Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer Band 1 – Teil 6
Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer
Nach seinen Tagebüchern bearbeitet von Robert Kraft
Band 1
Kapitel 2, Teil 1
II. Eine japanische Mysterie
Von dem bleigrauen Himmel, welcher an einem Wintermorgen über London hing, fiel ein feiner, kalter Regen herab, aber er vermochte nicht die Tausende und Abertausende von Menschen zu zerstreuen, welche sich in den engen Straßen der City um ein altes, finsteres Gebäude zusammendrängten.
Dieses, von hohen Mauern umringt, schon mehr eine kleine Stadt für sich, ist das sogenannte Newgate, die uralte Hinrichtungsstätte der englischen Hauptstadt.
»Jetzt wird er gehenkt, Keigo Kiyotaki, der freche Japaner, der den alten Loftus Deacon ermordet hat!«
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Charlotte Printz – Im Netz der Lügen
Carla hat gemeinsam mit ihrer Halbschwester Wally ihre Detektivagentur etabliert, als eine neue Klientin in der Agentur anruft. Es handelt sich um Irma Müller, die Gattin des Bestatters Horst Müller, des bekannten Grab-Müllers, bei dessen Arbeit die Klienten mithilft.
Nach langen Ausführungen von Irma Müller über die Arbeit der Bestatter-Familie, die Werbung für das Unternehmen und den Charakter ihres Mannes offenbar sie Carla, dass sie die Agentur engagieren will, um ihren Ehering, den sie verloren hat, wiederzufinden. Irma erklärt, dass Ihr Mann temperamentvoll und eifersüchtig ist und dass sie deshalb den Ring dringend finden muss.
Carla, die zunächst vermutet, dass der Mann seine Frau misshandelt, erfährt, dass Irma, die nicht misshandelt wird, wünscht, dass Carla und Wally sofort kommen und nach dem Ring suchen. Sie ist bereit, für schnelles Kommen der Detektivinnen einen Aufpreis zu zahlen und überhaupt gut zu zahlen, ein Auftrag, der Carla sehr gelegen kommt, da die Agentur seit Wochen keinen wirklich lukrativen Fall hatte.
Der Kurier und der Detektiv – Kapitel 3
Allan Pinkerton
Der Kurier und der Detektiv
Originaltitel: The Expressman and the Detective
Chicago: W. B. Keen, Cooke & Co., 113 and 115 State Street. 1875
Kapitel 3
Mr. Porter hatte eine sehr beschwerliche Reise nach Montgomery und wurde einige Tage auf dem Weg aufgehalten. Es herrschte tiefster Winter, und im Norden waren die Straßen durch Schnee blockiert, während es im Süden ständig regnete. Die Flüsse waren überflutet, rissen Brücken mit sich und spülten die Böschungen der Eisenbahnen weg, was das Reisen erheblich behinderte.
Bei seiner Ankunft in Montgomery traf er den Generaldirektor und übergab ihm sein Schreiben. Er erhielt von ihm die Einzelheiten des Raubüberfalls in Höhe von vierzigtausend Dollar und berichtete sie sofort an mich.
Der Generaldirektor wies ihn an, die Bewegungen von Maroney zu überwachen – beschatten, wie wir es nennen –, herauszufinden, wer Weiterlesen
Secret Service Band 2 – Kapitel 13
Francis Worcester Doughty
Secret Service No. 2
Old and Young King Brady Detectives
Told by the ticker
Oder: Die zwei King Bradys in einem Wallstreetfall
Eine interessante Detektivgeschichte aus dem Jahr 1899, niedergeschrieben von einem New Yorker Detective
Wer kennt ihn nicht, den berühmten Detektiv Old King Brady, der mehr Rätsel gelöst hat als jeder andere Detektiv, von dem man je gehört hat.
In der Reihe der Geschichten, die in SECRET SERVICE veröffentlicht werden, wird ihm ein junger Mann zur Seite stehen, der als Young King Brady bekannt ist und dessen einziges Lebensziel darin besteht, Old King Brady darin zu übertreffen, gefährliche Fälle aufzuklären und die Verbrecher zur Strecke zu bringen. Wie gut ihm dies gelingt, wird in den folgenden, im SECRET SERVICE veröffentlichten Geschichten ausführlich geschildert.
Der Detektiv – Band 29 – Nur ein Tintenfleck – Kapitel 4
Walter Kabel
Der Detektiv
Band 29
Kriminalerzählungen, Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1920
Nur ein Tintenfleck
Kapitel 4 – James Houster
Es war 4 Uhr morgens, als das Flachboot mit vom Morgenwind prall gefüllten Mattensegeln sich der Stadt näherte. Unweit des am linken Ufer gelegenen Nordforts wurden wir an Land gesetzt. Umsonst hatte ich während der Fahrt Harst gefragt, wie er denn auf den Gedanken gekommen sei, es sollte ein Diebstahl im goldenen Turme des P’hrabat ausgeführt werden. Er hatte nur geantwortet: »Hast du denn wirklich den Zusammenhang noch nicht begriffen?«
Worauf ich erklärte: »Nur das eine, dass die Rotblonde bei alledem eine Rolle spielt. Aber was es mit dem Mord auf sich hat, ist mir völlig unklar.«
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