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Marc Jordan – Einführung

Der König der Detektive: Das Phänomen Marc Jordan
Eine Einführung

Was für ein Name ist es, der die Gemüter bewegte und von Mund zu Mund ging? Es ist der Name eines französischen Ermittlers, einer Ikone unter den Gesetzeshütern. Einst stand er im Schatten des großen Sherlock Holmes aus der Feder Conan Doyles. Doch nun, da die erstaunlichen, ja geradezu wunderbaren Abenteuer ans Licht kommen, in die er verstrickt war, schickt er sich an, den britischen Rivalen vom Thron zu stoßen. Festgehalten sind diese Chroniken in einer Heftreihe, deren erster Band heute das Licht im deutschsprachigen Raum erblickt. Jedes Heft verspricht ein in sich geschlossenes Werk – ein Stück gelebte Literatur, getragen von einer fesselnden Handlung und einem stets verblüffenden, packenden Finale.

Nichts ist geheimnisvoller, nichts rührt tiefer an den menschlichen Nerven als diese exzentrischen Erzählungen. Schon die ersten Titel lesen sich wie ein Fiebertraum der Belle Époque: Auf den fulminanten Auftakt Die Entführung einer Jungfrau werden weitere 25 Bände folgen.

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Al Capone – Band 44

Al Capone
Band 44
Rächendes Gift

1. Kapitel
Ein schlauer Plan

In dem Kabarett Die blauen Teufel saßen Miss Dynamit und Magdalena Duffy, die soeben erst von ihrer Freundin aus dem Gefängnis befreit worden war, und berieten, auf welche Weise sie die Mörder von Magdalenas Bruder und Doherty ausfindig machen könnten. Auf Anraten Mary Mays verkleidete sich Magdalena wie die Girls, die abends in dem Kabarett auftreten, mit dem Kostüm einer holländischen Müllerin.

Dann sagte Miss Dynamit zu ihr: »So, nun hör mal genau zu: Also, ich werde in den Salon gehen, wo die Leute von der North Side-Bande sitzen, werde so tun, als ob ich sie zufällig treffe, dann werde ich mich mit ihnen in eine Loge setzen. Dort werde ich Weiterlesen

Al Capone – Band 43

Al Capone
Band 43
Weiberschlauheit

1. Kapitel
Capone berichtet von Mac-Swiggings Ermordung

Wir haben erzählt, dass Capone Dorothy und Percy aus der Opiumhöhle befreite und sie nun nach seinem Hause brachte, damit sie dort in Sicherheit sein sollten.

Niemand verwehrte ihnen den Zutritt zu dem Gebäude. Sofort brachte sie der Fahrstuhl in das Stockwerk, wo Al Capone seine Büroräume hatte, den Sitz seines Unternehmens, das er im Schatten des Gesetzes betrieb.

Capone entschloss sich, als seinen Namen den des Doktor Brown anzugeben, den die Jungverheirateten sicher nicht kannten, denn sie konnten nicht wissen, dass Al Capone, wenn er feine wahre Persönlichkeit verbergen wollte, viele Namen sich zulegte; er Weiterlesen

Aus den Geheimakten des Welt-Detektivs – Band 13 – 2. Kapitel

Aus den Geheimakten des Weltdetektivs
Band 13
Das Spitzenkleid der Königin
2. Kapitel
Ein Ruf aus dem Jenseits

Es war ein hoher, stattlicher Mann, kraftvoll gebaut, mit einem schönen, kräftigen Schnurrbart, dunklem, etwas lichten Haar und offenen und ehrlichen Zügen, die in diesem Moment nur durch eine tiefe seelische Erregung ein wenig entstellt zu sein schienen.

Von einer tiefen Bewegung fortgerissen, eilte er auf Lord Warwick zu, streckte ihm wie flehend beide Hände entgegen und sagte: »Mein Oheim, mein teuerster Freund – vergib mir!«

»Was hätte ich dir zu vergeben, Harald?«, fragte Lord Warwick mit milder Stimme.

»Dass ich gegen deinen Willen gehandelt habe.«

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Sitting Bull – Band 2

Sitting Bull, der Letzte der Sioux
Auf zur Eroberung des Goldtals
1. Kapitel
Ein waghalsiges Unterfangen

Felsen mit seltsamen Formen ragten über der Ebene auf, auf die die Mittagssonne ihre brennenden Strahlen sandte und die sich, so weit das Auge reichte, gleichmäßig grau erstreckte, unterbrochen hier und da von langen Reihen aus Birken. Von den Bergen und ihren felsigen Ausläufern kamen kleine Flüsse oder Bäche herab, die sich in der Ferne im Sand verloren und nur durch die Weidengruppen erkennbar waren, die an ihren Ufern wuchsen. Ganz am Fuße dieser Berge hielt sich eine kleine Anzahl Pferde in einer Geländeunterbrechung versteckt.

An ihrem eigenartigen Zaumzeug und ihrer Ruhe konnte man indianische Rösser erkennen, jene schnellen Mustangs, die, ebenso vorsichtig wie ihre Herren, ihre Anwesenheit niemals durch das leiseste Wiehern verrieten. Ein einzelner Krieger bewachte die angebundenen Pferde, unbeweglich wie eine Marmorstatue, während seine Gefährten im Schatten der umliegenden Büsche lagen Weiterlesen