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Der bayerische Hiesel – Teil 33

Der-bayerische-HieselFriedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht

Zweiter Besuch in Buchloe

Die Bande jubelte laut, als ihr tapferer Hauptmann das Abenteuer der vorigen Nacht erzählte, und der Bub wurde von Umarmungen seiner Kameraden fast erdrückt.

Ein Straßenarbeiter, der eben aus Buchloe kam, und nun brotlos die Gegend durchstrich, um bei einem Bauern Arbeit zu finden, erzählte, dass der Gerichtsdiener und ein Sergeant von Buchloe im Posthaus daselbst geprahlt hätten, wenn sich Hiesel erfrechen sollte, noch einmal dahin zu kommen, so würden sie ihm zuvor Arme und Beine Weiterlesen →

Der Freibeuter – Neue Ermutigung

Der-Freibeuter-Zweiter-TeilDer Freibeuter
Zweiter Teil
Kapitel 18

Die Schaluppe legte am Schonischen Ufer an. Norcroß warf das Riemenblatt, das er selbst gehandhabt hatte, beiseite und sprang an Land.

»Wieder ohne ihn!«, rief er im höchsten Unwillen. »Es ist zum Verzweifeln!«

»Noch nicht verzweifeln!«, versetzte Flaxmann ruhiger. »Ein starker Baum fällt nur nach wiederholten Hieben.«

»Das Glück, Freund, kommt auf einmal und wirft als ein Orkan die stärksten Bäume um. Uns flieht das Glück, und Weiterlesen →

Der bayerische Hiesel – Teil 32

Der-bayerische-HieselFriedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht

Zum zweiten Mal

An diesem Morgen, bei Schnee mit mäßiger Kälte, zog die Bande tiefer in die dichten Wälder, wo sie bei einem Bauern, der ganz allein mit Frau und Kindern eine einzelne Hütte, Einöde genannt, bewohnte, einen geräumigen Aufenthalt in der Erde, unter dem Fußboden der Scheune hatten, wo sie Wärme, Speise und Trank sowie ein erträgliches Lager fanden.

Hiesel befahl der Bande, so lange hier zu bleiben, bis er sie wieder abholen würde, indem er ganz allein einen Gang Weiterlesen →

Der Freibeuter – Das Attentat

Der-Freibeuter-Zweiter-TeilDer Freibeuter
Zweiter Teil
Kapitel 17

Schneidend strich die Morgenluft über das Meer, auf dem die Nacht in unförmlichen Massen lag. Leise lief ein Schifflein von Schonen nach Seeland zu. Als die ersten Vorboten des Morgens jene lichtgrauen Streifen am fernsten Osthimmel, die düstere Meerflut mit schwachem Widerschein durchzitterten, näherte sich die Schaluppe dem Ufer. Der Tag stieg langsam wie ein träger Schläfer auf und sah verdrießlich auf das ruhige Meer und das schweigende Land. Die Schaluppe versuchte sich vor seiner zunehmenden Helle zu verbergen. Sie bog um Güldenlund in eine kleine Meerzunge ein, über welche die von Kopenhagen am Strand hinlaufende Straße eine breite steinerne Brücke geworfen hat. Unter den Bogen dieser Brücke hielt das kleine Schiff an. Hier war es jedem Weiterlesen →

Der bayerische Hiesel – Teil 31

Der-bayerische-HieselFriedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht

Die Erscheinung

Ermüdet von den Anstrengungen der Jagd, des weiten Marsches in tiefem Schnee, und den Mord angriffen, warf sich Hiesel in einer leicht zusammengefügten Bretterhütte im Wald auf sein Mooslager hin. Vor der Hütte brannte ein Wachtfeuer, um welches die Wildschützen, ihre Gewehre im Arm, teils halb schlummernd saßen, teils eben gebratenes Hirschfleisch verzehrten und fleißig ihren Schnapsflaschen zusprachen.

Dem Hiesel gegenüber lag Afra schlummernd auf Stroh, welches über Bretter gebreitet war, die auf Baumstämmen Weiterlesen →