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Im Original Th. Neumeister

Der Wildschütz – Kapitel 7

Th. Neumeister
Der Wildschütz
oder: Die Verbrechen im Böhmerwald
Raub- und Wilddiebgeschichten
Dresden, ca. 1875
Siebtes Kapitel

Das Verhör

In Begleitung seiner Führer schritt unser Arrestant rasch über den öden Schlossplatz. Sein Auge spähte dabei verstohlen umher, in der Hoffnung, den Gegenstand seines Herzens, sein geliebtes Käthchen zu erblicken, in deren Nähe ihn jetzt ein ungünstiges Geschick Weiterlesen

Der Wildschütz – Kapitel 6

Th. Neumeister
Der Wildschütz
oder: Die Verbrechen im Böhmerwald
Raub- und Wilddiebgeschichten
Dresden, ca. 1875
Sechstes Kapitel

Die Gefangennahme

Nachdem der Wildschütz die Umgebung von Martins Wohnung verlassen hatte, wählte er einen fast unbetretenen Fußpfad, welcher sich von dem Dörfchen abwärts wandte und nach einer abgelegenen Holzung führte, die man gewöhnlich mit dem Namen der Moor­grund Weiterlesen

Der Wildschütz – Kapitel 5

Th. Neumeister
Der Wildschütz
oder: Die Verbrechen im Böhmerwald
Raub- und Wilddiebgeschichten
Dresden, ca. 1875
Fünftes Kapitel

Das Waldschloss

Wir führen nun den Leser zum Schloss des Grafen Praßlin. Dies Gebäude bot mit seinen hohen, runden Türmen und Kuppeln ein ernstes Ansehen. Die schwarzen, düsteren Mauern, welche schon manchem Jahrhundert trotzen mochten, schauten weit über die einsame Weiterlesen

Der Wildschütz – Kapitel 4

Th. Neumeister
Der Wildschütz
oder: Die Verbrechen im Böhmerwald
Raub- und Wilddiebgeschichten
Dresden, ca. 1875
Viertes Kapitel

Das Verbrechen

Die unheimlichen Wanderer konnten etwa eine Stunde vom Waldschloss entfernt sein, als sie plötzlich Pferdegetrappel hinter sich vernahmen, welches sich ihnen schnell zu nähern begann. Vielleicht war es irgendein verspäteter Reisender, der sich veranlasst sah, den Weiterlesen

Der Wildschütz – Kapitel 3

Th. Neumeister
Der Wildschütz
oder: Die Verbrechen im Böhmerwald
Raub- und Wilddiebgeschichten
Dresden, ca. 1875
Drittes Kapitel

Die drei Masken

Der glückliche Finder hatte bereits die Hälfte des Rückweges erreicht, ohne irgendetwas zu bemerken, was ihn hätte beunruhigen können. Da fühlte er sich aber bis zum Umsinken ermattet, die Bürde sank von seiner Schulter herab und er setzte sich auf einen Weiterlesen