Der bayerische Hiesel – Teil 8
Friedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht
Die Früchte des Zuchthauses
Hiesel wusste sich bald in seine neue Lage zu schicken. Er war folgsam und arbeitete mehr als jeder andere, wodurch er sich manche Erleichterung verschaffte. Dass er verraten worden sei, sah er recht wohl ein, und kein Tag verging, an dem er nicht seinem Verräter blutige Rache schwor.
Gerichtsdiener, Jäger und Soldaten waren und blieben ihm nun die verhasstesten Menschen und er hat späterhin oft genug Gelegenheit gefunden, seinen Hass zu kühlen.
Das Licht in der Kirche
Christoph Wilhelm Meißner
Die Geister
Erster Band
Berlin 1805, bei Oehmigke jun., überarbeitet 2015
Vorwort
An meine Leser
Eine Sammlung der unterhaltendsten, teils aus dem Reich der Wahrheit, teils aus dem Gebiet der Fantasie entlehnten Geistererscheinungen, Gespenstergeschichten usw., mit Kürze vorgetragen und mit Auswahl gemacht, wird dem leselustigen Publikum hoffentlich kein ganz unangenehmes Geschenk sein; um so mehr, da hierbei auf Weiterlesen
Xaver Stielers Tod – Kapitel 5
Robert Kohlrausch
Xaver Stielers Tod
Kriminalroman
Erschienen 1928 im Josef Ginger Verlag Berlin
Fünftes Kapitel
Die Nachricht von der Feststellung des Giftes in Xaver Stielers Leiche hatte sichtlich stark auf den Untersuchungsrichter gewirkt. Sogar sein volles, jovial behagliches Gesicht verwandelte sich. Die Linien darin wurden straff, eine senkrechte Strichfalte schob sich zwischen die Augenbrauen, sein Blick wurde schärfer und kalter.
Der Teufel auf Reisen 26
Carl von Kessel
Der Teufel auf Reisen
Zweiter Band
Ein humoristisch-satirischer Roman aus dem Jahr 1870
Sechstes Kapitel – Teil 1
Die Familie Purps
Die Familie Purps bestand aus zwei alten und sechs jungen Purpsen und hatte ihre Wohnung im zweiten Hof eines weitläufigen Gebäudes aufgeschlagen, welches von mindestens dreißig Familien bewohnt wurde, die der Himmel zwar nicht mit des Lebens Gütern, aber mit desto mehr Kindern beschenkt hatte. Unter dieser teils aus Arbeitern, teils aus sehr kleinen Handwerkern bestehenden Bevölkerung hatte sich Frau Purps im Bewusstsein ihrer Würde Weiterlesen
John Tanner – Das Leben eines Jägers 29
John Tanner
Das Leben eines Jägers
oder
John Tanners Denkwürdigkeiten über seinen 30-jährigen Aufenthalt unter den Indianern Nordamerikas
Erstmals erschienen 1830 in New York, übersetzt von Dr. Karl Andree
Neunundzwanzigstes Kapitel
Am Abend nach diesem Vorfall gingen die Häuptlinge im Lager umher und sprachen mit den Kriegern. Das Wesentlichste, was sie sagten, lautete, dass es, statt hier untereinander Zank und Metzeleien anzufangen, viel besser sei, wenn wir uns gleich am nächsten Morgen gegen die Sioux in Bewegung setzten. Also wurde das Lager Weiterlesen
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