Der bayerische Hiesel – Teil 11
Friedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht
Hiesels Liebling
Unter den vielen Gefährten Hiesels war ihm ein gewisser Andreas Mayr, ein junger Bursche von 18 bis 19 Jahren, durch die äußerste Tapferkeit, die man Tollkühnheit nennen kann, so lieb geworden, dass er ihn immer nur seinen Buben nannte und auf allen Streifzügen als seinen ersten Adjutanten an der Seite hatte. Nicht selten zeigten sich bei der Bande Spuren von Eifersucht, weil ihn Hiesel bei jeder Gelegenheit besonders auszeichnete, lobte und den anderen zum Vorbild hinstellte. Er war aber auch dem Hiesel so zugetan, dass er sich für ihn hätte in Stücke Weiterlesen
John Tanner – Das Leben eines Jägers 32
John Tanner
Das Leben eines Jägers
oder
John Tanners Denkwürdigkeiten über seinen 30-jährigen Aufenthalt unter den Indianern Nordamerikas
Erstmals erschienen 1830 in New York, übersetzt von Dr. Karl Andree
Zweiundreißigstes Kapitel
Alle Männer, die noch so viele Kräfte hatten, dass sie imstande waren, zugehen, entschlossen sich, die Bisonherden aufzusuchen, welche damals ziemlich weit von uns entfernt sich aufhalten mussten. Ich aber wollte nicht mitgehen, und ein anderer guter Jäger, der gleichfalls meinte, dass die Bisonjagd nicht sehr ergiebig Weiterlesen
Der Totenwirt und seine Galgengäste 18
Der Totenwirt und seine Galgengäste
Eine abenteuerliche und höchst wundersame Ritter-, Räuber-, Mörder- und Geistergeschichte aus der grauen Vorzeit, um 1860
Unerwartete Überraschung
Mit quälender Besorgnis, was wohl in dieser langen Zeit zu Bardenfels alles geschehen sein mochte, eilte Hildebert mit seinen Knappen der Heimat zu. Eine böse Ahnung durchschauerte ihn, als auf einen dreimaligen Schall seines Hüfthorns aus der schweigsamen Burg keine Erwiderung erfolgte. Da flog das Burgtor sperrangelweit auf, und im Burghof empfingen ihn … der Kaiser und die Kaiserin mit ihrem ganzen glänzenden Gefolge, der Graf und die Gräfin Bardenfels, seine geliebten, verloren geglaubten Eltern, die in den Höhlen der Teufelsschenke des Weiterlesen
Pamfilius Frohmund Eulenspiegel 7
Der durch eine steinalte, boshafte, drachenhässliche Teufels-Hexe in allerlei Viecherln verzauberte und durch einen Teufels- und G’waltsrausch wieder glücklich erlöste
Pamfilius Frohmund Eulenspiegel,
Erzkalfakter und einziger Sohn des weltberühmten Till Eulenspiegels,
nebst Pamfilis ganz neue, höchst lustigen Abenteuer, lustigen Streichen und tollen Possen
Altötting, Verlag der J. Lutzenberger’schen Buchhandlung.
Pamfilius spricht mit einem aus Holz geschnittenen Türken
Tags darauf traten drei Burschen, mit Tragkörben auf dem Rücken, in die Wirtsstube und boten verschiedene Spielwaren zum Kauf an.
Der Freibeuter – Charakterunbeständigkeit
Der Freibeuter
Zweiter Teil
Kapitel 5
Aus dem Städtchen Bergen auf der Insel Rügen schritt eines schönen Herbstabends ein Mann nordwärts jenem Berg zu, der unter dem Namen des Rugard bekannt ist, und einst die Königsburg der Beherrscher des Eilandes auf seinem Gipfel trug. Der einsame Wanderer in der Abendbeleuchtung war jener rätselhafte Fremdling, welcher zuerst als Joseph Flaxmann auftrat, dann sich als vertriebener Jakobit und ehemaliger Major in Diensten der Krone England und endlich als Lord Palmerston enthüllte. Er war sorgfältiger gekleidet als früher. Die grobe Jacke war mit einem kurzen anständigen Rock vertauscht, doch hatte sein kleiner Hut und sein gelocktes braunes Haar immer noch etwas Freies und Ungezwungenes, wie es Leuten seines Standes zu jener Zeit selten eigen zu sein pflegte.
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