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Wolfgang Wiekert

Diana Wynne Jones – Das wandelnde Schloss

Diana Wynne Jones – Das wandelnde Schloss

Sophie Hatter ist die älteste von drei Schwestern. Ihr Vater ist wohlhabend und besitzt im reichen Ort Market Chipping im Land Ingari einen Laden für Damenhüte. In Ingari gibt es Sachen wie Siebenmeilenstiefel und Tarnkappen wirklich, und es gilt dort als großes Pech, als ältestes Kind von drei Geschwistern geboren zu werden.

Sophies Mutter starb, als Sophie zwei und ihre jüngere Schwester Lettie ein Jahr alt waren. Ihr Vater heiratete daraufhin seine jüngste Verkäuferin namens Fanny. Diese brachte bald darauf Martha zur Welt, die dritte Schwester im Bunde. Sophie, Lettie und Martha waren alle ausnehmend hübsch, wobei Lettie als die schönste Schwester galt. Fanny jedoch war zu allen drei Mädchen gleich liebevoll und zog Martha in keiner Weise vor.

Da Fanny immer im Laden zu tun hatte, musste Sophie auf die jüngeren Schwestern aufpassen. Sie musste die beiden Jüngeren oft Weiterlesen

Lukas Erler – Das letzte Grab

Lukas Erler – Das letzte Grab

Carla Winter ist eine Frau am Anfang der Vierziger, Strafverteidigerin mit eigener Kanzlei und lebt in Frankfurt am Main. Sie besitzt dort am Stadtrand ein Haus, das sie mit ihren zwei Schwestern, die aber beide an anderen Orten leben, von ihren Eltern übernommen hat.

Sie war kurze Zeit mit einem Globetrotter namens Felix Winter verheiratet, der aber ihren Lebenstraum vom Eigenheim mit Vorgarten und Kindern nicht teilte. Also ließen sich die beiden scheiden.

Nachdem Carla in ihrem Haus eine Nacht mit einem bedeutend jüngeren Mann verbracht hat, wird sie von ihrer Sekretärin unsanft aus dem Schlaf geklingelt. Ein Herr vom türkischen Generalkonsulat will sie sprechen und hat deshalb die Kanzlei aufgesucht. Clara sagt zu, in etwa 40 Minuten in der Kanzlei zu sein.

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Tommie Goerz – Meier

Tommie Goerz – Meier

Meier sitzt in der JVA. Man hatte ihn für zwölf Jahre weggesperrt, weil er eine Frau erschlagen haben soll. Zwar war er unschuldig, aber die Indizien hatten gegen ihn gesprochen. Zwei Jahre vor dieser Tat verschwand ein Mädchen aus seiner Nachbarschaft. Nach zwei Wochen fand man die Kleine, tot, nur dürftig verscharrt, unter Zweigen und Laub. Sie wurde gefesselt, geknebelt, geschlagen und missbraucht, dann erdrosselt.

Man nahm damals die DNA aller Männer im Umkreis, auch Meiers. Der Täter war nicht dabei. Aber auf diese Weise kam Meiers DNA in den Polizeicomputer. Außerdem fand man zwei Zigarettenkippen mit Meiers DNA bei der Leiche der Frau. Zudem fand man noch einen alten Baseballschläger mit dem Blut der Toten daran in seiner Garage, ebenfalls mit seiner DNA am Griff. So hatte man die Indizien, um ihn zu überführen und zu verurteilen. Ein Alibi für die Tatzeit hatte Meier nicht.

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Ursula Poznanski – Stille blutet

Ursula Poznanski – Stille blutet

Nadine Just ist Nachrichtensprecherin bei Quick TV, einem kleinen Wiener Sender. Kurz vor ihrer Sendung schießt ein gutaussehender Mann noch Fotos von ihr, als sie seine Nichte, einen großen Fan, im Arm hat. Nadine bittet den Mann um eines der Fotos und schreibt ihre Handynummer auf die Innenseite seines Handgelenks, natürlich nicht ohne den Hintergedanken, Kontakt zu ihm zu bekommen.

Endlich verabschiedet sie sich eilig von den beiden, um sich für die Sendung fertig zu machen. Am Ende stellt sie sich verkabelt hinter den Newsdesk, und es dauert noch eine Minute bis zur Sendung.

Zuerst liest sie eine Meldung über ein Erdbeben in China vom Teleprompter ab. Die zweite Meldung liest sie ebenfalls ab, während sie durch andere Dinge ein wenig abgelenkt ist. Der Inhalt dieser Meldung ist, dass in Kürze eines der hoffnungsvollsten Talente heimischen TV-Szene tot aufgefunden werden wird. Ein Verbrechen werde man nicht ausschließen können, und der Name des Opfers sei Nadine Just.
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Der Rabbi und der Kommissar – Du sollst nicht morden

Michel Bergmann

Der Rabbi und der Kommissar – Du sollst nicht morden

Wie der Titel des Romans schon nahegelegt, ermittelt in dieser Geschichte, die in Frankfurt am Main spielt, ein jüdischer Rabbi namens Henry Silberbaum an der Seite eines deutschen Kommissars namens Berking.

Die Story beginnt damit, dass Henry Silberbaum für einen älteren Bewohner des Seniorenstifts, das er mit anderen zusammen betreut, tausend Euro auf der Trabrennbahn auf das Pferd Josephine M. setzt. Das Pferd ist Außenseiter, und der Rabbi denkt zuerst, als es weit zurückliegt, er habe das Geld verloren. Dann aber startet die Stute eine Aufholjagd, und am Ende gewinnt sie das Rennen. Der Rabbi ruft den alten Mann an, für die er gewettet hat, und teilt ihm mit, dass er vielleicht vierzigtausend Euro gewonnen hat.
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