Unendliche Weiten, ewige Hoffnung: 60 Jahre Star Trek
Unendliche Weiten, ewige Hoffnung: 60 Jahre Star Trek
HEUTE, AM 8. September 2026, feiert die Popkultur einen beispiellosen Meilenstein. Exakt sechs Jahrzehnte ist es her, dass die allererste Episode von Star Trek über die amerikanischen Röhrenbildschirme flimmerte. Als The Man Trap (Das Letzte seiner Art) am 8. September 1966 um 20:30 Uhr Ortszeit auf NBC ausgestrahlt wurde, ahnte noch niemand, dass diese relativ günstige Science-Fiction-Produktion den Grundstein für eines der langlebigsten, einflussreichsten und faszinierendsten Franchises der Entertainment-Geschichte legen würde.
60 Jahre später blicken wir nicht nur auf eine TV-Serie zurück, sondern auf eine Philosophie, die unsere moderne Welt maßgeblich mitgestaltet hat.
INMITTEN DES Kalten Krieges, der Bürgerrechtsbewegung und der ständigen Angst vor der nuklearen Vernichtung schuf der ehemalige Pilot Gene Roddenberry eine Vision, die radikal anders war. Seine Zukunft war nicht postapokalyptisch oder dystopisch. Stattdessen zeigte Roddenberry eine geeinte Menschheit, die Armut, Rassismus und Krieg auf der Erde hinter sich gelassen hatte.
Auf der Brücke der U.S.S. Enterprise agierten ein Amerikaner (Captain Kirk), ein Russe (Chekov), ein Japaner (Sulu), ein Schotte (Scotty) Weiterlesen
Der Incal – Gesamtausgabe
Alejandro Jodorowsky, Moebius
Der Incal
Gesamtausgabe: 20 Jahre Splitter Verlag – limitierte Sonderausgabe
Comic, Hardcover mit Leinenrücken, Splitter Verlag, Bielefeld, 27.08.2026, 376 Seiten, 99,80 EUR, ISBN 9783868696240
Der Incal ist eine von Alejandro Jodorowsky geschriebene und von Jean Giraud illustrierte französische, epische Space Opera. Fantastische intergalaktische Reisen vereinen sich hier mit Wissenschaft und Technologie, während politische Intrigen, Verschwörungen und Mystik mit Ausschweifungen und Liebesgeschichten vermengt werden. Ursprünglich in den 1980er-Jahren entstanden, gilt John Difool: Der Incal heute als Comic-Meisterwerk, dem zahlreiche Ableger und Spin-offs folgten.
Doch beginnen wir vorn: Der chilenische Regisseur Alejandro Jodorowsky plante Mitte der 1970er-Jahre eine Verfilmung von Frank Herberts Roman Dune – Der Wüstenplanet, lange bevor David Lynch sich des Stoffs annahm. Der Roman galt damals als nicht verfilmbar, doch Jodorowsky versammelte eine Schar großartiger Künstler um sich, um den Versuch dennoch zu wagen. Unter Weiterlesen
TSB John Sinclair – Folge 82
Geisterjäger John Sinclair
Ein Totenopfer für Clarissa
Nach dem Roman von Jason Dark
Tonstudio Braun, MC JS 260, 1988, 44:20 Minuten
Buch: Max Braun, Regie: Erwin Scherschel, Musik: Peter Seidel, Illustration: Manuel Prieto Muriana
Sprecher: Erzählerin: Marianne Mosa, John Sinclair, Erzähler: Helmut Winkelmann, Kara: Roswitha Benda, Clarissa: Jutta Popp, Costa Taridis: Dinu Ianculescu, Nadine Berger: Charlotte Acklin, Wolfsmensch: Alfred Böckel u.a.
Synopsis:
Drei dämonische Gestalten umringten mich, mitten in Londons größtem Stadtgewühl. Aber nur ich konnte sie sehen, für die tausend Anderen waren sie unsichtbar. Sie entrissen mir mein geweihtes Silberkreuz. Dann gab der Anführer den Befehl: »Tötet John Sinclair!«
Captain Marvel – Ein mäßig inspirierter Lückenbüßer im MCU
Captain Marvel – Ein mäßig inspirierter Lückenbüßer im MCU
In den 1990er-Jahren kämpft die von Kree-Außerirdischen ausgebildete Kriegerin Vers ohne Erinnerung an ihre Vergangenheit in einem galaktischen Krieg gegen die gestaltwandlerischen Skrulls. Nach einer gescheiterten Mission bruchlandet sie im Jahr 1995 auf der Erde und trifft dort auf den S.H.I.E.L.D.-Agenten Nick Fury.
Gemeinsam versuchen sie, das Geheimnis um ihre gelöschten Erinnerungen zu lüften. Dabei entdeckt Vers, dass sie in Wahrheit die menschliche Air-Force-Pilotin Carol Danvers ist. Sie erkennt, dass sie von den Kree getäuscht wurde und ihre gewaltigen Superkräfte aus einem Experiment mit dem Tesserakt stammen. Carol stellt sich gegen ihre früheren Lehrmeister, entfesselt ihre vollen kosmischen Kräfte, rettet die flüchtenden Skrulls und bricht schließlich auf, um im Weltall für Gerechtigkeit zu sorgen.
Mit charmanter Besetzung, humorvollen 90er-Jahre-Referenzen und solidem Unterhaltungswert wagt Marvel seinen ersten Solo-Superheldinnenfilm. Doch hinter der feministischen Fassade leidet Captain Marvel unter einem zerfahrenen Drehbuch, blassen Charakteren und optischem Durchschnitt.
Die Odyssee – eine Heldenreise in 70 mm
Homers Die Odyssee ist eines der ältesten und einflussreichsten Epen der abendländischen Literatur. Es erzählt die zehnjährige Irrfahrt des Königs Odysseus von Ithaka nach dem Trojanischen Krieg sowie die dramatischen Ereignisse bei seiner Rückkehr in die Heimat.
In Christopher Nolans bildgewaltigem Historienspektakel Die Odyssee wird Homers antikes Epos nicht als reine Heldenerzählung inszeniert, sondern als vielschichtiges, non-lineares Drama über Kriegstraumata, Schuld und die Entfremdung von der Heimat.
Zehn Jahre nach dem Fall Trojas gilt Odysseus, der König von Ithaka, als verschollen. Während seine Frau Penelope und sein Sohn Telemachos verzweifelt hoffen, dass er noch lebt, wird der königliche Palast von skrupellosen Freiern unter der Führung von Antinoos besetzt. Sie plündern die Vorräte des Reiches und drängen Penelope zur Wiederverheiratung, um die Macht an sich zu reißen. Der junge Telemachos bricht schließlich auf, um Gewissheit über das Schicksal seines Vaters zu erlangen.
Gleichzeitig befindet sich Odysseus gefangen auf der Insel der Nymphe Kalypso. Von den Schrecken des Trojanischen Krieges gezeichnet und seiner eigenen Erinnerungen durch Lotosblüten beraubt, sucht er nach seinem inneren Kompass. Erst als die Weiterlesen
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