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Vergessene Werke

Robert der Teufel – Kapitel 5

Robert der Teufel und die höllischen Fanghunde
Eine schauderhafte Teufels-, Hexen-, Räuber- und Mördergeschichte um 1860

Kapitel 5 – Das Paradies

Eine Stunde südlich der Hauptstadt Arles erhebt sich ein großes Felsengebirge, auf dessen Scheitel ungeheure und undurchdringliche Wälder liegen. Am Fuße dieses Gebirges hatte sich Robert einen prächtigen Wintergarten anlegen lassen, den er das Paradies nannte, eine halbe Stunde lang und eben so breit, mit Wänden und gewölbter Decke von venezianischem Glas auf schlanken Randsäulen von Erz. In diesem Wintergarten befanden sich Orangen-, Zitronen- und Dattelbäume, Palmen, Ziersträucher, die schönsten Blumen aller Art, kleine Wasserfälle, Springbrunnen, auf denen goldene Kugeln im Sonnenlichte funkelnd auf- und abhüpften, zierliche Statuen aus weißem Marmor, Irrgänge, kurz alles, was das Auge ergötzen konnte. Am Eingangstor verkündeten goldene Buchstaben auf einer Weiterlesen →

Der Marone – Eine Zucker-Plantage auf Jamaika

Thomas Mayne Reid
Der Marone – Erstes Buch
Kapitel 1
Eine Zucker-Plantage auf Jamaika

Eine Zuckerplantage, und zwar eine der schönsten im Land der Quellen, ist das Gut Willkommenberg. Es liegt etwas weiter als anderthalb Meilen von der Montego Bay entfernt in einem breiten Tal zwischen zwei Bergrücken. Diese ziehen sich länger als eine Viertelmeile parallel nebeneinander hin, wachsen allmählich in die Höhe und laufen zuletzt zu einer Krümmung zusammen. An diesem Punkt erhebt sich plötzlich ein wirklicher Hügel, der ganz wohl den Namen verdient, wie er auf dem Gut genannt wird – Der Berg.

Beide Höhenzüge sind fast bis zum Fuß des Tales bewaldet, und die Wälder, die größtenteils aus glänzenden Pimentbäumen Weiterlesen →

Farmer und Goldsucher – Kapitel 2

Farmer und Goldsucher
Abenteuer und Erlebnisse eines jungen Auswanderers in Virginia und Kalifornien

Kapitel 2

Guyandotte, welches seinen Namen von einem der Nebenflüsse des Ohio erhielt, ist eine kleine Stadt von geringer Bedeutung. Ich wollte mich hier nur die nötigste Zeit aufhalten, um bestimmte Nachrichten über die Lage meines Eigentums zu erlangen. In einer Unterhaltung mit einem Passagier des Dampfers hatte ich erfahren, dass mein Stück Land eine Parzelle großer, öffentlich verkaufter Flurstücke war. Die Größe jeder dieser Parzellen beläuft sich auf 640 Acre.

Diese voraussichtlich unzureichenden Notizen musste ich zu vervollständigen suchen und in dem Sparrenzimmer des Gasthofes, in welchem ich abgestiegen war, glaubte ich die von mir gewünschte Auskunft erhalten zu können. Sparrenzimmer Weiterlesen →

Curumilla – Erstes Buch, Kapitel 5

Gustave Aimard
Curumilla
Eine Abenteuergeschichte aus dem Jahr 1861
Kapitel 5 – Der erste Schuss

Die durch den Besuch des Generals hervorgerufene Aufregung legte sieh allmählich. Die Franzosen, welche seit so langer Zeit von den Mexikanern gefoppt und hingehalten wurden, waren fast erfreut darüber, sich endlich vom Netz aus Lug und Trug befreit zu sehen, in welchem sie gefangen gewesen waren, ohne einen Ausweg finden zu können. Sie scherzten und lachten, mit der Sorglosigkeit, die der Grundzug des französischen Charakters ist, über die Mexikaner im Allgemeinen und die Behörden des Landes im Besonderen, über welche sie hauptsächlich zu klagen hatten, ohne dass sie bisher, aus Rücksicht auf den Grafen, ein Wort darüber gesagt hatten. Ihr Vertrauen zu dem Grafen war so groß, dass sie, ohne zu bedenken, dass sie eine kleine Anzahl Männer, und hilf- und Weiterlesen →

Robert der Teufel – Kapitel 4

Robert der Teufel und die höllischen Fanghunde
Eine schauderhafte Teufels-, Hexen-, Räuber- und Mördergeschichte um 1860

Kapitel 4 – Ein Volksaufstand

Unterdessen ließ sich ein dumpfes Geschrei von der Straße her vernehmen, das immer lauter wurde, je näher es dem Residenzschloss kam.

»Was soll das bedeuten?«, fragte der König besorgt und trat an ein Bogenfenster.

»Raufhändel!«, meinte Robert.

Ein alter Diener der königlichen Burg stürzte leichenblass herein und rief: »Allergnädigster König! Ein Volksaufstand!«
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