Hessische Sagen 22

Der Taufstein
Der Taufstein hat seinen Namen daher, dass der heilige Bonifazius auf demselben die ersten Christen taufte. Es waren aber viele Heiden in der Gegend, welche sie verfolgten. Wenn dieselben einen Christen fingen, stürzten sie ihn vom Bielstein herab.
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Hessische Sagen 21

Stimme aus dem Brunnen
Einige Hundert Schritte vom Mainzer Tor zu Friedberg befindet sich ein alter Brunnen. Die Leute erzählen, vor alter Zeit haben sich ein Jude und das Jahr darauf auch dessen Kind hineingestürzt. Seitdem fordert der Brunnen jedes Jahr sein Opfer, und wenn es sich einmal ereignet, dass sich in einem Jahr niemand hineinstürzt, so ruft es, wenn ihm jemand nahe kommt, mit sehr Weiterlesen
Hessische Sagen 20

Der Dünsberg
Dieser Berg, der auch Dinsberg oder Dünstberg genannt wird, ist der höchste Punkt in der Gegend von Gießen. Er trägt um seinen Gipfel ein Band mächtiger Ringwälle. Die Sage berichtet, dass unter diesen große Schätze verborgen liegen, die zu bestimmten Tagen im Jahr zugänglich seien.
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Hessische Sagen 19

Der Schatz unter dem Kirchturm
Unter dem Turm einer alten Kirche in der Niddagegend (Wetterau) lag ein Schatz und der konnte nur zu einer gewissen Zeit im Jahre um Mitternacht gehoben werden. Nun war ein Mann, der wollte ihn heben, ging vor Mitternacht hin mit Pickel und Spaten und brach auf und grub aus. Schon war er bis auf den Schatz gekommen und sah die Goldstücke blinken, aber da war es ihm auf Weiterlesen
Hessische Sagen 18

Der lange Hannes in Fulda
Vom Beginn der Fasten an bis Ostern kommt jede Nacht ein Geist vom Petersberg bei Fulda bis an die St. Nikolauskirche gegangen. Da dreht er sich um und geht denselben Weg wieder zurück. Das ist der lange Hannes. Der war einst Diener bei einem Weiterlesen
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