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Aus dem Reiche …

Aus dem Reiche der Phantasie – Heft 3 – Der rote Messias – 8. Teil

Robert Kraft
Aus dem Reiche der Phantasie
Heft 3
Der rote Messias
Verlag H. G. Münchmeyer, Dresden, 1901

Kapitel 8

»Kreuzige ihn!«

Wie ein wildes Tier, das gejagt wurde, irrte Todespfeil durch die verkohlten Wälder des Territoriums. Er konnte sich nur mühsam von den wenigen Tieren ernähren, die das Kampfgetöse nicht aus dieser Gegend vertrieben hatte.

Es war nicht Feigheit, die ihn vor seinen Verfolgern fliehen ließ. Er wollte seine Waffen, die er bisher zurückgehalten hatte, nicht mit dem Blut seiner roten Brüder besudeln und auch nicht als Opfer ihres ungerechten Zorns enden.

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Aus dem Reiche der Phantasie – Heft 3 – Der rote Messias – 7. Teil

Robert Kraft
Aus dem Reiche der Phantasie
Heft 3
Der rote Messias
Verlag H. G. Münchmeyer, Dresden, 1901

Kapitel 7

Dem Untergang geweiht

In ganz Amerika war eine Panik ausgebrochen.

Was waren die früheren Indianerkriege – mögen sie auch oft genug Jahrzehnte gedauert haben – im Vergleich zu diesem? Und das auch noch in einer Zeit, in der man den Indianern keinerlei Bedeutung mehr beimaß und sie bereits für ausgestorben hielt!

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Aus dem Reiche der Phantasie – Heft 3 – Der rote Messias – 6. Teil

Robert Kraft
Aus dem Reiche der Phantasie
Heft 3
Der rote Messias
Verlag H. G. Münchmeyer, Dresden, 1901

Kapitel 6
Der erste Streit

Nicht viel anders als hier war es fast zur selben Zeit in allen anderen Forts zugegangen. Sie… Weiterlesen

Aus dem Reiche der Phantasie – Heft 3 – Der rote Messias – 5. Teil

Robert Kraft
Aus dem Reiche der Phantasie
Heft 3
Der rote Messias
Verlag H. G. Münchmeyer, Dresden, 1901

Kapitel 5
Die Erstürmung des Forts

»Das ist unmöglich, ich habe das nur geträumt«, ächzte der Oberst und rieb sich den zerschlagenen… Weiterlesen

Aus dem Reiche der Phantasie – Heft 3 – Der rote Messias – 4. Teil

Robert Kraft
Aus dem Reiche der Phantasie
Heft 3
Der rote Messias
Verlag H. G. Münchmeyer, Dresden, 1901

Kapitel 4
Die Kriegserklärung

Das Fort Lamarie ist die stärkste und am besten befestigte Garnison auf der östlichen Indianergrenze. Es hat stets dreihundert Soldaten, versorgt die anderen Forts auf dieser Seite mit Munition und Proviant und der Kommandant, ein Oberst, ist der Vorgesetzte aller übrigen Forts.

Eines Morgens saß der Kommandant mit zwei anderen Offizieren und einem Herrn in Zivil im Rauchzimmer.

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