Kriminalakte 7 – Der Glaskäfigmörder
Dies ist die Kriminalakte von Robert J. Maudsley.
Sie ist nicht besonders umfangreich, weil er bereits nach seinem ersten Mord verhaftet und verurteilt wurde und seither im Gefängnis sitzt. Sie ist aber so außergewöhnlich, dass dieser Mann, der sein Leben seit dem Jahre 1974 hinter Gittern verbringt, auch heute noch für Schlagzeilen sorgt.
Und das nicht nur in seinem Heimatland.
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Slatermans Westernkurier 01/2022
Auf ein Wort, Stranger, weißt du noch, wie das damals mit Duncan, dem Laienprediger, und den Kannibalen war?
In den 50er Jahren des 19. Jahrhunderts gab es niemanden, der entlang den Küsten von British Columbia zwischen dem Nass River und dem Skeena River mehr gefürchtet und verhasst war als die Ts’msyan (wird Sim-SHI-an ausgesprochen).
Obwohl diese Stammesgruppe kaum mehr als 2500 Seelen zählte, machten sie durch Wildheit und Grausamkeiten das wett, was ihnen an Bevölkerungszahl fehlte. Fast wöchentlich fielen Horden der Ts’msyan erbarmungslos über andere Stämme her und schlachteten ihre Nachbarn ab oder versklavten sie.
Selbst in ihren eigenen Dörfern waren Mord, Diebstahl, Vergewaltigung und Trunkenheit an der Tagesordnung. Am schlimmsten aber war das Wissen, dass dieser Indianerstamm rituellen Kannibalismus praktizierte, was durch Weiterlesen
Kriminalakte 6 – Soko Alaska
Es ist Anfang September 2014, als die Tochter vom Manfred, wie man die junge Frau in
Schwalbach, einem beschaulichen 14.000 Seelen zählendem Städtchen im Taunus, gerne nennt, gemeinsam mit ihrem Verlobten daran geht, ihr Elternhaus zu entrümpeln.
Schwalbach ist schließlich überschaubar und der Manfred war bekannt. Ein liebevoller Familienvater und eine Stimmungskanone auf den örtlichen Vereinsfesten. Er hatte eine schöne Stimme und spielte in einer Jazzband Klarinette und Saxofon.
Manfred Adolf Seel war letzten Monat, genauer gesagt am 26. August, seinem Krebsleiden erlegen, seine Frau Weiterlesen
Kriminalakte 5 – Zweiunddreißig Stunden Todesangst
Zweiunddreißig Stunden Todesangst
Stuttgart, die Landeshauptstadt von Baden Württemberg, gilt auch heute noch, trotz mehr als 600.000 Einwohnern, im Allgemeinen nicht als Großstadt, sondern als beschauliches, behäbiges und konservatives Dorf. Ein Ruf, den die schwäbische Metropole trotz aller Bemühungen bis dato nicht wirklich abschütteln kann.
Das liegt zum großen Teil an ihren vielen Stadtteilen, die sich alle bis heute ihren eigenständigen, dörflichen Charakter bewahrt haben, aber auch an der Mentalität der Schwaben, jedenfalls der Alteingesessenen.
Thaddäus Troll, einer der bekanntesten schwäbischen Heimatschriftsteller, hat über diesen Menschenschlag mehrere Bücher veröffentlicht, die jedem Leser diesen Umstand, wenn auch mit ironischem Augenzwinkern, Zeile für Zeile vor Augen führen.
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Slatermans Westernkurier 12/2021
Auf ein Wort, Stranger, Poker ist heute unser Thema; genauer gesagt der kalifornische Todespoker.
Glücksspiel war im Wilden Westen so verbreitet wie Sandstürme, Cowboys oder Colts.
Jeder spielte, egal ob arm oder reich, ob Richter, Farmer, Pfarrer oder Arbeiter.
Eine der beliebtesten Varianten des Glücksspiels war dabei das Kartenspiel und hiervon im Speziellen Poker.
Doch wie bei jeder Art von Glücksspielen gab es auch hier nicht nur ehrliche Spieler, sondern oftmals auch Weiterlesen
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