Sukkubus in Printform
Edel kommt er daher, der erste Band der Okkultkrimiserie Sukkubus von Mara Laue. Der Wunsch der Autorin, die erste Staffel als Printausgabe zu veröffentlichen, ist endlich in Erfüllung gegangen. Der AAVAA-Verlag in Hohen Neuendorf, eine Stadt nördlich von Berlin im Grün der märkischen Wälder und am Blau der Havel, bringt die von 2008 bis 2012 auf dem Geisterspiegel online zu lesende Serie in neun Bänden als Taschenbuch heraus.
Wie entstand diese Serie? Mara Laue erinnert sich:
Im Jahr 2005 schrieb ich für die Heftromanreihe Schattenreich des Bastei-Verlages die fünfteilige Miniserie Dämonenblut, deren Hauptperson Kara MacLeod alias Rhu’Carana halb Mensch, halb Sukkubus ist. Diese Figur fand bei den Lesern so guten Anklang, dass in unregelmäßigen Abständen weiter Abenteuer mit Kara erscheinen sollten. Jedoch wurde Schattenreich eingestellt, bevor diese Weiterlesen
Rose Gerdts – Schattenschmerz
In einem Park in Bremen explodiert am frühen Morgen eine Bombe. Dabei findet ein Gärtner den Tod, einer seiner Kollegen wird schwer verletzt.
Der Tatort wird geräumt, als die Polizei in der Nähe eines dortigen Kindergartens eine entschärfte Landmine findet. Die Täter – die Polizei glaubt an mehrere Täter – drohen mit weiteren Anschlägen.
Frank Steenhoff und seine Kollegin Navideh Petersen von der Bremer Mordkommission tappen zunächst im Dunkeln. Sie befürchten zwar einen terroristischen Hintergrund, können aber den oder die Attentäter zunächst nicht finden.
Hasso von Germershausen, Bremer Rüstungsfabrikant, der seine Firma von seinem strengen Vater übernommen hat und sie selbst wie ein Feldherr weiterführt, wird derweil erpresst, wovon die Polizei nichts ahnt. Er soll Weiterlesen
True Crime: Totmacher 1
True crime ist ein Sachgenre in der Literatur und im Film, in welchem der Autor ein wirklich stattgefundenes Verbrechen untersucht und über die Handlungen von echten Protagonisten ausführlich berichtet. Die Verbrechen schließen meistens Mord ein, aber Kriminalität beinhaltet auch andere Rechtsverletzungen. Abhängig vom Schriftsteller kann bei der Darlegung eines wahren Verbrechens grundsätzlich an gesicherten Erkenntnissen festgehalten werden, oder sie kann höchst spekulativ sein. Einige true crime-Werke sind »Bücher für einen Augenblick«, die auf vielfachen Wunsch schnell mal gedruckt wurden, während andere die jahrelange wohlüberlegte Forschung und Ermittlung widerspiegeln und einen hohen literarischen Wert besitzen. Andere wiederum überdenken historische Verbrechen (oder angebliche Verbrechen) und schlagen Lösungen vor, wie zum Beispiel Bücher zu Fragen politischer Morde, zu bekannten ungelösten Morden oder zum Tod von Prominenten.
In Totmacher 1 findet der geneigte Leser unheimliche Kriminalfälle deutscher Serienmörder in der Zeit zwischen 1945 und 1977, zusammengestellt von Gerd Frank, veröffentlicht im Verlag Kirchschlager Arnstadt.
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Katharina Peters: Hafenmord
Kommissarin Romy Beccare, eine Polizistin mit italienischen Wurzeln, geboren in München, lässt sich nach Rügen versetzen, auch, um über den Tod ihres Lebensgefährten hinwegzukommen. Sie hofft, dort Ruhe zu finden.
Als sie jedoch gerade auf der Insel angekommen ist, geht ein anonymer Anruf bei der dortigen Polizei ein. Die Beamten finden auf dem Gelände einer Fischfabrik im Sassnitzer Hafen im Keller eines Lagerhauses die übel zugerichtete Leiche des seit eineinhalb Tagen vermissten Geschäftsmanns Kai Richardt.
Richardt lebte in Bergen, war fünfundvierzig Jahre alt, wohlsituiert und erfolgreich, Familienvater und sehr sportlich, nämlich Triathlet und Marathonläufer, der immer wieder trainierte und vor allem durch seinen Sport Freunde und Bekannte hatte. Keiner der Menschen aus seinen Kreisen kann sich vorstellen, wer ihn warum Weiterlesen
Grey Timothy – Kapitel 1
Kapitel 1 – Vorstellung der Callanders
Brian Pallard schrieb an seinen Onkel:
»Lieber Onkel Peter, obwohl ich Sie nie gesehen habe, sprach mein Vater dermaßen anerkennend über Ihre vielen Qualitäten, dass ich mich darauf freue, Sie und meine Cousins während meines Aufenthalts in England sehen zu können. Wie Sie wissen, wurde ich in Kent geboren, obwohl mich jeder hier für einen Australier hält. Ist das eine Anerkennung aufgrund meines vorübergehenden Aufenthalts in Oxford, oder ist es dies nicht?
Jedenfalls lasse ich Sie wissen, wann ich ankommen werde. Da ich Ihre Adresse nicht kenne, schicke ich diesen Brief in Ihr Büro. Ich hatte in Melbourne eine großartige Zeit.
Viele Grüße Brian P.«
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