Der Marone – Ein rauer Empfang
Thomas Mayne Reid
Der Marone – Erstes Buch
Kapitel 24
Ein rauer Empfang
Nachdem die junge Kreolin am Eingang verschwunden war, konnte Herbert sich nicht entscheiden, was er tun solle. Um Aufklärung zu haben, bedurfte es nun einer Zusammenkunft mit dem Onkel nicht mehr. Diese neue Geringschätzung hatte seine Überzeugung, dass er hier ein unwillkommener Gast sei, nur bestätigt. Keine Entschuldigung vermochte die bereits erlittene üble Behandlung wieder gut zu machen. Er wollte deshalb sofort ohne ein weiteres Wort davon gehen, allein der über die mannigfachen Beleidigungen empfundene tiefe Schmerz Weiterlesen
Der Marone – Das Zusammentreffen des Vetters mit der Cousine
Thomas Mayne Reid
Der Marone – Erstes Buch
Kapitel 23
Das Zusammentreffen des Vetters mit der Cousine
Als sie die Tür öffnete und aus dem Haus trat, hielt Käthchen schüchtern auf dem Absatz der zum Graben führenden Treppe inne. Ihre Schritte wurden von einem Gefühl schamhafter Zurückhaltung gehemmt, das sie trieb, von einem zu hastig gefassten Entschluss Abstand zu nehmen. Doch nur einen Augenblick zögerte sie, denn bald stand ihr Entschluss vollkommen fest, sie stieg die Treppen hinab und ging errötend zum Kiosk.
Herbert hatte sich kaum von seinem Erstaunen bei der unerwarteten Erscheinung erholt, als er mit einer Weiterlesen
Der Marone – Ein herzhafter Entschluss
Thomas Mayne Reid
Der Marone – Erstes Buch
Kapitel 22
Ein herzhafter Entschluss
Für Herrn Vaughan – wenigstens für den Erfolg seiner Absichten in Bezug auf das Zustandekommen einer ehelichen Verbindung – wäre es sicher viel vorteilhafter gewesen, hätte er seinen Neffen in verständiger Weise behandelt und ihn ohne Weiteres ganz offen und ohne Scheu an seinem Mittagstisch bei seiner Tochter wie bei seinem aristokratischen Gast eingeführt.
Hätte er vor dem Mittagsessen gewusst, was er kurze Zeit nach diesem erfuhr, er würde wahrscheinlich ein solches Verfahren eingeschlagen haben. Dies hätte ihm dann den Verdruss erspart, den er empfand, als Herr Smythje ihm das Weiterlesen
Der kopflose Reiter 1
Thomas Mayne Reid
Der kopflose Reiter
Prolog
Der Hirsch von Texas, auf seinem mitternächtlichen Lager liegend, wird durch den Hufschlag eines Pferdes aus seinem Schlummer aufgeschreckt.
Er verlässt weder sein Versteck, noch richtet er sich auf. Sein Gebiet teilt er sich mit den wilden Rössern der Savanne, die nächtens umherziehen. Er hebt nur seinen Kopf und, mit dem Geweih das hohe Gras überragend, lauscht er auf die Wiederholung dieses Geräusches.
Erneut ist der Hufschlag zu hören, jedoch mit veränderter Intonation. Es klingt wie ein Metallring – wie ein Klirren von Stahl auf Stein.
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Der Marone – Der Kiosk
Thomas Mayne Reid
Der Marone – Erstes Buch
Kapitel 21
Der Kiosk
Ein Teil der Hochebene, aus der Willkommenberg erbaut war, dehnte sich hinter dem Wohnhaus aus und war zu einem mit seltenen und schönen Pflanzen besetzten Garten benutzt worden. Fast in der Mitte dieses Gartens und ungefähr nur ein Dutzend Schritte vom Hause entfernt, stand ein kleines abgesondertes Häuschen. Es war ganz aus verschiedenen, auf der Insel einheimischen und wegen ihrer Schönheit berühmten Zierhölzern erbaut. Die dieses Häuschen oder den Kiosk, wie es gewöhnlich genannt wurde, bildenden Hölzer waren alle sehr sorgfältig geschnitten und geschnitzt, und das Gebäude stellte einen Miniaturtempel mit einer Kuppel und einer daraus befestigten Weiterlesen
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