Der Marone – Der Schicksalsschuss
Thomas Mayne Reid
Der Marone – Drittes Buch
Vierundfünfzigstes Kapitel
Der Schicksalsschuss
Bis Tagesanbruch war es Quaco gestattet, sowohl seinen Schlaf als auch sein Schnarchen fortzusetzen, denn bis dahin war von Chakra nichts zu sehen und zu hören. Doch gerade als das Morgenrot die Spitzen der mächtigen Waldbäume rosig zu umspielen begann, erschien auf der Felsenspitze am Abhang über der Baumgruppe eine dunkle Gestalt.
Kaum war diese gesehen, so kam noch eine andere an der Seite der ersten Gestalt und hinter dieser folgte eine Weiterlesen
Die Skalpjäger – Der weiße Skalp
Thomas Mayne Reid
Die Skalpjäger
Dritter Teil
Neuntes Kapitel
Der weiße Skalp
Wir schritten wieder durch das schaurige Gemach und gelangten endlich auf die untere Terrasse des Tempels.
Als ich an die Brüstung vortrat, erblickte ich unten eine Szene, welche mich mit Besorgnis erfüllte. Eine Wolke schien sich über mein Herz zu lagern.
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Der Marone – Quaco im Hinterhalt
Thomas Mayne Reid
Der Marone – Drittes Buch
Dreiundfünfzigstes Kapitel
Quaco im Hinterhalt
Bevor der Maronenhauptmann das Teufelsloch verlassen hatte, hatte er seinem Leutnant hinlängliche Befehle in Bezug auf die Gefangennahme Chakras erteilt.
Seine Abwesenheit von seinem Schlupfwinkel hatte nicht länger mehr bezweifelt werden können, nachdem die Maronen auch noch nach der Auffindung Käthchens ihre Nachforschungen fortgesetzt, aber nirgends eine Spur der Gegenwart des Myalmannes gefunden hatten. Chakra war zweifelsohne aus dem Teufelsloch fortgegangen, Weiterlesen
Die Skalpjäger – Adele
Thomas Mayne Reid
Die Skalpjäger
Dritter Teil
Achtes Kapitel
Adele
Wir gingen auf das große Gebäude zu, umringten es und machten halt. Die Greise waren immer noch auf dem Dach, wo sie sich an die Brustwehr hielten. Sie waren erschrocken und zitterten wie Kinder.
»Fürchtet uns nicht – wir sind Freunde!«. rief Seguin in einer mir fremdartigen Sprache, indem er ihnen Zeichen machte.
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Der Marone – Ein unfreiwilliger Selbstmord
Thomas Mayne Reid
Der Marone – Drittes Buch
Zweiundfünfzigstes Kapitel
Ein unfreiwilliger Selbstmord
Als Käthchen die Leiche ihres Vaters gesehen hatte, war sie im Übermaß des Schmerzes, wenn auch nicht bewusstlos, auf die Knie gesunken, beugte sich über sie und küsste unter Schluchzen, Stöhnen und Ausrufungen der tiefen Trauer die kalten stummen Lippen.
Nur das Gesicht der Leiche war unbedeckt, der Kamelottmantel verhüllte den Körper wie die klaffenden blutlosen Wunden. Deshalb sah Käthchen sie nicht und forschte auch nicht nach der Ursache des Todes ihres Vaters. Das Weiterlesen
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