Wölfe – Staffel 1, Episode 2 von 6
Wölfe
Staffel 1, Episode 2 von 6
Der Kardinal
Kardinal Wolsey ist gestürzt. Heinrich VIII. hat ihn entmachtet und gezwungen, London zu verlassen.
Krank und verbittert zieht er sich nach Norden zurück, nachdem er das Vertrauen des Königs verloren hat, weil er dessen Scheidung von Königin Katharina von Aragon nicht durchsetzen konnte.
Sein treuester Gefolgsmann, Thomas Cromwell, bleibt zurück – jedoch nicht aus Verrat, sondern aus Kalkül: Er glaubt, Wolsey könne nur durch Einfluss am Hof rehabilitiert werden.
Doch Cromwell erkennt, dass der Hof ein gefährlicher Ort geworden ist, voller Spione, Spott und Heuchelei.
Cromwell beginnt, sich in den inneren Kreisen des Königs einen Platz zu schaffen.
Literatur für alle: Warum das Onlinemagazin Geisterspiegel.de auf kostenlose E-Books setzt
Literatur für alle: Warum das Onlinemagazin Geisterspiegel.de auf kostenlose E-Books setzt
In einer Medienlandschaft, die zunehmend von Abonnementmodellen und Paywalls geprägt ist, fällt das Onlinemagazin Geisterspiegel.de seit vielen Jahren durch einen ganz anderen Ansatz auf. Während andere Anbieter Inhalte hinter Bezahlbarrieren verschließen, setzt die Redaktion konsequent auf den freien Zugang: Kostenlose E-Books, die von jedem heruntergeladen und gelesen werden können. Was auf den ersten Blick riskant erscheinen mag, ist für uns kein wirtschaftliches Experiment, sondern ein bewusstes kulturpolitisches Signal – und für Lesende wie Schreibende gleichermaßen ein Gewinn.
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Wölfe – Staffel 1, Episode 1 von 6
Wölfe
Staffel 1, Episode 1 von 6
Historische Fernsehserien üben seit jeher eine besondere Faszination auf mich aus. Wenn ich eine Serie wie Wölfe sehe, habe ich das Gefühl, durch ein Tor in eine andere Epoche zu treten. Geschichte, die in Büchern und Chroniken oft abstrakt und distanziert wirkt, erhält hier eine neue Lebendigkeit.
Mich beeindruckt vor allem, wie diese Serien historische Ereignisse und Figuren nicht nur nacherzählen, sondern ihnen eine menschliche Dimension verleihen. Namen wie Thomas Cromwell, Heinrich VIII. oder Anne Boleyn sind in der Geschichtsschreibung allgegenwärtig, doch durch die filmische Darstellung werden sie zu Menschen aus Fleisch und Blut mit Zweifeln, Hoffnungen und Widersprüchen. Plötzlich erscheinen ihre Entscheidungen nachvollziehbar, ihre Fehler tragisch und ihre Ambitionen zeitlos.
Wölfe ist ein Paradebeispiel dafür: Die Serie zeigt nicht nur die Machtspiele am Hof der Tudors, sondern auch die subtilen Mechanismen von Loyalität, Intrige und persönlichem Aufstieg. Sie lädt dazu ein, nicht nur die großen politischen Entscheidungen, Weiterlesen
Slatermans Westernkurier – Ausgabe 09/2025
Auf ein Wort, Stranger, lass uns heute über den Tag des Zorns in Utah reden.
In diesem Monat jährt sich zum 186. Mal jener Tag, der in Utah als Tag des Zorns und der Trauer bezeichnet wird und dessen Ereignisse auch heute noch wie ein Damoklesschwert über dem Bundesstaat, den Mormonen und ihrer Kirche hängen. Denn am 11. September 1857 griffen fünfzig bis sechzig bibelfanatische Männer der Mormonenmiliz zusammen mit skalplüsternen Paiute einen Auswanderertreck mit mehr als einhundertzwanzig unbewaffneten Siedlern in einem lieblichen Bergtal namens Mountain Meadows an. Die Siedler waren nur auf der Durchreise nach Kalifornien und wurden im wahrsten Sinne des Wortes wie Vieh abgeschlachtet. Es wurden nur Kinder bis sechs Jahre am Leben gelassen, da diese nach Ansicht der Mörder die Ereignisse nicht verstehen konnten und aufgrund ihres Alters bei den Behörden auch nicht als glaubhafte Zeugen galten. Diese 17 Kinder wurden später alle in bibeltreue Mormonenfamilien integriert, wo sie lernten, zu schweigen und zu vergessen. Dieser Tag, der als das Mountain-Meadows-Massaker in die Geschichte einging, wird noch heute von der Kirche der Mormonen und auch von vielen Amerikanern – außer den Nachkommen der Opfer und deren Angehörigen – bagatellisiert.
Slatermans Westernkurier Ausgabe 07-2025
Auf ein Wort, Stranger, heute wollen wir über Alice, die Poker Queen, berichten.
Der Wilde Westen war voller schillernder Figuren aller Couleur. Egal, ob Trapper, Fallensteller, Indianerhäuptlinge, Revolvermänner, Cowboys, Soldaten oder Siedler – ihre Namen sind bis heute tief mit der Pioniergeschichte Amerikas verwurzelt.
Seltsamerweise sind es jedoch fast nur Namen von Männern, an die man sich erinnert, obwohl es mindestens ebenso viele, wenn nicht sogar mehr Protagonistinnen gab, die es ebenfalls verdienen, im Gedächtnis zu bleiben.
Zwar sind Namen wie Anne Oakley, Belle Starr oder Calamity Jane auch heute noch bekannt. Sie sind jedoch nur die Speerspitze der geballten Weiblichkeit jener Tage. Wenn man wissenschaftlichen Studien Glauben schenken darf, waren sie die eigentliche treibende Kraft für die Erschließung und den Fortschritt im Wilden Westen. Wer sich mit diesem Thema etwas genauer beschäftigt und alte Gerichtsakten, Weiterlesen
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