Xaver Stielers Tod – Kapitel 8
Robert Kohlrausch
Xaver Stielers Tod
Kriminalroman
Erschienen 1928 im Josef Ginger Verlag Berlin
Achtes Kapitel
Gedrückt und wortkarg saß die kleine Gesellschaft ein paar Minuten lang in gespanntem Warten. Einmal nur erhob sich Hanna und ging zur Tür, um von dort aus das elektrische Licht anzuzünden. Die Dämmerung, die sich erst ganz leise in den Raum hereinschlich, schien sie zu bedrücken. Aber auch die von oben herab flutende Helle machte die Stimmung nicht froher.
Der Teufel auf Reisen 30
Carl von Kessel
Der Teufel auf Reisen
Zweiter Band
Ein humoristisch-satirischer Roman aus dem Jahr 1870
Sechstes Kapitel – Teil 5
Die Familie Purps
Als Heidenreich fort war, warf sich Schwefelkorn aufs Sofa und begann fürchterliche Gesichter zu schneiden.
»Was haben Sie denn?«, fragte der Doktor.
»Was ich habe? Ich ärgere mich, dass ich so ein dummer Teufel bin. Was Ihr Menschen gut nennt, nennen wir Weiterlesen
John Tanner – Das Leben eines Jägers 34
John Tanner
Das Leben eines Jägers
oder
John Tanners Denkwürdigkeiten über seinen 30-jährigen Aufenthalt unter den Indianern Nordamerikas
Erstmals erschienen 1830 in New York, übersetzt von Dr. Karl Andree
Vierundreißigstes Kapitel
Major Puthuff, indianischer Agent der Vereinigten Staaten zu Mackinack, gab mir ein Kanu aus Birkenrinde, einige Lebensmittel und einen Brief an den Gouverneur Caß in Detroit. Mein Kanu wurde an einen Schoner befestigt, an dessen Bord ich ging. Ein Herr, dessen Namen ich vergessen habe, sorgte für mich, und ich glaube, derselbe war Weiterlesen
Pamfilius Frohmund Eulenspiegel 9
Der durch eine steinalte, boshafte, drachenhässliche Teufels-Hexe in allerlei Viecherln verzauberte und durch einen Teufels- und G’waltsrausch wieder glücklich erlöste
Pamfilius Frohmund Eulenspiegel,
Erzkalfakter und einziger Sohn des weltberühmten Till Eulenspiegels,
nebst Pamfilis ganz neue, höchst lustigen Abenteuer, lustigen Streichen und tollen Possen
Altötting, Verlag der J. Lutzenberger’schen Buchhandlung.
Pamfilius im Kerker
Etwa noch 50 Schritte vom Stadttor entfernt sah ich vor demselben 4 Stadtsöldner mit Hellebarden in den Händen stehen, die eifrig miteinander sprachen und bisweilen auf mich deuteten. Ich meinte, sie müssten schon Weiterlesen
Der bayerische Hiesel – Teil 12
Friedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht
Der Trüffelhund
So grausam auch Hiesel mit den Jägern und Soldaten verfuhr, deren Pflicht es war, gegen ihn auszuziehen, so hatte er doch viele Augenblicke, besonders frühmorgens, wenn er vom Lager aufstand und das süße Erwachen der schönen Natur erblickte, wo die Stimme des rächenden Gewissens zu seinem Herzen sprach.
Eines Tages trat er gegen 9 Uhr morgens aus dem Wald, der treue Tiras an seiner Seite. Vor ihm, kaum eine halbe Viertelstunde entfernt, lag ein romantisches Dörflein zwischen früchteschweren Obstbäumen, aus welchem ihm Weiterlesen
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