Archiv

Im Original Nick Carter

Nick Carter – Band 16 – Haken-Max – Kapitel 3

Nick Carter
Amerikas größter Detektiv
Haken-Max
Ein Detektivroman

Ein Mord auf offener Straße

Betroffen hatte der große Detektiv den beiden Gaunern nachgeschaut, und er hatte die unangenehme Empfindung, dass jene nun in allen Ecken und Enden von Chicago bekanntgeben würden, er sei in der Stadt, und darum sei Vorsicht vonnöten. Doch es leuchtete ihm ein, dass eine Verfolgung der Kerle ebenso aussichts- wie zwecklos war. Diesen Joe hatte er gewiss noch nie zuvor im Leben sehen – den anderen allerdings – es war genau derselbe Mann wie etwa Haken-Max, und er hatte ähnlich freche Straßenüberfälle auch schon in New York am helllichten Tage verübt. Dabei war er ein zäher, mutiger Bursche, der sich aufs Boxen mindestens ebenso gut verstand wie Nick Carter selbst. Aber die Nase fehlte – die Nase –, und es war kein Gedanke daran, dass es der seit verflossenem März wieder auf die Menschheit losgelassene und seitdem wie vom Erdboden verschwundene gefährliche Weiterlesen →

Nick Carter – Band 16 – Haken-Max – Kapitel 2

Nick Carter
Amerikas größter Detektiv
Haken-Max
Ein Detektivroman

Die Ankunft der Nick Carters in Chicago

Tags darauf befanden sich in einem der Sondergelasse einer Pullmancar des gerade am Michigansee entlang sausenden Express eine kleine, aus einer jungen Dame und drei Herren bestehende, Gesellschaft, welche gelassen durch die hohen Spiegelscheiben die wundervolle Seelandschaft an sich vorübergleiten ließ. Natürlich war es Nick Carter, der sich mit seiner Cousine Ida, seinem Vetter und Hauptgehilfen Chick sowie dem unermüdlichen Patsy Murphy, der sich trotz seiner siebzehn Jahre bereits zu einem der wertvollsten Mitarbeiter des berühmten Detektivs aufgeschwungen hatte, der windigen Stadt näherte.

Seine Getreuen wussten von der ihnen bevorstehenden Aufgabe genauso viel wie ihr Meister selbst; man hatte sie nach Chicago Weiterlesen →

Nick Carter – Band 16 – Haken-Max – Kapitel 1

Nick Carter
Amerikas größter Detektiv
Haken-Max
Ein Detektivroman

Ein kühner Straßenraub

Es war genau 26 Minuten nach zwölf Uhr mittags, als der erste Zahlclerk der Midland–National–Bank in Chicago die Leute der Armour’schen Fleischkonservenfabrik durch den Privateingang das Kassenzimmer betreten sah. Es waren der Vormann und sieben seiner Arbeiter, lauter kraftstrotzende, wohlgenährte Gestalten. Wie jeden Samstagmittag waren sie auch heute erschienen, um die zur Auszahlung der Wochenlöhne benötigten Gelder in Empfang zu nehmen.

Sieben gewichtige Leinenbeutel warteten bereits auf die Empfänger; jeder der Ersteren enthielt 4000 Dollar in genau bestimmten Banknotensorten sowie eine Anzahl Scheidemünzen, deren Betrag gleichfalls vorgeschrieben war.

Weiterlesen →

Nick Carter – Band 15 – Ein verbrecherischer Arzt – Kapitel 11

Nick Carter
Amerikas größter Detektiv
Ein verbrecherischer Arzt
Ein Detektivroman

Die Entlarvung des Doktors

Es war etwa um sieben Uhr am nächsten Morgen, als die beiden jungen Detektive, welche unverdrossen in der Grandstreet auf der Lauer gelegen hatten, von ihrem Versteck aus auf der anderen Seite des Bürgersteiges einen Mann eilig herankommen sahen, in welchem sie ohne weiteres Doktor Staples erkannten.

Kaum hatten sie indessen diesen Frühaufsteher wahrgenommen, als sie auch schon einen zweiten Mann erspähten, der augenscheinlich in des Ersteren Verfolgung begriffen war.

»Was ist das für ein Kerl?«, flüsterte Chick seinem jüngeren Gefährten zu.
Weiterlesen →

Nick Carter – Band 15 – Ein verbrecherischer Arzt – Kapitel 10

Nick Carter
Amerikas größter Detektiv
Ein verbrecherischer Arzt
Ein Detektivroman

Markar tritt seinen Dienst an

Als Patsy sich wieder mit seinem älteren Genossen Chick getroffen hatte, galt seine erste Frage dem Meister und dessen augenblicklichem Aufenthalt.

»Das herauszubekommen, wird schwer halten«, brummte Chick, »doch wenn mich nicht alles trügt, finden wir Nick in der Nähe des Staples’schen Hauses – ich möchte auch gar zu gern, dass er sofort Kenntnis von deiner Entdeckung erhält, denn ich muss dir offen gestehen, Patsy, heute hast du dich selbst übertroffen! Wie hieß gleich das von dem alten Chemiker hergestellte Mittel?«

»Ja, wüsste ich es nur selbst … er war ein solch verwünscht gelehrter Mann … wie … warte einmal, wie … Kaktarratta … oder Weiterlesen →