Literatur für alle: Warum das Onlinemagazin Geisterspiegel.de auf kostenlose E-Books setzt
Literatur für alle: Warum das Onlinemagazin Geisterspiegel.de auf kostenlose E-Books setzt
In einer Medienlandschaft, die zunehmend von Abonnementmodellen und Paywalls geprägt ist, fällt das Onlinemagazin Geisterspiegel.de seit vielen Jahren durch einen ganz anderen Ansatz auf. Während andere Anbieter Inhalte hinter Bezahlbarrieren verschließen, setzt die Redaktion konsequent auf den freien Zugang: Kostenlose E-Books, die von jedem heruntergeladen und gelesen werden können. Was auf den ersten Blick riskant erscheinen mag, ist für uns kein wirtschaftliches Experiment, sondern ein bewusstes kulturpolitisches Signal – und für Lesende wie Schreibende gleichermaßen ein Gewinn.
Für das Team hinter Geisterspiegel.de ist Literatur weit mehr als bloße Zerstreuung. Wir betrachten Geschichten, Gedichte und Romane als Kulturgut, das allen Menschen unabhängig von Einkommen, Herkunft oder sozialem Status zugänglich sein sollte. Besonders im Bereich der phantastischen Literatur, auf den sich das Magazin spezialisiert hat, sehen wir es als Aufgabe, Welten, Figuren und Ideen lebendig zu halten und sie möglichst vielen Menschen näherzubringen.
Wölfe – Staffel 1, Episode 1 von 6
Wölfe
Staffel 1, Episode 1 von 6
Historische Fernsehserien üben seit jeher eine besondere Faszination auf mich aus. Wenn ich eine Serie wie Wölfe sehe, habe ich das Gefühl, durch ein Tor in eine andere Epoche zu treten. Geschichte, die in Büchern und Chroniken oft abstrakt und distanziert wirkt, erhält hier eine neue Lebendigkeit.
Mich beeindruckt vor allem, wie diese Serien historische Ereignisse und Figuren nicht nur nacherzählen, sondern ihnen eine menschliche Dimension verleihen. Namen wie Thomas Cromwell, Heinrich VIII. oder Anne Boleyn sind in der Geschichtsschreibung allgegenwärtig, doch durch die filmische Darstellung werden sie zu Menschen aus Fleisch und Blut mit Zweifeln, Hoffnungen und Widersprüchen. Plötzlich erscheinen ihre Entscheidungen nachvollziehbar, ihre Fehler tragisch und ihre Ambitionen zeitlos.
Wölfe ist ein Paradebeispiel dafür: Die Serie zeigt nicht nur die Machtspiele am Hof der Tudors, sondern auch die subtilen Mechanismen von Loyalität, Intrige und persönlichem Aufstieg. Sie lädt dazu ein, nicht nur die großen politischen Entscheidungen, Weiterlesen
Über Land hinter sechs Pferden
Über Land hinter sechs Pferden
Die Postkutsche legte in 24 Stunden etwa 110 Meilen zurück, der Pony Express schaffte in derselben Zeit etwa 250 Meilen, die Überland-Expresszüge durchschnittlich etwa 600 Meilen pro Tag
In den Tagen von 1849 brauchte ein Aussiedlertreck fünf bis sieben Monate, um die Plains zu durchqueren. Neun Jahre später schafften die Überlandkutschen auf der südlichen Route die Reise in einundzwanzig Tagen.
Im Jahr 1861 legten die Überlandkutschen über Salt Lake die Strecke in neunzehn bis zwanzig Tagen zurück, und im Juni 1869 wurde diese Art des Reisens durch die Dampflokomotive abgelöst. Die guten alten Zeiten der Überlandkutschen sind heute nur noch eine Erinnerung, aber diese Erinnerung ist bei denen, die mit Pferden oder Maultieren die Prärie durchquerten, ohne zu wissen, welche Abenteuer sie unterwegs erwarten würden, noch sehr lebendig.
Hunderte von Maultieren und Pferden, Männern und Kutschen waren erforderlich, um diesen riesigen Weiterlesen
Frankenstein 1910

Es braucht wohl einen besonders nüchternen Geist, um Thomas Alva Edison nicht zumindest eine Prise Bewunderung entgegenzubringen. Während andere Erfinder mit einer Handvoll Schöpfungen in die Annalen eingehen, scheint es bei Edison mitunter einfacher, all jene Dinge aufzuzählen, die er nicht erfunden oder zumindest zur Vollendung geführt hat. Sein Ruf mag stellenweise überhöht sein, bedenkt man seine Neigung, die Werke anderer unter seinem Namen zu vermarkten. Doch selbst jene Skepsis verblasst angesichts der Tatsache: 1093 Patente – eine Zahl, die für sich spricht.
Schon Kinder verbinden Edison mit der Erfindung der Glühbirne, und Erwachsene erinnern sich an seine Pionierrolle bei der Elektrifizierung und der Tonaufzeichnung. Weniger bekannt bleibt jedoch sein Einfluss auf die frühen Tage des Films, eine Kunst, die er maßgeblich formte.
Im Jahr 1888, kaum dass der Phonograph seinen Triumph gefeiert hatte, begann Edison zusammen mit William K. L. Dickson, einem seiner fähigsten Mitarbeiter, das Geheimnis bewegter Bilder zu entschlüsseln. Inspiriert von Eadweard Muybridges fotografischen Experimenten entwickelten sie eine Technik, die auf schnell aufeinanderfolgenden Fotografien beruhte. Diese Arbeit erforderte nicht nur die Entwicklung eines geeigneten Mediums – damals waren Glasplatten noch Standard –, sondern auch die Konstruktion von Geräten zur Aufnahme und Präsentation dieser Bilder.
TSB John Sinclair – Doktor Tod
Geisterjäger John Sinclair
Doktor Tod
Nach dem Roman von Jason Dark
Tonstudio Braun, MC JS 2019, 1987, 58:26 Minuten
Buch: Max Braun, Regie: Erwin Scherschel, Musik: Peter Seidel, Illustration: Vicenç Badalona Ballestar
Sprecher: Erzählerin: Marianne Mosa, John Sinclair, Erzähler: Helmut Winkelmann, Dr. Tod: Erwin Scherschel, Frau Dillinger: Christl Pfeil-Scherschel, Polly: Jutta Popp, Beamter: Helmut Düvelsdorf, Frau: Doris Pusinelli, Hank: Christoph Piesk, Frau, Monster: Hella Krämer, Monster, Mann, Jeff Turpin: Anfried Krämer, Polizist, Monster: Sebastian Koch, Jugendlicher, Mann, Monster: Friedrich Piersk, Jimmy: Peter Joseph Schmitz u.a.
Synopsis:
Ich glaubte, ihn vernichtet zu haben, meinen größten Feind, Dr. Tod. Aber plötzlich war er wieder am Leben, gefährlicher und Weiterlesen

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