Der Fluch von Capistrano – Kapitel 1
Johnston McCulley
Der Fluch von Capistrano
New York. Frank A. Munsey Company. 1919
Ursprünglich in fünf Teilen in der All-Story Weekly ab der Ausgabe vom 9. August 1919 als Serie veröffentlicht.
Kapitel 1
Pedro, der Aufschneider
Wieder und wieder schlug das Regenblech gegen das Dach aus rotem spanischem Ziegel. Der Wind kreischte wie eine gepeinigte Seele. Rauch stieg aus dem großen Kamin empor, nachdem die Funken über den harten Erdboden geworfen wurden.
Das Gespensterhaus – 2. Kapitel Teil 2
August Heinrich Brass
Das Gespensterhaus
Eine Geistergeschichte aus Berlins Gegenwart
Verlag Louis Quien, Berlin, 1847
2. Kapitel Teil 2
Die Geschichte von dem Gespenst im gelben Atlaspelz
»Es ist früher eine andere und wohl auch eine bessere Zeit gewesen als jetzt.« So begann er. »Wenigstens war sie besser für mich, das weiß ich selbst am besten. Wenn ich mich da mit meinem Leierkasten eines Sonntagnachmittags hinstellte an den Zelten oder am Hofjäger, dann verdiente ich gerade so viel und mitunter Weiterlesen
Im Zauberbann des Harzgebirges – Teil 16
Im Zauberbann des Harzgebirges
Sagen und Geschichten, gesammelt von Marie Kutschmann
Die Zwerge von Wernigerode
Rings um Wernigerode wohnten Hunderte von Zwergen. In den Bergen, im Tiergarten, ja selbst in den Teichen hatten sie ihre Schlupfwinkel. Dort, wo sich der Teichdamm befindet, war ehemals ein wirklicher Teich. Die Zwerge aber, die denselben bewohnten, nannte man Nickel. Waren sie auf dem Land gewesen und wollten wieder hinab in ihre Behausung, so schlugen die Kleinen mit einer Rute auf das Wasser. Sofort teilte sich dasselbe und tat sich wieder zu, wenn die Zwerge hindurchgeschritten waren.
Oft nahmen die Nickel auch Kinder mit in ihre Höhlen, welche unter dem Teich lagen und von Gold und Silber Weiterlesen
Rübezahl, der Herr des Gebirges – Folge 56
Rübezahl, der Herr des Gebirges
Volkssagen aus dem Riesengebirge
Für Jung und Alt erzählt vom Kräuterklauber
Verlag Carl Gustav Naumann, Leipzig, 1845
56. Wie Rübezahl einem übel gearteten Warmbader einen Fingerzeig gibt.
Es war gerade, als sich das Folgende zutrug, im Warmbad nach der Zeit, von welcher das Verslein sagt:
Im Warmbad hatt’n s’ en Turm gebaut,
Von Buttermilch und Sauerkraut.
Der Turm bekam bald Ritze,
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Deutsche Märchen und Sagen 57
Johannes Wilhelm Wolf
Deutsche Märchen und Sagen
Leipzig, F. A. Brockhaus, 1845
58. Die Baseler Nachtigall
Während des Konsilium von Basel gingen einige von den gelehrten Doktoren in einem Wald spazieren und hörten dort eine Nachtigall, die so wunderbar sang,… Weiterlesen
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