Gold Band 3 – Kapitel 8.2
Friedrich Gerstäcker
Gold Band 3
Ein kalifornisches Lebensbild aus dem Jahre 1849
Kapitel 8.2
Im Lager waren indessen noch andere Amerikaner aus den benachbarten Minen eingetroffen, die von der gestrigen Schilderhebung der Mexikaner gehört hatten, und nun herbeieilten, ihren Landsleuten beizustehen. Sie alle trugen Büchsen und manche wilde sonngebrannte Gestalt war unter ihnen, in Jagd- und Indianerkämpfen noch von der Heimat her abgehärtet. Hale kannte auch mehrere von diesen und hoffte, dass sie eher dem Gesetz als jenen rauflustigen Gesellen beistehen würden, falls es mit diesen zum Äußersten kommen sollte.
Gold Band 3 – Kapitel 8.1
Friedrich Gerstäcker
Gold Band 3
Ein kalifornisches Lebensbild aus dem Jahre 1849
Kapitel 8.1
Die Jury
Am nächsten Morgen lag ein dichter Nebel auf der Flat, der das ganze Tal in seine undurchdringlichen Schleier hüllte, und eben nicht dazu beitrug, die vom vergangenen Tag aufgeregten Gemüter zu beruhigen. Dumpfe Gerüchte durchliefen das Lager, dass sich die Indianer und Mexikaner wieder in den Bergen gesammelt hätten, um einen gemeinsamen Angriff auf die Stadt zu machen, und dabei den Engländer, den man sonderbarer Weise mit Weiterlesen
Gold Band 3 – Kapitel 7.4
Friedrich Gerstäcker
Gold Band 3
Ein kalifornisches Lebensbild aus dem Jahre 1849
Kapitel 7.4
Doktor Rascher hatte sich in der Nähe des Platzes, an dem die Deutschen lagerten, in ein Zelt eingemietet, da bei Hetson kein Raum für ihn war. Dorthin gingen sie nun, ihn aufzusuchen, fanden ihn aber nicht und kehrten in die Stadt zurück, in den verschiedenen Zelten nachzuforschen.
Möglich, dass er ebenfalls von irgendeinem der Deutschen zu dem Elsässer beschieden war, bei dem sie sich gewöhnlich abends versammelten.
Weiterlesen
Gold Band 3 – Kapitel 7.3
Friedrich Gerstäcker
Gold Band 3
Ein kalifornisches Lebensbild aus dem Jahre 1849
Kapitel 7.3
Graf Beckdorf führte indessen seinen neu gefundenen Freund in jenes Tal hinauf, wo Fischer, trotz den indianischen Unruhen und dem ganzen wilden und wüsten Treiben um ihn her, ruhig an seiner Maschine sitzen geblieben war und fortgearbeitet hatte. Allerdings interessierte ihn der Streit, den die Indianer mit den Amerikanern hatten, aber doch nicht genug seine Arbeit deshalb zu versäumen. Seine Dienste als Dolmetscher wurden überdies im Paradies nicht mehr in Anspruch genommen, denn der jetzige Alkalde sprach so gut und besser Spanisch und Französisch wie er selber, so konnte er es getrost die beiden Parteien ausmachen lassen, Weiterlesen
Der Wolfsbenjamin – Teil 2
Friedrich Gerstäcker
Der Wolfsbenjamin
Aus den Backwoods Amerikas
Teil 2
Bis zum Abendbrot hatte dann jeder noch mit sich selber zu tun. Der Hausfrau musste auch überdies am Kamin Raum gegeben werden, um ihre Töpfe zu rücken und die Kohlen zu schüren. Dann wurde zum Essen gerufen, und die kleine Gesellschaft, Stuart mit seiner Frau, Benjamin und von Questen, sammelte sich um den reinlich gedeckten Tisch. Nach dem Essen aber kam die Zeit der Unterhaltung, als der Tisch bei Seite gerückt war und jeder seinen Stuhl zum Kamin geschoben, die kurze Pfeife – Mrs. Stuart nicht ausgenommen – angezündet hatte. Das Gespräch drehte sich hier natürlich augenblicklich um die Jagd. Von etwas anderem, wie vielleicht von Viehzucht, hätte man in diesen Wäldern auch sprechen wollen!
Zuerst erkundigte sich von Questen nach den Pumas, denen er zuerst beizukommen wünschte.
Neueste Kommentare