Blut von Dracula (1970)
Der vierte Teil der Hammer-Dracula-Reihe markiert das Kinodebüt von Regisseur Peter Sasdy. Die vorliegende Kritik untersucht das Spannungsfeld zwischen Sasdys atmosphärischer Inszenierung und den strukturellen Defiziten im Drehbuch von John Elder. Im Fokus stehen dabei die detaillierte Charakterzeichnung der ersten Filmhälfte sowie die zunehmende Marginalisierung der Titelfigur innerhalb der etablierten Studio-Formel.
Wie schmeckt das Blut von Dracula ist der vierte Teil der legendären Hammer-Reihe, kann sich jedoch kaum mit der Qualität des Originals Dracula (1958) messen. Er stellt zwar eine Steigerung gegenüber dem schwachen Vorgänger Draculas Rückkehr dar, leidet aber massiv unter dessen übernommenen Mängeln. Dennoch repräsentiert das Werk wohl das Beste, was man innerhalb der engen Grenzen der Hammer-Formel und der recht starren Vorstellung des Studios vom Dracula-Mythos erwarten kann.
Das Werk profitiert spürbar von der Regie Peter Sasdys und – wie gewohnt – von der charismatischen Präsenz Christopher Lees. Das Drehbuch von John Elder lässt beiden jedoch kaum Spielraum. Elder (eigentlich Hammer-Produzent Anthony Hinds) leistete immerhin bewundernswerte Arbeit dabei, das bizarre Ende des Vorgängerfilms schlüssig mit der neuen Geschichte zu verknüpfen.

Neueste Kommentare