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Vergessene Werke

Geisterschloss Dohlenstein – Kapitel 6

Geisterschloss Dohlenstein
Abenteuer eines flüchtigen Pariser Studenten
Eine Geister- und Räubergeschichte
Kapitel 6 – Die Rettung

Eines Morgens begleitete Niklas Theodor bis an sein Bett. »Diesen Abend«, sagte er, «der Hauptschlag.«

»Wieso?«

»Du sollst es erfahren. Wisse vorerst, dass wir diesen Abend die Herren der Höhle sein werden.« Bei diesen Worten drückte er ihm die Hand, gab ihm ein Zeichen, sich nichts anmerken zu lassen, und kehrte, wie er sagte, zu seinem Herrn ins Dorf zurück.

Theodor durchwachte seine Schlafenszeit in größter Unruhe. Er zitterte bei dem Gedanken, dass das Vorhaben seines Freundes, Weiterlesen →

Der Marone – Käthchen und Yola

Thomas Mayne Reid
Der Marone – Erstes Buch
Kapitel 14
Käthchen und Yola

In einer dem Getöse und dem Geräusch der Küche am weitesten entlegenen Ecke des Herrenhauses von Willkommenberg befand sich eine kleine, aufs Reichste und Zierlichste ausgestattete Kammer. Das Licht fiel von zwei Seiten durch die mit Jalousien versehenen Fenster hinein, die, wenn sie geöffnet wurden, freien Zutritt auf einen kleinen Balkon gestatteten, der an der Außenseite vor jedem der Fenster angebracht war.

Eines der Fenster ging nach hinten hinaus, wo man den Hinterhof, einen Teil des Gartens und dabei den bewaldeten Abhang erblickte. Das andere gewährte den Blick auf die linke Seite des Hauses, wo die Zierbüsche sich bis zum Fuß Weiterlesen →

Die Trapper in Arkansas – Band 1.9

Gustave Aimard (Olivier Gloux)
Die Trapper in Arkansas Band 1
Erster Teil – Treuherz
Kapitel 5 – Die Comanchen

Treuherz und Belhumeur beobachteten die Comanchen von ihrem Versteck aus, in den dichten Zweigen der Korkeiche.

Die Indianer verließen sich auf die Wachsamkeit ihrer Vorposten. Sie waren weit entfernt, zu vermuten, dass ihre Feinde ihnen so nahe seien und ihre geringsten Bewegungen beobachteten. Sie kauerten und lagen rings um das Feuer und aßen oder tranken mit der größten Ruhe.

Die Indianer, ungefähr fünfundzwanzig an der Zahl, waren mit ihren Büffelmänteln geschmückt und auf das Mannigfaltigste und Weiterlesen →

Curumilla – Zweites Buch, Kapitel 7

Gustave Aimard
Curumilla
Zweites Buch
Eine Abenteuergeschichte aus dem Jahr 1861
Kapitel 7 – Der Marsch

Die Sonne war bereits seit einer Stunde aufgegangen, als Valentin mit seiner kleinen Truppe zu dem Capitain de Laville zurückkehrte, welchen er nebst seinen Gefangenen kaum zwei Stunden von la Magdalena traf.

Die Mexikaner schritten gesenkten Hauptes, mit auf dem Rücken gebundenen Händen, zwischen zwei Reihen von Reitern, welche das Gewehr schussfertig bereithielten.

Der Capitain ritt mit einem alten mexikanischen Offizier der Truppe einige Schritte voran. Dieser hatte versucht zu fliehen, man Weiterlesen →

Wolfram von Bärenburg – Teil 9

Wolfram von Bärenburg, genannt der Erzteufel
Der verwegenste Raubritter und schrecklichste Mörder, ein Scheusal des Mittelalters, von der Hölle ausgespien zum Verderben der Menschen
Eine haarsträubende Schauergeschichte aus den furchtbaren Zeiten des Faustrechts und des heimlichen Gerichts der heiligen Feme aus dem Jahr 1860
Kapitel 9

Ein furchtbarer Besuch

Die Äbtissin von Marienzell, aus einem altgräflichen Hause stammend und sogar eine Verwandte des Kaisers, eine stolze, hochmütige Dame, zählte 36 Jahre, die Älteste ihrer fünfzehn Nonnen 37 Jahre, die Novizenmeisterin 42 Jahre.

Die hier Genannten saßen an der nicht minder reich besetzten Nachtmahlstafel, als die Festtafel mittags gewesen war, und ließen Weiterlesen →