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Märchen und Sagen

Sagen und alte Geschichten der Mark Brandenburg 11

Der Markgraf Hans (Johann von Küstrin)

In der Ucker- und Neumark erzählt man noch viel von Markgraf Hans. Manches hat noch einen geschichtlichen Anklang und bestätigt, dass damit der Bruder Joachims des II. gemeint ist, welchem bei der Teilung die Neumark und das Cottbuser Land zugefallen war. Er war, heißt es, ein einfacher und strenger Haushalter, der überall im Land auf gute Ordnung hielt, und seine Gemahlin war auch eine gute Wirtin. Die hat alles für ihre Kinder selbst gestrickt und genäht.1
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Sagen und alte Geschichten der Mark Brandenburg 10

Lippold von Bredow und der Teufel

In alten Zeiten lebte auf der Burg Friesack Lippold von Bredow, dem das Ländchen Friesack gehörte. Obwohl es reich an Dörfern, Feldern und Forsten war, so genügte ihm das bei seinem wilden Leben doch nicht, sodass er schließlich mit dem Teufel ein Bündnis machte, eine Sache, von der man früher viel gefabelt hat.
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Sagen der mittleren Werra 38

Sagen-der-mittleren-Werra

Vom Hexenbiss bei Herrenbreitungen

In Herrenbreitungen auf dem Gottesacker steht noch ein altes, eisernes Kachelkreuz, d. h. ein Kreuz, dessen Inschrift mit einem Lid zugeklappt werden kann. Die Zeit hat hier zwar die Schrift verwischt, doch in der Erinnerung des Volkes ist sie noch stehen geblieben.
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Sagen der mittleren Werra 37

Sagen-der-mittleren-Werra

Der Poppo-Saal im Schloss zu Burg- oder Herrenbreitungen

Das im Jahre 1640 von den Schweden zerstörte gräfliche Hennebergische Schloss, welches von der Landgräfin Hedwig Sophie auf einer Terrasse des rechten Werraufers an der Stelle des berühmten Mönchsklosters wieder erbaut wurde, schließt einen Saal in sich, der heute noch den Namen Poppo-Saal führt, und in welchem noch vor etlichen vierzig Jahren das Sterbebett des Grafen Weiterlesen →

Sagen der mittleren Werra 36

Sagen-der-mittleren-Werra

Der pflügende Knecht zu Fambach

Ein Knecht aus Fambach war auf einem Acker mit Pflügen beschäftigt. Da blieb plötzlich der Pflug an etwas hängen. Der Knecht wurde ärgerlich und hieb, was er nur konnte, auf die Pferde, die aber mochten anziehen, wie sie nur wollten. Sie brachten den Pflug nicht von der Stelle.
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