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Kolumnen

Über den Journalismus

Über den Journalismus

Ich beginne mit einer Definition, entnommen der Wikipedia1:

Ein Journalist [ʒʊʁnaˈlɪst] ist jemand, der sich »hauptberuflich an der Verbreitung und Veröffentlichung von Informationen, Meinungen und Unterhaltung durch Massenmedien beteiligt.«

So sagt es, laut der Quelle, der Deutsche Journalisten-Verband.

Mir ist das ein wenig zu eng gefasst, denn es gibt auch Journalisten, die dies nicht hauptberuflich tun; am Endergebnis ändert das jedoch nichts.

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Readfy – Es wird nicht besser!

Vor etwas weniger als einem Jahr berichtete ich an dieser Stelle über Readfy, den Skoobe- und Amazon Unlimited-Konkurrenten, der eine werbe-finanzierte E-Book-Flatrate anbietet.

Ruft man die Webseite des Anbieters auf,  wirbt dieser mit über 35.000 Büchern. Das ist eine hübsche Auswahl, die diversen Genres werden berücksichtigt.
Schaut man sich die Auswahl genauer an, wird man jedoch eventuell schnell enttäuscht. Denn die großen Titel, sie fehlen.

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Slatermans Westernkurier 06/2015

Die Pontiac-Verschwörung

Auf ein Wort, Stranger,

wie in einer der vergangenen Ausgaben erwähnt, wollen wir uns in dieser Kolumne in unregelmäßigen Abständen immer wieder einmal mit der Kolonialisierung Amerikas, den ersten Siedlern und damit auch der Vertreibung und der nahezu völligen Ausrottung der amerikanischen Ureinwohner befassen.

Eine Epoche, die inzwischen fast in Vergessenheit geraten ist, obwohl die indianischen Protagonisten dieser Ära in Amerika deutliche Spuren hinterlassen haben.
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9 Jahre Geisterspiegel – Zeit, die nie vergeht …

9 Jahre Geisterspiegel – Zeit, die nie vergeht …

Kenner des Ostrocks kennen den Beginn des Refrains gleichnamigen Liedes, welches Michael Barakowski, Sven Hertrampf, Rene Niederwieser und Wieland Apelt 1985 in Szene setzten. Keine Bange, es folgt keine Interpretation zu diesem Song. Vielmehr ist es die Tatsache, dass heute vor genau neun Jahren der Geisterspiegel als Onlinemagazin für die breite Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden ist. Ok, ok – an dieser Stelle rümpfen wieder einige Nerds die Nase und Besserwisser heben schulmeisterhaft den Zeigefinger, dass es das Magazin bereits einen Monat vorher gab. Ihr habt ja recht, doch in den Maitagen des Jahres 2006 waren wir eben nicht für jeden erreichbar, sondern nur für eine handverlesene Anzahl von Testusern. Der höchst offizielle und vom damaligen Chefredakteur höchstpersönlich abgesegnete Start war nun mal der 5. Juni 2006 und damit für jedermann nachvollziehbar.
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Tablets – die besseren E-Book-Reader

Tablets – die besseren E-Book-Reader

Es gibt Gründe, einen E-Book-Reader einem Tablet vorzuziehen.

Der wohl wichtigste Grund dürfte das Display sein. E Ink liefert ein gestochen scharfes Bild, ist ohne Hintergrundbeleuchtung sehr Augen schonend und zudem spart es Energie – eine Akku-Ladung hält Tage.

Diese Vorteile können jedoch die Nachteile nicht aufwiegen.

Der wichtigste Grund gegen einen E-Book-Reader ist der Format-Krieg. Amazon setzt auf das Kindle-Format (mobi), der Rest der Welt auf ePub. Reader unterstützen das eine oder das andere, DRM macht das Konvertieren bei großen Titeln oft unmöglich.

Hat man sich einmal für ein Format entschieden, muss man künftig dieses verwenden – außer, man möchte seine Bücher doppelt Weiterlesen