Xaver Stielers Tod – Kapitel 11
Robert Kohlrausch
Xaver Stielers Tod
Kriminalroman
Erschienen 1928 im Josef Ginger Verlag Berlin
Elftes Kapitel
»Das ist interessant, wahrhaftig, das ist einmal etwas Neues.«
Der Kommissar Bauer war es, der die Worte rief. Er saß in seinem Büro, vor ihm stand ein junger Mann, der in Kleidung und Haltung von ungekünstelter Eleganz war. Sein Gesicht mit braunem, gestutztem Schnurrbart war weich und rund. Ein paar Augen von graugrüner Farbe mit scharf beobachtendem Blick widersprachen dem Weiterlesen
Der Teufel auf Reisen 32
Carl von Kessel
Der Teufel auf Reisen
Zweiter Band
Ein humoristisch-satirischer Roman aus dem Jahr 1870
Siebentes Kapitel – Teil 1
Des Teufels Anteil
»Wollen Sie nun selbst einmal eine kleine Rolle in den Luftspielen und Dramen, welche sich hier auf Erden täglich abspielen, übernehmen?«, fragte eines Abends Schwefelkorn den Doktor, als sie, in ein elegantes Restaurant tretend, an einem der leeren Tische Platz genommen hatten, um mit aller Ruhe das Treiben in demselben zu beobachten.
John Tanner – Das Leben eines Jägers 38
John Tanner
Das Leben eines Jägers
oder
John Tanners Denkwürdigkeiten über seinen 30-jährigen Aufenthalt unter den Indianern Nordamerikas
Erstmals erschienen 1830 in New York, übersetzt von Dr. Karl Andree
Achtundreißigstes Kapitel
So war mir nun jede Aussicht auf eine Anstellung als Dolmetscher geschwunden, und ich einigte mich daher mit Herrn Stewart, Agent der amerikanischen Pelzhandel-Company dahingehend, für ein jährliches Gehalt von 225 Dollar die Handelsleute zu den Indianern zu begleiten. Außer dieser Summe sollte ich auch Kleidungsstücke Weiterlesen
Felsenherz der Trapper – Teil 6.5
Felsenherz der Trapper
Selbsterlebtes aus den Indianergebieten erzählt von Kapitän William Käbler
Erstveröffentlichung im Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1922
Band 6
Die Goldgräber der Jicarilla-Berge
Fünftes Kapitel
Ein Ritt durch die Luft
Zehn Schritte vor Felsenherz lag der Ausgang des Canyons wie ein schwarzer Schlund.
Der Freibeuter – Ein Raubmordnest
Der Freibeuter
Zweiter Teil
Kapitel 7
An einem der letzten Tage des Hornung 1717 – einige Monate später als die zuletzt erzählten Begebenheiten – wurde gegen Abend ein Boot von nicht sonderlicher Größe und Beschaffenheit vom Sturm an die einsame Westküste von Jütland in der Gegend von Barde geworfen. Es hätte jedem Zuschauer unbegreiflich scheinen müssen, wie man an einem solchen stürmischen Wintertag, wo die Tauwinde mit furchtbarer Heftigkeit wehten, sich in solch gebrechlichem Fahrzeug auf das wild empörte Meer hinauswagen können. Aber es waren keine Zuschauer da. Regungslos lag weit und breit das unfreundliche Gestade, hier und da ragte eine Uferklippe mäßig hervor, dann breitete sich landeinwärts die öde schneebedeckte Ebene, über die der Seewind unablässig hinstrich.
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