Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer Band 1 – Teil 15
Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer
Nach seinen Tagebüchern bearbeitet von Robert Kraft
Band 1
Kapitel 2, Teil 10
»Ein Mann wünscht Sie zu sprechen, Sir Clane. Er sieht aus wie ein Fischer oder Seemann.«
Schon seit langer Zeit war der Rechtsanwalt rastlos in seinem von zwei Gaslampen erleuchteten Arbeitszimmer auf und ab gewandert, als ihm sein Diener diese Meldung machte.
»Bringt er eine Nachricht über Keigo Kiyotaki?«, fragte er hastig.
»Ich weiß nicht, Sir …«
»Oder ist sonst nichts über den Japaner eingelaufen? Ist sein Aufenthalt noch nicht ermittelt worden?«
Weiterlesen
Der Detektiv – Band 30 – Die Matsoa-Spinne – Kapitel 5
Walter Kabel
Der Detektiv
Band 30
Kriminalerzählungen, Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1920
Die Matsoa-Spine
5. Kapitel
Harst’s Blättertrick
Am nächsten Vormittag um neun Uhr. Jobster und ich saßen wieder auf unserem Balkon. Harst hatte sich gerade bei dem Inspektor dafür entschuldigt, dass wir verschlafen hatten, und fügte hinzu, dass es für das Experiment nun zu spät sei.
Jobster erzählte uns, dass Stevenpoles drei Chinesen seit gestern Abend verschwunden waren. Barbaley hatte sie bei seiner Rückkehr aus der Kneipe nicht mehr angetroffen.
Der Detektiv – Band 30 – Die Matsoa-Spinne – Kapitel 4
Walter Kabel
Der Detektiv
Band 30
Kriminalerzählungen, Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1920
Die Matsoa-Spine
4. Kapitel
Die geladene Matsoa
Harsts letzte Bemerkung hatte mich stutzig gemacht, obwohl er sie keineswegs in besonderem Tonfall ausgesprochen hatte. Wer ihn und seine Art aber so gut kennt wie ich und Gelegenheit hatte, sein zumeist undurchdringliches Gesicht in all den kaum merklichen Veränderungen des Ausdrucks zu studieren, hätte sofort gemerkt, dass hinter dem Und wie sehr bin ich dazu gelangt! mehr steckte, als der Inhalt vermuten ließ. Auch die Spannung der Backenmuskulatur, die Harsts Gesicht noch schmaler machte, wäre einem nicht entgangen.
Andreas Schmidt – Hass ist meine Liebe
Andreas Schmidt – Hass ist meine Liebe
Mia Sommer und Björn Lassner ermitteln zusammen mit anderen in Wuppertal. Eines Abends werden sie zu einem Brunnen in einem Luxusviertel der Stadt gerufen. Darin hat man eine angesehene Psychologin gefunden, die offenbar ertrunken ist. Würgemale und Druckstellen deuten darauf hin, dass sie unter Wasser gedrückt und ermordet wurde.
Der Leser erfährt, dass der Täter noch in der Nähe des Tatortes ist, als die Polizei anrückt und kann ihn dabei beobachten, wie er vom Tatort flieht, nachdem er gesehen hat, was die Beamten dort tun.
Björn Lassner hat zu dieser Zeit Schwierigkeiten mit seiner Frau, die vor lauter Eifersucht auf Mia gar nicht bemerkt, dass diese lesbisch ist und mit einer anderen Frau zusammenlebt, also ihren Mann Björn überhaupt nicht begehrt.
Mia bemerkt, dass etwas in Björns Ehe schiefläuft und rät ihm, seiner Frau zu sagen, dass sie mit Männern nichts anfangen kann. Er aber denkt, dass seine Frau ihm dann antworten wird, dies sei eine billige Ausrede und dass sie daraufhin noch eifersüchtiger werden wird.
Der Detektiv – Band 30 – Die Matsoa-Spinne – Kapitel 3
Walter Kabel
Der Detektiv
Band 30
Kriminalerzählungen, Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1920
Die Matsoa-Spine
3. Kapitel
Ein seltsamer Handel
Meine Augen konnten nun die Umgebung mit allen Einzelheiten erfassen.
Es handelte sich um einen niedrigen, mit rohen Brettern ausgeschlagenen quadratischen Raum von etwa fünf Metern Seitenlänge. Durch ein viereckiges Loch in der Decke führte eine schmale Holzstiege hinab. Ein Tisch, drei Holzstühle, ein Bambussessel, der bereits erwähnte Schrank und ein Bett hinter einem hohen Wandschirm bildeten die Einrichtung.
Neueste Kommentare