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Im Original Thomas Mayne Reid

Der Marone – Ein schönes Anerbieten

Thomas Mayne Reid
Der Marone – Erstes Buch
Kapitel 9
Ein schönes Anerbieten

Am Tag, nachdem das Sklavenschiff seine Ladung gelöscht hatte, und zu einer sehr frühen Morgenstunde, nahm Herr Vaughan, als er aus einem vorderen Fenster seines Hauses heraus sah, einen fremden Reiter wahr, der sich auf der langen Allee näherte.

Als der Fremde näher kam, schien sich sein Pferd in einen Maulesel zu verwandeln, und der Reiter erschien als ein alter Herr in einem blauen Rock mit metallenen Knöpfen und breiten äußeren Taschen, darunter Hosen und Stulpenstiefel, beide höchst schmutzig vom langen Tragen. Ein schadhafter brauner Castorhut auf dem Kopf, der den Rand einer Weiterlesen →

Der Marone – Der Fellahfürst

Thomas Mayne Reid
Der Marone – Erstes Buch
Kapitel 8
Der Fellahfürst

Auf dem Hinterdeck des Sklavenschiffes stand ein Mann von besonderem Aussehen, ganz verschieden nicht nur von den die Schiffsmannschaft bildenden Weißen, sondern auch von den die Ladung ausmachenden Schwarzen, Gelben und Braunen.

Sein Anzug, seine Haltung und manche andere geringere Umstände kündeten an, dass er weder zu den einen noch zu den anderen gehörte.

Er war gerade aus der Kajüte gekommen und begab sich zum Hinterdeck.
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Der Marone – Jowler und Jessuron

Thomas Mayne Reid
Der Marone – Erstes Buch
Kapitel 7
Jowler und Jessuron

Fast zur selben Zeit, als das Sklavenschiff vor Anker ging, verließ ein kleines Boot die Küste. Sobald es ins Fahrwasser gekommen war, nahm es Kurs auf die Bark.

Drei Männer saßen im Boot, von denen zwei die Ruder führten. Beide waren Schwarze, nackt, mit Ausnahme der schmutzigen weißen Hosen, die ihre Beine nur wenig bedeckten, und den groben Hüten aus Palmenblättern auf den Köpfen.

Der Dritte im Nachen, denn das Boot war kaum etwas anderes, war ein weißer Mann, oder besser gesagt, war einmal ein solcher Weiterlesen →

Der Marone – Das Sklavenschiff

Thomas Mayne Reid
Der Marone – Erstes Buch
Kapitel 6
Das Sklavenschiff

Die glühende westamerikanische Sonne sank schnell hinab in die Karibische See, so, als wollte sie ihre feurige Scheibe im blauen Wasser abkühlen. Ein Schiff umfuhr Pedro Point auf der Insel Jamaika, östlich der Montego Bay.

Es war ein dreimastiges Schiff, eine Barke, wie an dem dreieckigen Segel ihres Besanmastes erkannt werden konnte, und augenscheinlich drei- bis vierhundert Tonnen groß.

Da es bei einer leichten Brise fuhr, waren alle ihre Segel gesetzt. Das vom Wind verwitterte Aussehen des Segeltuches zeugte Weiterlesen →

Der Marone – Der arme Mensch

Thomas Mayne Reid
Der Marone – Erstes Buch
Kapitel 5
Der arme Mensch

Welchen Eindruck das Lesen des Briefes auch auf Käthchen Vaughan hervorgebracht haben mochte, sicherlich war es nicht Unwillen. Im Gegenteil, ein Ausdruck des Mitgefühls schlich über ihr Gesicht, als sie den Inhalt des Briefes musterte. Als sie ihn beendet, kam über ihren Lippen gleichsam unwillkürlich und gerade noch hörbar der Ausruf: »Der arme Mensch!«

Sie wusste in der Tat von Herbert Vaughan kaum etwas als den Namen, und dass er ihr Vetter sei. Aber das Wort Vetter besaß besonders in dem Ohr junger Leute einen anziehenden Ton, der an Interesse dem einer Schwester oder eines Weiterlesen →