Der Marone – Die Befreiung
Thomas Mayne Reid
Der Marone – Drittes Buch
Neunundvierzigstes Kapitel
Die Befreiung
Als Jessuron sich vom Teufelsloch entfernte, war es seine Absicht gewesen, am Fuß des Jumbéfelsens auf die Rückkehr Chakras mit den Räubern zu warten. Doch noch ehe er an dem Felsen angekommen war, fasste er einen anderen und besseren Entschluss. Es fiel ihm nämlich ein, wie zweckmäßig es wäre, wenn er während der vielleicht ziemlich lange dauernden Abwesenheit Chakras die Zwischenzeit dazu verwende, Willkommenberg und dessen Umgebung auszukundschaften. Deshalb wurde mit Chakra, bevor dieser sich von ihm trennte, ein anderer Ort Weiterlesen
Die Skalpjäger – Die gespenstische Stadt
Thomas Mayne Reid
Die Skalpjäger
Dritter Teil
Viertes Kapitel
Die gespenstische Stadt
Am Morgen des vierten Tages kamen unsere Spione und berichteten, dass die Navajo den Weg nach Süden eingeschlagen hätten!
Sie waren am zweiten Tag, nachdem wir die Quelle verlassen hatten, zu derselben zurückgekehrt und dort der Weisung der Pfeile gefolgt. Es war Dacomas Gruppe – im Ganzen etwa dreihundert Krieger.
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Der Marone – Quaco als Myalmann
Thomas Mayne Reid
Der Marone – Drittes Buch
Achtundvierzigstes Kapitel
Quaco als Myalmann
Für Herbert Vaughan waren dies Augenblicke stürmischer Aufregungen, mitten im tiefen Herzeleid war plötzlich hohe Freude aufgeschossen. An das Atmen seiner Cousine vermochte er nach dem von Quaco geführten Beweisen nicht mehr zu zweifeln, und so stand es fest, dass sie noch lebe, so sehr ihn auch der Schein des Todes bisher getäuscht hatte. Etwas höchst Geheimnisvolles lag hier freilich zu Grunde, ein Geheimnis des Myalismus. In dieser Kunst besaß der Maronenleutnant jedoch eine dem Wissen der sich ausschließlich mit ihr beschäftigenden Weiterlesen
Der Marone – Tot oder schlafend?
Thomas Mayne Reid
Der Marone – Drittes Buch
Siebenundvierzigstes Kapitel
Tot oder schlafend?
Als Herbert Vaughan den toten Körper seiner Cousine zuerst erblickte, machte sich sein ungeheurer Schmerz in einem wilden Schrei Luft, dem die peinlichen Töne der Seelenangst folgten. Er schleuderte seine Flinte auf den Felsen, kniete neben dem Körper der heiß geliebten Verblichenen nieder, erhob ihr lockiges Haupt etwas vom Felsen, blickte im Übermaß seines Grams mit starren Augen auf das holde sowohl im Tod als auch im Leben schöne und sanfte Antlitz und küsste dann die regungslosen Lippen, küsste sie wiederholt und immer wieder von Weiterlesen
Der Marone – Ein neues Stück Arbeit für Chakra
Thomas Mayne Reid
Der Marone – Drittes Buch
Sechsundvierzigstes Kapitel
Ein neues Stück Arbeit für Chakra
Als Chakra die Felsenwand erreicht hatte, fand er Jakob Jessuron in großer Aufregung ungeduldig wartend. Der Jude schritt unter den Bäumen auf und nieder, schlug zuweilen mit dem unzertrennlichen Regenschirm auf den Boden und stieß seinen Lieblingsruf »Bei meiner Seele!« verschiedene Male hintereinander mit ganz ungewöhnlicher Heftigkeit aus.
»Was fehlt Ihnen, Herr Jakob?«, fragte der Myalmann besorgt, als er über den Felsenrand kletterte. »Es ist wohl Weiterlesen
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