Atlantis Teil 35
Noch brannte die Sonne auf das Atoll. Ein Pfiff gellte über die Lagune, rief die Besatzung zur Mahlzeit. Im Höhleneingang erschien die Gestalt Christies.
Ihr Notruf, in den Tagen stets um die Mittagszeit gerufen, blieb erfolglos. Andere Stunden, bei Tag, bei Nacht, soweit es anging, hatte sie benutzt, erfolglos. Die Sendeenergie zu schwach? Nicht anders konnte sie es sich erklären.
Die vierte Nachmittagsstunde. Ein letzter Versuch. Sie blickte auf die Armbanduhr. Halb vier. Zu früh! Sie wandte sich zu dem schmalen Pfad, der zum Rand der Klippen führte, schritt ihn empor.
Ihr Blick flog über die weite, wüste Wasserfläche. Kein Schiff, so weit ihr Auge schaute. Hier, abseits von allem Verkehr … nur ein Schiff, das der Sturm verschlagen hatte, konnte hier vorüberkommen. Und wenn es käme? Weiterlesen
Perry Rhodan Band 2958 – Jede Zeit hat ihre Drachen
Wim Vandemaan
Perry Rhodan Band 2958
Jede Zeit hat ihre Drachen
Science-Fiction, Heftroman, Hörbuch und E-Book, Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt, 26. April 2018, 64 Seiten, €2,20, Titelbild und Innenillustration: Swen Papenbrock
perry-rhodan.net
Die Gruppe um TLD-Agent Opiter Quint, den Androiden Homunk und den Münchner aus dem 20. Jahrhundert, Ernst Ellert, die in einem Dolan – ein lebendes Raumschiff – unterwegs ist, folgt weiterhin den Spuren der Vergangenheit. Dieses Mal kommen sie auf einer abgelegenen Welt zu einem mit Eis überzogenen Raumschiff. Darin finden sie die von einem Roboter bewachte Leiche einer Arkonidin, neben der ihr Tagebuch liegt. Die Weiterlesen
Atlantis Teil 34
Im Scheinwerferraum des Leuchtturms saßen die beiden Freunde. Uhlenkort, reisefertig, stand auf.
»So wäre alles für deine Fahrt geordnet. Wäre meine Anwesenheit nicht dringend erforderlich, würde ich dir mein Flugzeug hierlassen. So jedoch geht es nicht. Ich werde es aber sofort nach meiner Ankunft wieder hierherschicken. Du kennst ja die Maschine. Du wirst alle Bequemlichkeiten während der Fahrt haben. Meine einzige Sorge, Johannes, ich spreche sie immer wieder aus, ist, dass der schroffe Klimawechsel deiner Gesundheit schaden könnte. Von Nordpolbreite in Äquatornähe. Ich fürchte für dich. Die einzige Beruhigung ist, dass Tredrup, der Treue, mit dir fahren wird. Er wird für dich sorgen, er wird über dich wachen. Wo er nur bleibt? Er weiß doch, dass ich fahren muss. Das Flugzeug steht schon auf der Klippe startbereit.«
Er blickte auf die Uhr. »Ich muss gehen. Zuviel ist für mich zu tun. Die Last ist aber leichter geworden.«
Atlantis Teil 33
Das Linienflugzeug Mineapolis-Timbuktu landete. Rouse ging über den Flugplatz, winkte seinem Chauffeur.
»Zum Hotel. Schnellste Fahrt!«
Er warf sich in den Wagen, blickte auf die Uhr. Eine knappe Stunde, dann hatte er Audienz beim Kaiser, Abschiedsaudienz. Am nächsten Morgen wollte er zurück nach den USA. Noch einmal hatte er das Bild der Riesenfeuersbrunst in sich aufgenommen.
Der brennende Augustusschacht war die Weltsensation, das Weltgespräch, der unerschöpfliche Stoff für die Weltpresse. Wie Heuschreckenschwärme kamen die Flugzeuge von den größten Passagierflugzeugen bis hinab zur kleinen Privatmaschine. Zehn Meilen vom Schacht begann die Gefahrenzone. Ein Schwarm von Patrouillenflugzeugen, Tag und Nacht kreisend, hielt die allzu Neugierigen zurück. Der Zyklon, geboren aus der Weiterlesen
Atlantis Teil 32
Wibehafen … das neue Bild! Wie anders war es noch vor Wochen!
Gewiss! Auch jetzt drängte sich Schiff an Schiff an den Kais. Sie kamen an wie früher, mit Lebensmitteln, mit Ballast. Kehrten zurück mit dem, was die Gruben geliefert hatten. Kohle früher! Jetzt Menschen!
Leer die Riesenschächte! Leer die gewaltigen Fabrikgebäude! Stumm die Maschinen! Alles Lebende auf der Flucht nach Süden. Nichts von den kostspieligen Anlagen, von den Riesenwerften durfte abmontiert, durfte weggeschafft werden.
Menschenleben retten! Die letzten Transporte waren zu machen. Ein paar Tausend … Die Letzten von den Hunderttausenden, die bis vor Kurzem hier gelebt hatten. Die Stadt mit ihren schönen breiten Straßen, den großen, wohlgebauten Häusern bot ein trauriges Bild in ihrer Öde und Verlassenheit.
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