Der Marone – Ein niedergeschlagener Geist
Thomas Mayne Reid
Der Marone – Drittes Buch
Kapitel 11
Ein niedergeschlagener Geist
Die Sonne war fast im Begriff, die Spitze des Jumbéfelsens mit ihren Strahlen zu vergolden, während im Tal noch Finsternis herrschte, als durch die Jalousieflügel von Willkommenberg hindurch schimmernde Lichter anzeigten, dass die Bewohner des Herrenhauses bereits aufgestanden und in Bewegung seien. Ein Licht schien aus dem Schlafzimmer des Custos zu kommen, ein anderes aus der Kammer der kleinen Quasheba und das Hellste von allen erleuchtete die Vorderfenster und kam von dem Kronleuchter in der großen Halle.
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Der Marone – Die geheimnisvolle Abwesenheit
Thomas Mayne Reid
Der Marone – Drittes Buch
Kapitel 10
Die geheimnisvolle Abwesenheit
Das kurze Gespräch zwischen Jessuron und seinem Aufseher hatte nur ganz leise stattgefunden, da es doch nicht gerade wünschenswert war, dass es von irgendjemand gehört wurde und am allerwenigsten von dem Neffen des den Hauptgegenstand des Gesprächs bildenden Mannes, den sie noch in der Hängematte, keine zehn Schritte entfernt, vermuteten, obwohl diese von der Treppe aus nicht gesehen werden konnte, da sie auf dem Teil der Veranda hing, welcher sich an der anderen Seite des Hauses erstreckte.
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Der Marone – Der blaue Fritz
Thomas Mayne Reid
Der Marone – Drittes Buch
Kapitel 9
Der blaue Fritz
Bei seinem eiligen Fortgehen aus dem Glücklichen Tal entschlüpfte Herbert Vaughan nur so eben der Beobachtung. Ein Aufschub von nur zehn Minuten würde seine heimliche Entfernung vereitelt haben. Jedenfalls würde er wegen seines ungewöhnlich frühen Ausgehens befragt worden sein und wahrscheinlich wäre man ihm dann gefolgt und hätte ihn beobachtet.
Kaum war er etwas weiter vom Hof entfernt, so hörte er die schrillen Töne einer Glocke, die in der stillen Weiterlesen
Die Skalpjäger – Zoe
Thomas Mayne Reid
Die Skalpjäger
Erster Teil
Zwölftes Kapitel
Zoe
Ich lag da und folgte mit meinen Augen den Gestalten auf den Vorhängen. Es waren Szenen aus alter Zeit – geharnischte Ritter, mit Helmen, auf Streitrossen, die mit eingelegter Lanze aufeinander einsprengten oder von Speeren durchbohrt von ihren Pferden stürzten.
Auch andere Szenen waren da – Edeldamen auf flämischen Zeltern, die den Flug des Stoßfalken beobachteten, Weiterlesen
Die Skalpjäger – Die Todesreise
Thomas Mayne Reid
Die Skalpjäger
Erster Teil
Elftes Kapitel
Die Todesreise
In zwei Stunden kamen wir an die Furt von Fra Cristobal. Hier trennte sich die Straße vom Fluss und bog in die wasserlose Wüste ein. Wir wateten durch die seichte Furt und stiegen auf dem östlichen Ufer heraus. Wir füllten sorgfältig unsere Xuages und gaben unseren Tieren, so viel sie trinken wollten.
Nach einem kurzen Aufenthalt, um uns zu erfrischen, ritten wir weiter.
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