Al Capone – Band 45
Al Capone
Band 45
Der Mann im Sack
1. Kapitel
Eine Wette
Im Schlupfwinkel der Schwarzen Hand befanden sich mehrere unterirdische Zellen, in denen Gefangene vollkommen getrennt voneinander untergebracht werden konnten. Martino ließ sich eine dieser Zellen anweisen; den Menschen, den er dort einsperrte, bekam niemand zu Gesicht.
Im Fall Shoemaker-Troppea war das Sprichwort vom gejagten Jäger Wirklichkeit geworden: William Shoemaker hatte Beppo Troppea fassen wollen, doch das Glück war launisch gewesen und hatte ihn in die Hände des Mannes getrieben, den er jagte.
Eingeschlossen in den übelriechenden, düsteren Kerker, machte sich Shoemaker keine Illusionen über das Schicksal, das ihn Weiterlesen
Al Capone – Band 44
Al Capone
Band 44
Rächendes Gift
1. Kapitel
Ein schlauer Plan
In dem Kabarett Die blauen Teufel saßen Miss Dynamit und Magdalena Duffy, die soeben erst von ihrer Freundin aus dem Gefängnis befreit worden war, und berieten, auf welche Weise sie die Mörder von Magdalenas Bruder und Doherty ausfindig machen könnten. Auf Anraten Mary Mays verkleidete sich Magdalena wie die Girls, die abends in dem Kabarett auftreten, mit dem Kostüm einer holländischen Müllerin.
Dann sagte Miss Dynamit zu ihr: »So, nun hör mal genau zu: Also, ich werde in den Salon gehen, wo die Leute von der North Side-Bande sitzen, werde so tun, als ob ich sie zufällig treffe, dann werde ich mich mit ihnen in eine Loge setzen. Dort werde ich Weiterlesen
Al Capone – Band 43
Al Capone
Band 43
Weiberschlauheit
1. Kapitel
Capone berichtet von Mac-Swiggings Ermordung
Wir haben erzählt, dass Capone Dorothy und Percy aus der Opiumhöhle befreite und sie nun nach seinem Hause brachte, damit sie dort in Sicherheit sein sollten.
Niemand verwehrte ihnen den Zutritt zu dem Gebäude. Sofort brachte sie der Fahrstuhl in das Stockwerk, wo Al Capone seine Büroräume hatte, den Sitz seines Unternehmens, das er im Schatten des Gesetzes betrieb.
Capone entschloss sich, als seinen Namen den des Doktor Brown anzugeben, den die Jungverheirateten sicher nicht kannten, denn sie konnten nicht wissen, dass Al Capone, wenn er feine wahre Persönlichkeit verbergen wollte, viele Namen sich zulegte; er Weiterlesen
Al Capone – Band 42
Al Capone
Band 42
Aus der Opiumhöhle befreit
1. Kapitel
Die Beichte
Wir haben im vorigen Heft geschildert, wie Capone in der Verkleidung des Chauffeurs Silverdy Moran überlistete und wie dieser aus Angst um sein eigenes Leben sich hütete, Scarface hinterrücks zu erschießen. Nach jener rasenden Fahrt hatte Al Capone den Wagen jetzt zum Stehen gebracht.
»Raus aus dem Wagen!«, befahl Capone dem Gangster, ohne ihn auch nur eine Sekunde aus den Augen zu lassen.
Scarface selbst machte bei diesen Worten die Tür des Wagens auf, sodass der andere keinen Grund hatte, die Hände sinken zu lassen, um angeblich die Tür aufzumachen, in Wirklichkeit aber die gute Gelegenheit zu benutzen, seine zweite Schusswaffe Weiterlesen
Al Capone – Band 41
1. Kapitel
Die Schwarze Hand
In einem Fabrikgebäude, das dem äußeren Anblick seiner vier Mauern nach eine halbe Ruine sein musste, aus der schon sämtliche Türen vor undenklicher Zeit herausgerissen worden sind, in einem Gebäude, das so aussieht, als ob es nur noch den Unglücklichen, den Unglücklichen, den Vagabunden, den Herumtreibern, als Quartier dient, da befand sich das Hauptquartier der Maffia.
Wenn eines Tages irgendein Spitzbube, der noch nicht zur Schwarzen Hand gehörte, sich in der Lage befand, weil er keinen Cent mehr in der Tasche hatte, sich irgendwo ein Nachtquartier gegen Bezahlung zu suchen, vorübergehende Unterkunft in der Weiterlesen

Neueste Kommentare