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Unbekannt

Aus den Geheimakten des Welt-Detektivs – Band 13 – 7. Kapitel

Aus den Geheimakten des Weltdetektivs
Band 13
Das Spitzenkleid der Königin
7. Kapitel
Ein entlarvtes Gespenst

Die kleine Gesellschaft, welche Schloss Dumbarton verlassen hatte, um einen kleinen Ausflug nach den »Needles« zu unternehmen, war bei den Kreidefelsen angekommen, die sich dicht am Meer erhoben. Cora Dessalines und Violet waren vorausgegangen, ihnen folgten die Zofe und der Kammerdiener des Lords, der alte Carey. Dieser war allerdings ein recht schlechter Gesellschafter für die Zofe, denn sie konnte während des ganzen Weges nicht ein Wort aus ihm herausbringen, und sie verwünschte wohl tausendmal den alten Brummbären.

»Ach, hier ist es herrlich!«, rief jetzt Cora Dessalines aus, als sie auf einem Wiesenplan angekommen waren, der mitten zwischen den Felsen lag. »Das ist ja ein Wunder der Natur! Ach, und diese wundervolle Aussicht aufs Meer!«

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Al Capone – Band 49

Al Capone
Band 49
Gangsterkönig in Ehefesseln

1. Kapitel
Jackies Befreiung

Shoemaker hatte Capone erzählt, dass er der Mutter von Jackie versprochen habe, ihr ihren Jungen wiederzubringen, der auf so geheimnisvolle Weise entführt und geraubt worden war.

Jackie war, wie sich der Leser erinnert, der kleine Junge, der in Scalise, Anselmi und Frank Yale die Leute wiedererkannt hatte, die den Blumenladen von O’Banion betreten und ihn kurz nach dem Mord an O’Banion wieder verlassen hatten.

Capone bat den berühmten Detektiv, ihm die Erledigung dieser Angelegenheit zu überlassen. Da Shoemaker, der Capone nach dem Vorfall beim Schlupfwinkel der Mafia davon erzählte, schon den festen Entschluss gefasst hatte, um seine Beurlaubung zu Weiterlesen →

Des Teufels Reise durch einen Teil des Protestantismus 08

Des Teufels Reise durch einen Teil des Protestantismus
Aufzeichnungen einer hochgestellten Person
Verlag von Wilhelm Jurany. Leipzig. 1847

Unterredung mit seinem Sohn
Fortsetzung

»Schwerlich«, antwortete Herr H. und zuckte mit den Achseln.

»Warum nicht?«, fragte Satanas mehr als erstaunt, als er diesen Zweifel an seinem getreuen Sohn bemerkte.

»Unter den großen Herren haben wir noch zu viele, die gern reden und darum auch zu viel reden«, bemerkte Herr H. »Man kann heute kaum noch zu Menschen sprechen, ohne ihnen etwas versprechen zu müssen. Versprechungen sind das einzige Palliativ für manche Wunder. Aber kann man wohl etwas versprechen, ohne sich selbst dabei zu versprechen? Ach, ich will schweigen, denn genau hier sitzt das böse Geschwür, welches nicht so leicht und nicht so schnell zu heilen ist und für welches wir noch nicht den rechten Arzt haben. Weiterlesen →

Aus den Geheimakten des Welt-Detektivs – Band 13 – 6. Kapitel

Aus den Geheimakten des Weltdetektivs
Band 13
Das Spitzenkleid der Königin
6. Kapitel
Das verhängnisvolle Ballspiel

»Finden Sie nicht auch, Harald, dass heute ein herrlicher Tag ist? Und wäre es nicht schade, ihn zwischen den dumpfen Mauern von Dumbarton Castle zu vergeuden?«

Diese Frage richtete Cora Dessalines an dem Tag, der den soeben geschilderten Ereignissen folgte, an Lord Dumbarton, der ihr beim Lunch gegenübersaß.

»In der Tat, meine Teure«, antwortete der Lord ebenso zerstreut, wie er schon während der gesamten Mahlzeit gewesen war. »Die Sonne scheint heute ganz besonders hell, und ein Spaziergang im Park wäre vielleicht zu empfehlen.«

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Marc Jordan – Band 1 – Kapitel 5

Marc Jordan
Heldentaten des größten französischen Detektivs
Band 1
Die Entführung einer Jungfrau
Kapitel 5
Wer der Mulatte war

Am folgenden Tag las der Mulatte – oder vielmehr Marc Jordan, denn er war es tatsächlich, der wie durch ein Wunder dem schrecklichen Tod entronnen war – in einem Sessel im Salon seiner Wohnung im Grand Hôtel die Zeitungsberichte über seine Karriere und sein tragisches Ende. Er selbst hatte die Nachricht von seinem Ableben veröffentlichen lassen. Es war ihm recht, dass man ihn für tot hielt, um handlungsfähiger zu sein und die Wachsamkeit seiner Feinde besser zu täuschen.

Doch er war keineswegs tot, wie man sieht. Durch das kalte Wasser aus seiner Ohnmacht erwacht, hatte er rasch begriffen, was mit ihm geschah. Um nicht von seinem Gegner vollends beseitigt zu werden, hatte er sich reglos vom Strom treiben lassen, wobei Weiterlesen →