Story-Tipps

Fleischeslust

Download-Tipps

Der Wolfmensch Band 3

Archive

Folgt uns auch auf

Background

Fantômas, die Wurzel des Bösen

Fantômas, die Wurzel des Bösen

Vor gut einem Jahrhundert triumphierte Fantômas in einer Reihe von 32 Bänden zu 65 Centimes. Seit den erfolgreichen Jahren – insbesondere den Jahren, in denen er wieder auf der Leinwand auftauchte – und einigen Perioden, in denen sich sein böser Schatten zurückzog, hat die Figur nie aufgehört, im kollektiven Gedächtnis herumzuspuken, bis hin zum Untertauchen unter der Vielzahl von neuen Geschichten, Adaptionen und Neuauflagen des ursprünglichen Fantômas. Es ist an der Zeit, die schrecklichen Taten eines der dunkelsten und verstörenden Volkshelden des frühen 20. Jahrhunderts in ihrer ursprünglichen Version als deutsche Veröffentlichung noch einmal aufzuschlagen.

Weiterlesen

Elbsagen 36

Elbsagen
Die schönsten Sagen von der Elbe und den anliegenden Landschaften und Städten
Für die Jugend ausgewählt von Prof. Dr. Oskar Ebermann
Verlag Hegel & Schade, Leipzig

36. Das Erdmännchen und der Schafhirt

Im Jahre 1664 hatte sich in einem Dorf nahe bei Dresden Folgendes zugetragen. Es saß ein Schäferjunge im Felde bei seiner Herde und sah von ungefähr, wie ein mäßig großer Stein in seiner Nähe sich von selbst einige Male in die Höhe zu heben schien. Dies hatte ihn gewundert. Er sah sich den Stein an und hob ihn endlich von seinem Platz weg. Siehe, da hüpfte ein kleines Kerlchen aus der Erde hervor, stellte sich vor ihn hin und sagte, er sei bis zu Weiterlesen

Aus dem Wigwam – Die versteigernde Quelle bei Racine, Wiskonsin

Karl Knortz
Aus dem Wigwam
Uralte und neue Märchen und Sagen der nordamerikanischen Indianer
Otto Spamer Verlag. Leipzig. 1880

Die versteigernde Quelle bei Racine, Wiskonsin

Die Tochter des berühmten Häuptlings Kenoscha hatte die Gewohnheit, jeden Morgen ihre Füße in einer klaren Quelle unweit des Wigwams zu waschen. Am Morgen ihres Hochzeitstages aber hatte sie das Unglück, ihre Füße plötzlich zu Stein verwandelt zu sehen. Augenblicklich wurde ein berühmter Medizinmann gerufen, der dahin entschied, man müsse sie verbrennen, da ein böser Geist in sie gefahren sei.

Ihr braver Bräutigam, der alles vergebens aufgeboten hatte, dieses Urteil rückgängig zu machen, bat schließlich um die Gnade, an ihrer Seite mitverbrannt zu werden, eine Vergünstigung, die ihm auch bereitwillig gewährt wurde. Beide liegen oberhalb der Quelle begraben, und alte Leute erzählen, dass sie oft an schönen Sommerabenden das Plätschern Weiterlesen

Oberhessisches Sagenbuch Teil 39

Oberhessisches Sagenbuch
Aus dem Volksmund gesammelt von Theodor Bindewald
Verlag von Heyder und Zimmer, Frankfurt a. M., 1873

Hexe gesehen

Einem mittelschlägigen Mann fiel eine Kuh. Es fiel ihm die zweite, dann die dritte, sodass er nur noch eine Einzige hatte, den grauen Scheck. Aber auch der schien etwas an sich zu kriegen. Nun wurde es dem Mann doch zu arg. Auf das Begehr seines Schwähers ging er auf Rat, weil das sicherlich eins dem Vieh angetan hatte. Also machten sich die zwei, der Mann und seine Frau, auf den Weg nach Grünberg zum Wasenmeister.

Als sie zu ihm eintraten, rief er ihnen schon entgegen: »Ihr kommt noch gerade vor Torschluss! Wäret ihr eine Weiterlesen

Der Konstanzer Hans Teil 11

W. Fr. Wüst
Der Konstanzer Hans
Merkwürdige Geschichte eines schwäbischen Gauners
Reutlingen, 1852

Elftes Kapitel

Hans reist eine Zeitlang als Scharfrichter und Porzellanhändler, nimmt aber bald wieder seinen vorigen Namen an.

Nach den letzten Vorfällen glaubte sich Hans nicht mehr ganz sicher als Johannes Schüle, sondern ließ sich in Takendorf, wo dergleichen falsche Pässe leicht zu bekommen waren, einen Pass als Scharfrichter und Porzellanhändler ausstellen und nannte sich nun Franz Xaver Herrenberger. Er kaufte sich einen Karren und ein Pferd und zog Weiterlesen

Elbsagen 35

Elbsagen
Die schönsten Sagen von der Elbe und den anliegenden Landschaften und Städten
Für die Jugend ausgewählt von Prof. Dr. Oskar Ebermann
Verlag Hegel & Schade, Leipzig

35. Der Dresdener Mönch

Wie die weiße Frau im Schloss zu Berlin durch ihr Erscheinen stets den bevorstehenden Tod eines Fürsten aus dem Hause Hohenzollern verkünden soll, so wird, nach der Volkssage, auch dem sächsischen Fürstenhaus durch ähnliche Erscheinungen vorher angezeigt, wenn ein Todesfall droht. In Dresden soll die Erscheinung die Gestalt eines grauen Barfüßermönches gehabt haben, der seinen abgehauenen Kopf unter dem Arm trug und in der Hand Weiterlesen