Al Capone – Band 39
Al Capone
Band 39
Ahrens flieht vor den Gangstern
1. Kapitel
Hymie Weiß wird gebrandmarkt
Der Pole Hymie Weiß starrte mit angstvollen Augen auf Capone; dieser bedrohte ihn jedoch gar nicht mehr mit dem Revolver, den er vorher auf ihn gerichtet hatte.
Nein, Scarface hatte die Waffe auf einen neben ihm stehenden Tisch gelegt, schlug die Arme übereinander und sagte:
»Dein Leben hängt in diesem Augenblick ab von dem Evelines und dem ihres Vaters. Wenn diese beiden tot sind oder wenn ihnen auch nur der geringste Schaden zugefügt worden ist, dann bereite dich darauf vor, mir dein elendes Fell auszuliefern, Hymie Weiß!«
Der Welt-Detektiv – Band 13 – 4. Kapitel
Der Welt-Detektiv Nr. 13
Die unsichtbare Geheimpost
Verlagshaus für Volksliteratur und Kunst GmbH Berlin
4. Kapitel
Um sechs Uhr …
Ein Blick auf das Zifferblatt seines Chronometers belehrte ihn, dass an der angegebenen Zeit noch siebzehn Minuten fehlten. Brot, Butter und Aufschnitt verloren plötzlich an Reiz für ihn. Er stand auf und schleuderte den Stuhl zurück. Er polterte zu Boden und lockte den alten Kammerdiener herbei.
»Wer hat im Laufe der letzten halben Stunde den Speisesaal betreten?«, fragte Sherlock Holmes ihn kurz.
»Niemand, Mr. Holmes!«
Al Capone – Band 38
Al Capone
Band 38
Das Zimmer der Rache
1. Kapitel
Auf der Spur der Entführten
Wir haben berichtet, dass Ed Weller die Befürchtung hegte, es könne Eveline Ahrens und ihrem Vater während seiner und Capones Abwesenheit in dem Antiquitätengeschäft von Scarface etwas zugestoßen sein.
Capone, Weller und Kline begaben sich daher sogleich nach ihrer Flucht aus dem Gefängnis zu dem Laden, und Ed riss die nur angelehnte Tür auf. Tiefes Schweigen hing über dem Raum.
Die drei Männer, die Pistole in der Hand, gingen vorsichtig auf den Hintergrund des Ladens zu, wo ein dichtes Gerümpel alter Möbel stand, das vorzüglich für einen Hinterhalt geeignet war, indem man von dort die Eintretenden überfallen konnte.
Der Welt-Detektiv – Band 13 – 3. Kapitel
Der Welt-Detektiv Nr. 13
Die unsichtbare Geheimpost
Verlagshaus für Volksliteratur und Kunst GmbH Berlin
3. Kapitel
Ein unheimlicher Feind
»Um Himmels willen!«, stammelte der Alte. »Das … das kann … das kann nur Mr. Buckin … nur Mr. Buckin gewesen sein!«
Sherlock Holmes wartete das Ende dieses entsetzten Ausrufes nicht ab, sondern stürmte, von Jonny Buston auf den Fersen gefolgt, den Weg entlang, der zum See führte. Eine furchtbare Ahnung sagte ihm, dass in diesem Augenblick Entscheidendes geschehen sein musste … etwas, das niemals hätte geschehen dürfen. Sein sehniger Körper flog nur so dahin, kaum dass die Füße den Boden zu berühren schienen. Noch vor Jonny erreichte er das Ufer.
Spiegelblank dehnte sich vor ihm die blaue Wasserfläche, die Büsche neigten leise die Zweige im leichten Morgenwind, und allerlei Weiterlesen
Al Capone – Band 37
Al Capone
Band 37
Narbengesicht will ausbrechen
1. Kapitel
Scarface … großmütig wie immer !
Nachdem der Vorsitzende im Schwurgerichtssaal die Vernehmung von Al Capone, Ed Weller und Frank Rio beendet hatte, wurden die Verhafteten von den Kriminalbeamten, die sie vorgeführt hatten, wieder in das Untersuchungsgefängnis, einen feuchten, kalten Raum, zurückgeführt, wo sie so lange bleiben mussten, bis zweiundsiebzig Stunden um waren und der Staatsanwalt dann entweder ihre Freilassung oder ihre weitere Haft anordnen würde.
In der steinernen Zelle standen drei eiserne Betten, wie man sie immer in Gefängnissen findet, außerdem ein Tisch und ein Stuhl, sonst nichts.
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