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Geisterwelten

Das Geisterschiff – Kapitel 26

John C. Hutcheson
Das Geisterschiff
Kapitel 26

Trennung

Während Garry O’Neil und ich uns um die beiden französischen Matrosen kümmerten – sie waren im Laufe des langwierigen Kampfes zwar ziemlich mitgenommen worden, aber offenbar nicht schwer verletzt und litten eher unter Nahrungs- und Schlafmangel als unter ihren leichten Verletzungen –, hörten wir laute Schreie und ein dumpfes Stöhnen, die aus dem hinteren Teil des Salons zu kommen schienen.

Kapitän Applegarth eilte sofort dorthin, klopfte mit den Fingerknöcheln an die geschlossene Tür einer der größeren Kabinen, die quer über das Schiff verliefen und aus denen die Geräusche kamen.

»Hallo da drinnen!«, rief er. »Was ist los? Was ist der Grund für den Lärm? Kommen Sie heraus!«

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Die Gespenster – Vierter Teil – 35. Erzählung

Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Vierter Teil

Fünfunddreißigste Erzählung

Ein Fuhrmann aus Drossen

Ein Fuhrmann aus Drossen holte kurz vor Weihnachten des Jahres 1798 Kaufmannsgut aus Frankfurt an der Oder. Vor seiner Ausfahrt trank er, wie er selbst ausgesagt hatte, etwas Branntwein, um den Körper zu erwärmen. Die erste Meile empfand er die Kälte nicht sonderlich. Danach aber überfiel ihn ein schrecklicher Frost, mit den heftigsten Schmerzen verbunden. Fast zwei Stunden dauerte diese seine traurige Lage, dann verließ ihn die Kälte einigermaßen, ja es wurde ihm fast warm, und er geriet in einen behaglicheren Zustand. Weiterlesen

Das Geisterschiff – Kapitel 25

John C. Hutcheson
Das Geisterschiff
Kapitel 25

Außer Gefecht

Ein großer Jubel brach gerade von dem Deck unter uns aus, wo der Kapitän und die meisten Männer versammelt waren. Dieser Jubel zeigte deutlich, dass der Kampf beendet war und wir den Sieg errungen hatten. Ich eilte zurück, um dem Oberst Bescheid zu geben.

Als sie meine Schritte hörte, drehte sich die kleine Elsie um und erblickte mich.

»Oh, mein Vater!«, rief sie, löste sich aus der Umarmung des Obersts, schmiegte sich aber weiterhin eng an ihn, und starrte mich schüchtern mit einem verwirrten Ausdruck im Gesicht an. »Wer ist dieser junge Herr, mein Vater? Ich scheine ihn zu kennen, und doch erinnere ich mich nicht, ihn jemals zuvor gesehen zu haben!«

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Das unheimliche Buch – Sebaldus-Nacht

Das unheimliche Buch
Herausgegeben von Felix Schloemp

Sebaldus-Nacht
Eine Schauergeschichte von Paul Busson

Der Eisenschild der Herberge drehte sich unaufhörlich auf seinen rostigen Angeln und erzeugte dabei ein ächzendes Geräusch. Die schweren Fensterläden der Gaststube wurden vom Wind gerüttelt und die Flamme der Zinnlampe, die rot schwelte, zuckte hin und her. Missmutig lümmelte Klaus Nunnenfeind am breiten Gesellentisch und sah auf den schlafenden Wirt. Auch der saure Krätzer im gebuckelten Glas war nicht nach dem Sinn des Wegmüden. Er fraß sich schier ein Loch in den Magen und juckte beißend in der Kehle.

Der Dritte im Raum hatte bisher kein Glied gerührt. Erst als der Nachtwächter vor dem Haus die Hellebarde klingend aufs Pflaster stieß und die elfte Stunde verkündete, erhob er sich schattengleich vom Stuhl.

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Die Gespenster – Vierter Teil – 34. Erzählung

Die Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit von Samuel Christoph Wagener
Allen guten Schwärmern, welchen es mit dem Bekämpfen und Ablegen beunruhigender Vorurteile in Absicht des Geisterwesens ernst ist, liebevoll gewidmet von dem Erzähler Friedrich Maurer aus dem Jahr 1798
Vierter Teil

Vierunddreißigste Erzählung

Der Schuster Zimmermann zu Truppach

Johann Zimmermann, ein Schuhmachermeister aus Truppach, einem Vittingshofischen Dorf unweit Bayreuth, hatte am 14. November 1798 das Unglück, von einem umstürzenden Fuder Laubstreu, das er transportierte, erschlagen zu werden. Herr Lor. Braunold, Pfarrer in Mengersdorf und Truppach, ein junger Mann voller Tätigkeit und Menschenliebe, versuchte, den Erschlagenen so schnell wie möglich von der Last zu befreien, die auf ihm lag. Dies gelang ihm auch, doch er bemerkte keine Lebenszeichen mehr. Der Verunglückte ließ Weiterlesen