Bergmann und Wilddieb II
Bergmann und Wilddieb I
Sagen der mittleren Werra 4
Der Lombarde und die Hexe in Wasungen
Zu Wasungen lebte vor langen Jahren ein junger Zinngießer, der war aus Mailand in Italien. Der Welsche hatte sich vor seiner Reise nach Deutschland eine junge Frau genommen und die hatte ihm aus der Heimat geschrieben, dass sie gar bange über seine Abwesenheit sei, da sie jeden Tag ihrer Niederkunft entgegensehe. Darüber war nun der junge Ehemann recht sehr betrübt, hing den Kopf und ging viel in der Einsamkeit umher, denn er liebte seine junge Frau und dachte mit Angst und Bangen an die ihr bevorstehende schwere Stunde.
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Sagen der mittleren Werra 3
Vom Türkenhof
Links an der Hochstraße von Schmalkalden nach Walldorf, oberhalb Schwallungen, sieht man noch im Dunkel riesiger Tannen unscheinbare Reste einer mit einem Wallgraben umgebenen Wohnstätte, der Türkenhof genannt. Die Sage erzählt, dass hier ein Schlösschen gestanden habe, ebenso, dass aus dem nahen Keller dann und wann in der Mittagsstunde zwei weiße Jungfrauen emporstiegen und sich an dem Born niederließen.
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Elbsagen 91
Elbsagen
Die schönsten Sagen von der Elbe und den anliegenden Landschaften und Städten
Für die Jugend ausgewählt von Prof. Dr. Oskar Ebermann
Verlag Hegel & Schade, Leipzig
93. Die Hand des Himmels
In Blankenese war ein junger Fischer, dem ging es unglücklich. Es wollte ihm mit dem Fang gar nicht gelingen. Er geriet in Mangel und Elend, und Frau und Kinder mussten Hunger leiden. Einmal war ein heißer Sommertag. Als aber gegen Abend ein Gewitter mit der Flut im Westen aufstieg, entschloss sich der Fischer, noch eine Fahrt zu wagen, weil er gehört hatte, dass in solchen Augenblicken die Fische am besten ins Netz gingen. Er stieg ins Boot Weiterlesen


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