Die Totenhand – Teil 3
Dumas-Le Prince
Die Totenhand
Fortsetzung von Der Graf von Monte Christo von Alexander Dumas
Erster Band
Kapitel 3 – Frau von Danglars
Es war 8 Uhr morgens, als ein Wagen ohne Livree in die Rue Coq-Heron fuhr, und vor dem Haus des Staatsanwalts hielt, in dessen Tür sogleich ein alter Diener trat.
»Macht das Tor auf«, sagte der Kutscher, »denn es ist eine Dame in dem Wagen und diese kann schicklicherweise nicht hier auf der Straße aussteigen.«
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Frederick Marryat – Die Sendung – Kapitel 4
Kapitän Frederick Marryat
Die Sendung
Umschlagzeichnung nach Originalentwürfen von Professor Honegger
Neue deutsche Ausgabe. Magdeburger Verlagsanstalt. 1915
Kapitel 4
Am folgenden Morgen blies der Wind sehr leicht und noch vor Mittag trat Windstille ein. Zwei große Haifische kamen unter den Stern des Schiffes, und die Matrosen gaben sich alle Mühe, einen derselben zu fangen. Die Haie aber verschmähten den Köder, der aus einem Stück gesalzenen Schweinefleisches bestand, verließen das Schiff und verschwanden zum Verdruss der Passagiere und der Besatzung.
Fritz Wildaus Abenteuer zu Wasser und zu Lande 4
Friedrich Gerstäcker
Fritz Wildaus Abenteuer zu Wasser und zu Lande
Kapitel 4
Wie Fritz in seine neue Heimat kam und was er da für Gesellschaft und Beschäftigung fand
»Hallo Kapitän, was bringt Ihr uns da für Kalbfleisch?«, war der erste Gruß, der über das Deck tönte, als der neue Kamerad seinen Fuß noch kaum auf die erste Planke gesetzt hatte. Fritz sah erschrocken auf und das Gesicht, das zu dieser Anrede gehörte, diente keineswegs dazu, das Scharfe und fast Höhnische, das in den rauen Worten lag, zu mäßigen. Die Stimme gehörte einem vierschrötigen, von der Sonne dunkel gebrannten Mann, dem das schwarze, lockige, fast wollige Haar beinahe das Aussehen eines Mulatten gab. Die Augen lagen tief und drohend in Weiterlesen
Das Harzmärchenbuch von August Ey Teil 6
Sagen und Märchen aus dem Oberharz
Gesammelt und herausgegeben von August Ey im Jahre 1862
Der Pochknabe und der Teufel
Jeder Pochknabe kriegt von seinem Lohn 7 Pfennige. Damit kann er machen, was er will. Das ist so Mode. Sonst haben aber auch die Pochjungen in der Lösestunde gewürfelt und um Pfennige oder sonst um etwas gespielt, und am besten ist es am Freitag gegangen, wenn sie ihren Lohn bekommen haben und ihre 7 Pfennige. Einst hat nun ein Pocher seine 7 Pfennige verspielt. Er hat Weiterlesen
Der Marone – Die Baumquelle
Thomas Mayne Reid
Der Marone – Erstes Buch
Kapitel 28
Die Baumquelle
Dass er dennoch nicht so ganz ruhig schlief, muss lediglich seinen Sorgen über den morgenden Tag beigemessen werden, denn die Nacht war ganz milde, und seine Stegreifdecke hielt ihn auch hinlänglich warm.
Doch die ihn bedrängenden Sorgen hielten seinen Geist in Unruhe, und sie waren in der Tat auch schwer genug, um selbst auf seine Träume einzuwirken, von denen er mehrere Male während der Nacht erwachte und zuletzt gerade nach Tagesanbruch.
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